Mit Bodo Hell bewegen wir uns ganz konkret durch Österreichs Natur- und Kulturräume. Seine Texte kommen flink und leichtfüßig daher; verknüpfen botanisches Wissen mit historischem und kulturgeschichtlichem.
Ein erstklassiger Reader von und zu Bodo Hell und seinem Werk
»mittendrin ist ein ›Erzähl‹-Band: Der Autor erzählt aber keine Geschichten, schildert keine Handlungsabläufe, statt ›wirkliche‹ Ereignisse berichtet er sprachliche Vorfälle.« (Ernst Nef, NZZ)
Friederike Mayröcker und Bodo Hell fotografierten die Haut des Zimmers und die Haut des Menschen und haben zu den Fotos Texte geschrieben. Entstanden ist ein Buch, das den Assoziationspartikeln der Mayröcker’schen Prosa auch von der visuellen Seite her gerecht wird und die realistisch-montagehaften Texte Hells wie fotografische Close-ups erscheinen lässt.
Eine griechische Novelle: über das Leben, das Kochen und die Kunst des Verschwindens.
Ein doppelter Reisebericht: Eine Fahrradreise zum Schwarzen Meer wird zu einer Reise rund um das Krankenzimmer.
Ein opulenter und an Phantasie überbordender Indien-Roman, der den Ich-Erzähler von Wien ausgehend kreuz und quer durch den Subkontinent führt
Ein Roman über Freundschaft, Liebe und Tod – und über den Wunsch zu schreiben und zu schaffen.
Hoffers Erzählung Am Magnetberg gilt als herausragendes Beispiel der Techniken der Irreführung, die schon in der Vorlesungsreihe Methoden der Verwirrung von ihm eingesetzt wurden. Die Erzählung wurde 1990 im Rahmen des »steirischen herbstes« als Theaterstück uraufgeführt.
»Ein Buch, das später einmal aus dem Staub des Jahrhunderts herausragen wird.« (Urs Widmer)
Vierundvierzig Schriftsteller von außerhalb besichtigen ihr real erlebtes und auch ihr vorgestelltes Graz.
In der zögernden Sorgfalt dieser Aufzeichnungen kommt eine grundsätzlich andere Haltung zu unserer Lebenswelt zum Ausdruck, eine prinzipielle Kritik an unseren üblichen Antworten auf die Frage »Was ist der Mensch?«.
Eine außergewöhnlich intensive – und originelle – Darstellung des Weges aus der Einsamkeit zu einem Gegenüber
»Letzten Endes wird alles Denken immer dann über Bord geworfen, wenn man es am meisten bräuchte.«
In diesen »Tagesverläufen« beschreibt Hüttenegger »gewöhnliche Abenteuer« auf wenigen Seiten: kleine, miniaturhafte, halb erzählende essayistische Texte. Seit seiner ersten Veröffentlichung gilt Hütteneggers Interesse den »Blindläufern«, den »Traumräubern«, den Aussteigern.
Ein ewiger Kalender, in dem von allem und von noch viel mehr die Rede ist, der linear, aber auch querbeet zu lesen ist, und dessen poetische Vielfalt hochkonzentrierte Lektüre für Jahr und Tag bereithält.
Felix Philipp Ingolds immer als kompliziert und gelehrt geltende Lyrik hat eine Treffsicherheit des Ausdrucks erreicht, eine Knappheit, die den Lesenden sofort für sich gewinnt, die das Herz und den Verstand gleichermaßen erobern.
»Ein Könner, der mit allen lyrischen Wassern gewaschen ist.« (Samuel Moser in der NZZ)
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