

Eva Maria Leuenbergers Lyrik wurde vielfach ausgezeichnet, und die Texte sind bekannt dafür, unter die Haut zu gehen. In die spinne werden alle Schutzhüllen abgelegt und der Realität fest ins Auge geblickt.
Etwas Endzeitliches haftet dem Langgedicht an, wenn es die Zerstörung der Natur verhandelt. Ohne jeglichen Moralismus und mit viel Zartheit schildert der Text, was mit dem Individuum und dem Körper geschieht, wenn das eigene Bewusstsein eine kollektive Schuld der Menschen entdeckt.
die spinne tastet Gefühle von Schuld und Scham, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit körperlich ab. Es stoßen starke, mächtige Bilder der Natur und subjektiver Wahrnehmung aufeinander. Innere Empfindung und äußere Eindrücke treten in ein faszinierendes Wechselspiel – und die Spinne ist ein immer präsentes Wesen, eine Zuschauerin des Geschehens.
»Lyrik für die letzte Generation, es geht ums Existentielle, ums Eingemachte.« (Jan Drees, Deutschlandfunk)
»die spinne ist ein denkwürdiges Gedicht. Sie geht unter die Haut.« (Kerstin Preiwuß, Lyrikempfehlungen 2025)
»Ein Ich in einem abgeschlossenen Zimmer, das an die Decke starrt und dort eine Spinne erblickt, die zur Beobachterin und Begleiterin wird. Ein Szenario, das zunehmend dystopisch wird. Und ein Ich, dessen Position kunstvoll in der Schwebe bleibt. Leuenbergers Langgedicht ist dunkle Vision und Gegenwartsbeschreibung.« (SWR Bestenliste)
»Climate poetry könnte man Leuenbergers Lyrik nennen, aber es braucht keine zeitgemäßen Labels, um zu erkennen: hier sucht und findet jemand eine Sprache für unsere zuweilen sprachlos machende Gegenwart.« (ORF-Bestenliste)
»Es ist eine Kunst für sich, wie sie mit der Zeit spielt und die Idee eines Anfangs umkreist. Ein Buch, das kunstvoll gebaut ist und das mit der titelgebenden Spinne wie nebenher über genau diese Kunstfertigkeit nachdenkt, über Bilder und über die Untiefen der Schrift.«(Nico Bleutge, FAZ)
»Mit großer Sprachgewalt und in klaren Bildern erzählt, lösen die kurzen Texte, meistens keine halbe Seite lang, starke Empfindungen aus. Großartig!« (nicolekleber, Instagram)
»Eva Maria Leuenberger schafft aus der Begegnung mit einem Insekt ein zartes und sinngesättigtes Langgedicht.« (Florian Bissig, NZZ am Sonntag)
»Ein eindrucksvolles Buch, ein enorm musikalischer Text, auch ein optisch sehr sorgfältig orchestrierter Text, sehr kunstfertig.« (Das lyrische Quartett, Deutschlandfunk Kultur)
»Leuenbergers Lyrik ist von großer Intensität getragen. Das Bedrohliche dieser dichten poetischen Endzeitvision wirkt angesichts gegenwärtiger Katastrophenbilder als absolut beunruhigendes und beklemmendes Glutnest nach.« (Maria Renhardt, Die Furche)
»die spinne ist der Beweis, wie aktuell, wie lebensnah und ungekünstelt Lyrik sein kann!« (Gallus Frei Tomic, Literaturblatt CH)
»Drei Jahre lang hat Leuenberger Klimaliteratur gelesen, Texte geschrieben, um dann in den letzten paar Monaten alle Gefühle, Themen, Assoziationen zu bündeln und zu einem musikalischen Langgedicht zu verknappen, bei dem jedes einzelne Wort wirkt. « (Babina Cathomen, Kulturtipp)
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen