Layachi (Autor des unter dem Pseudonym Driss ben Hamed Charhadi berühmt gewordenen Buches Ein Leben voller Fallgruben) schreibt in einem ausgesprochen mündlichen Erzählstil über das alltägliche Leben eines skeptischen Lebenskünstlers in einer arabischen Großstadt.
Ein erstrangiges Zeugnis dieses Jahrhunderts, das Selbstportrait einer Ehe, Demonstration masochistischer Introspektion, Anker gegen das unaufhaltsame Vergehen der Zeit, Probebühne für das ›eigentliche‹ Werk, ein »Werk der Abwesenheit jeglichen Werks« (Blanchot).
Leuenberger transportiert die Naturlyrik in unsere Zeit: Zeilen, die aufwühlen und unter die Haut gehen.
Eva Maria Leuenberger ist eine der spannendsten lyrischen Stimmen unserer Zeit und bekannt für ihre unter die Haut gehenden Texte. In die spinne werden alle Schutzhüllen abgelegt und der Realität fest ins Auge geblickt.
kyung ist ein dichtes poetisches Kunststück, das sich Genrebezeichnungen entzieht.
Lichtenauer folgt in Text und Linie den Primärstrukturen der Sprachzeichen, der Gestalt der Buchstaben und Buchstabenfragmente, ihrem körperhaften und architektonischen Aspekt. Positiv-Negativ-Formen und neue Sehzonen entstehen. Die Zeichen bestimmen den Raum und der Raum ruft Zeichen hervor. Auch die ›Wortreichen‹ sind visuell bestimmte Texte: Ihre Inhalte sind auf ein Minimum reduziert. In den Dialekttexten herrscht neben dem phonetischen ein stark visuell-assoziatives Moment.
Ein Pflichtbuch für alle, die an Gedichten trockenen Witz, Schärfe, Genauigkeit, Poesie lieben.
Ein Gefangener als Leuchtturmwärter in der Wasserwüste des Persischen Golfs.
Loidolt erzählt diese Geschichte in einer suggestiven, aber glasklaren Sprache, die den Text stets im labilen Gleichgewicht belässt zwischen individueller Erzählung und Metapher.
Loidolts geradlinige, klare Prosa beschreibt Einzelgänger, Ausgestoßene in Extremsituationen.
Das Grabenereignismysterium ist eine Satire auf Norwegen und das Norwegischsein. Wild, skurril und böse – »ein Buch, das sich kein Norweger wünscht, wir aber alle verdienen«, heißt es in der Tageszeitung Dagens Næringsliv.
Mit poetischem Mut stellt Mischa Mangel sich einer Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit, ohne das Leben aus den Augen zu verlieren.
Ein lustig-verspielter Roman über die Suche nach dem passenden Lebensentwurf.
Ein krachender Debütroman, der authentisch den Zeitgeist und eine Generation ins Visier nimmt.
Tiefsinnig, geistreich und leichtfüßig: ein verführerisches Porträt einer Welt, in der Sinnlichkeit und Literatur sich nicht im Weg sind.
»Ein wunderbarer, berührender Roman, der der Leserin Russlands Geschichte und Mentalitäten nahe bringt und überraschende Aspekte ans Tageslicht befördert.« (Buchhandlung Annabee, Hannover)
Martynovas Gedichte »sind nun in der Welt, die einiges mehr vertragen könnte von einer so geist- und lustvollen Sprachkunst, in der Unverbundenes verbunden, ästhetisch Ungekanntes entdeckt wird.« (Beate Tröger, FAZ)
Die letzte Donau umfasst alle Prosa-Arbeiten des Autors, die – mit Ausnahmen des Romans kuby – eine schöpfung – in den Jahren 1968 bis 1976 in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien erschienen sind.
Wie stellt sich Europa dar, wenn es als Stück Welt erlebt wird, das in ein bestimmtes Licht getaucht ist, über das ein besonderer Wind weht, dessen Luft unvergleichlich ist?
BauerPlay versammelt Texte und bildnerische Arbeiten von
Wolfgang Bauers Kollegen, Wegbegleitern, Förderern und Freunden.
»Kompromisse werden langsam und unter Schmerzen geboren. Sie erwachsen aus einer Zusammenarbeit, gegen die sich erst einmal jeder sträubt« – so einfach ist es, einen komplizierten Prozess zu beschreiben. Mit einer behänden Leichtigkeit schafft es die begnadete Essayistin Eva Menasse, zeitdiagnostisch Kernprobleme unserer Gegenwart in den Blick zu nehmen.
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