Mit Wut im Bauch, Schmerz im Herz und Sorgen im Kopf schreibt Ilma Rakusa über unsere Zeit.
»Was das Glück dieses Buches ausmacht, ist seine Vielsprachigkeit und seine Welthaltigkeit, ist der ›unstillbare Drang nach Weite‹, das Wunder der Neugier, die fiebrige Beglückung durch Atlanten, Strassenkarten, Stadtpläne, welche schon das Kind packt und nicht mehr loslässt. In die Schweizer Enge reisst dieses Buch eine europäische Grosszügigkeit.« (Peter Surber, St. Galler Tagblatt)
Mein Alphabet spiegelt die Fülle und Vielfalt eines Leben wider: den Ernst und die Freuden, das Alltägliche und das Welthaltige.
Dunkle Nachrichten und düstere Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die große Schweizer Autorin Ilma Rakusa. In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang – beginnend im Sommer 2022 – ihr Inneres im Spiegel des Außen.
Klaus Reichert zählt zu den großen Übersetzerkoryphäen im deutschsprachigen Raum. Ein Leben für die Literatur – das ist es, was ihn seit frühen Jahren auszeichnet. Er lässt uns in seinem vorliegenden Band teilhaben an seinen Erfahrungen als Übersetzer, Autor, Wissenschaftler und Lektor.
Eine Poetikvorlesung der ganz anderen Art – mitreißende Performance statt trockenes Dozieren.
Peter Roseis Gedichte aus den letzten 20 Jahren: Auf wunderbare Weise erzeugen diese Zeilen Bilder und Gefühle, ohne von ihnen zu sprechen.
In diesem Band ist außer dem Stücktext die Zusammenarbeit der Künstler anlässlich der Uraufführung 1985 dokumentiert.
In den 21 Teilen von Das Töten des Bussards entlädt sich die latente Aggression des ländlichen Lebens in eine Sturzflut von phantasmagorischen Bildern des Tötens, von Blut und Gewalt, Lust und Leidenschaft. Expressionistische Naturbeschreibungen wechseln mit Science-Fiction-Szenarien.
Der mit Gombrowicz und Lem meistübersetzte moderne polnische Autor ist wohl der wichtigste Lyriker seiner Sprache nach 1945. Im vorliegenden Band liegt sein lyrisches Werk fast vollständig, in zweisprachiger Fassung, vor.
Rühms »szenisches sprechoratorium« verbindet Profanes und Sakrales miteinander, montiert bezeichnende Episoden und vertieft sie artifiziell durch Verwendung phonetischen Sprachmaterials und Rhythmisierung.
Erstmals erscheint eine vollständige Ausgabe der wiener dialektgedichte Rühms, die größtenteils in den Jahren 1954-58 entstanden und zuvor nur zum Teil und verstreut in mittlerweile längst vergriffenen Büchern publiziert worden sind.
Eine auf Zeitungsmeldungen und theologischen Spekulationen basierende Komposition, die ein erschreckendes Bild unserer Welt zeichnet.
»In sehr ruhigem und sachlichen Ton erzählt Rumpl von der Annäherung zwischen dem jungen Österreich und den alten Nazis. Die Art und Weise, wie er sich in seine beiden Hauptfiguren hineindenkt, macht diesen Roman zu einem lohnenden Lese-Erlebnis.« (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)
»Ein fantastisches Gesellschaftsporträt, das bis auf den Grund eines zerfallenden Systems vordringt, zugleich eine zärtliche Geschichte über die wahre Liebe und szenisch virtuoser, sprachlich vielseitiger, überschäumender Heldenroman.« (Isabella Pohl, Der Standard)
Tomaž Šalamun ist der exemplarische Dichter Sloweniens in der Generation, deren Erfahrungshorizont nicht mehr der Zweite Weltkrieg ist, sondern die stalinistische Ära. Seine Gedichte sind verspielt, surrealistisch, voller anarchischer Einsprengsel, privater Anspielungen und biografischer Mystifikationen.
»Die Arbeit von Ferdinand Schmatz »ist gekennzeichnet durch eine bislang noch nicht vorhanden gewesene Hinwendung zu den Elementen der Sprachstruktur und jener noch kaum erfassten, zwischen Phonetik und Semantik angesiedelten Dimension, in der sich Dichtung vollzieht.« (Reinhard Priessnitz)
Ferdinand Schmatz liest zwei seiner Gedichte. Seine poetischen Mittel sind: Permutation, Verdichtung und Abschottung metaphorischer Klischees, Annäherung an die und Entfernung von den ›eigentlichen‹ Themen durch Mehrdeutigkeit der Begriffe, Zerlegung und Neuaufbau des Materials Sprache vom Laut über das Wort bis zum Satz.
Der Band ist in vier Rezeptkapitel (morgen, mittag, jause, abend) gegliedert, die »Lebensmittel, Umstände des Essens, Regionen und Vorgänge literarisch transfigurieren. … Ferdinand Schmatz legt eine poetische Systematik des Sprechens vom Essen und Trinken vor.« (Süddeutsche Zeitung)
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