Wenn man den Menschen ihre Ruhe streitig macht, können sie, stellte Doris Knecht fest, ganz schön unruhig werden. Und sie fing an, darüber nachzudenken, was das ist: Ruhe. Was Ruhe für sie selbst bedeutet. Und wo sie Ruhe sucht und findet.
Ein Buch mit Bildern und Texten, Briefen und Reden, Fotos, Zeichnungen, Zitaten und Fundstücken, ein Buch, das ein bisschen davon einzufangen versucht, was Kolleritsch für die Literatur und alle, die ihn kennen, bedeutet.
Eine Konversationskomödie mit vier Protagonisten. Sie haben, alle um die sechzig, die besten Jahre hinter sich. Schon machen ihnen die kleinen Leiden des Alters zu schaffen, ihre Gedanken kreisen in schlaflosen Stunden um den Tod.
Ein in der deutschsprachigen Literatur einzigartiger philosophischer Dialog-Roman, der in wunderbaren Details und Episoden die Verfestigung unserer Wahrnehmung und unseres Wissens zu Bildern und Ideologien beklagt.
Mit dem Ineinanderflechten von philosophischem Denken und sinnlicher Anschauung problematisiert Kolleritsch die Möglichkeit lyrischen Sprechens und erweitert sie zugleich.
Hemler, der Vogel ist der früheste Prosatext von Kolleritsch und zugleich der einzige, den er für Kinder geschrieben hat.
In Kolleritschs Gedichten geht es um »existentielle Grundstimmungen, (…) um atmosphärische Annäherung an Liebe, Trauer, Tod, um den Topos der Vergänglichkeit; Erfahrungen, die kunstvoll zu poetischen Reliefs gemeißelt werden.« (Maria Renhardt, Die Furche)
Eine Sondernummer der Zeitschrift »manuskripte« anlässlich des 50. Geburtstags von Alfred Kolleritsch. Mit Erstdrucken von I. Aichinger, H. C. Artmann, W. Bauer, G. Bisinger, H. Ch. Buch, G. Cink, Ch. Derschau, J. Drews, G. Eichberger, W.-D. Eigner, G. Falk, B. Frischmuth, B.Grögerová/J. Hiršal, R. P.Gruber, R. Haller, P. Handke, L. Harig u. a.
Obwohl Die Pfirsichtöter eine politische Geschichte erzählt, von den Herrschaftsformen der Herrschenden und ihrem Sturz, stellt dieser Roman etwas in der deutschsprachigen Literatur sehr Seltenes dar: eine Geschichte der Zeichen und die Geschichte des unmerklichen Bedeutungswandels dieser Zeichen.
»In der Lyrik ist Kolleritsch ein Meister der Hermetik, der seinen Lesern die trügerische Welt der Wahrnehmung begreifbar macht. Seine Texte haben trotz ihres hohen Reflexionsgrades wunderbare Sinnlichkeit.« (Norbert Mayer, Die Presse)
Zwei Wege, das sind zwei Gedichttypen, zwei Weisen, wie sich Erlebtes überführen lässt ins Erinnern.
Ein radikaler, ungewöhnlicher und mitunter überaus komischer Parforceritt auf den Spuren Dauthendeys!
Ein ungarischer Dichter, der die Veränderungen in seiner Heimat in den letzten Jahren von unten, aus dem sprachlichen ›Fond‹ gewissermaßen, und mit großer Skepsis beobachtet.
Eine Wanderung von Wien nach Budapest, auf der Suche nach der eigenen und der fremden Geschichte
Lagger erzählt und beschreibt »in seinem ebenso radikalen wie intelligenten Buch Öffnungen (…) mit diagnostischem Blick und der klirrenden Kälte seiner Sprache.« (Paul Jandl, NZZ)
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