Buchcover
Ilma Rakusa

Kein Tag ohne

Gedichte
2022
gebunden , 13x21 cm
248 Seiten
ISBN: 9783990591178
€ 23

AUTOREN

LESEPROBE

Kein Tag ohne ist eine lyrische Chronik der vergangenen zwei Jahre – persönlich, intim und zugleich Ilma Rakusas politischstes Buch. Vom 22.10.2020 bis zum 22.2.2022 vergeht für sie kaum ein Tag ohne Gedicht.

Was ist in dieser Zeit nur alles geschehen. Die andauernde Corona-Pandemie, die Wiedereroberung Kabuls durch die Taliban, Niederschlagung der Demokratiebewegung in Belarus und jüngst der schreckliche Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Ilma Rakusa ist Kosmopolitin, eine femme de lettre und Expertin Osteuropas. Dass sie diese grauenhaften und schockierenden Ereignisse nicht unberührt lassen, zeigen Zeilen wie diese: »du willst noch retten / was zu retten ist / nur wie? / ein Wechselbad ist diese Zeit / ihr Siegel: / Bitterkeit«

Bei all den aufwühlenden Ereignissen ist es Balsam für die lesende Seele, dass sich auch viele andere Kleinode in diesem Band finden, die Impressionen des Augenblicks wiedergeben, Traumprotokolle, sinnliche Beschreibungen der Natur, von Lauten und Lichtern, aber auch flüchtige Gedanken und inniges Gedenken – feingeistige Beobachtungen des Ephemeren, eingefangen in purer Poesie.

Veranstaltungen

  • 8. Februar 2023, 19:00
    München, Lyrik-Kabinett
  • 8. Mai 2023, 19:00
    Wien, Alte Schmiede

Presse

»Leuchtende, mit florettleichter Seele geschriebene Gedichte einer großen Zauberin, traumsicher, spielfreudig, anmutig und reich an Mysterium, selbst angesichts finsterster Tage unserer Neuen Gegenwart.« (Clemens J. Setz)

»Ein Band, der eine bewegende Suche nach dem äußeren und inneren Frieden ist.« (Björn Hayer, Frankfurter Rundschau)

»Der engen Verbindung des Privaten mit dem Politischen haben die letzten zwei Jahre einen neuen Drive gegeben. Ilma Rakusa lebt diese Liason seit jeher auch schöpferisch. Mit Kein Tag ohne legt sie Zeugnis dafür ab – und für die tröstliche und das Denken befeuernde Kraft der Poesie. Auch und gerade in Zeiten voller Beben.« (Welt am Sonntag)

»Viel Rot, viele Vögel und vor allem: viel, viel Licht. Knapp 50 mal fällt dieses Wort in Ilma Rakusas Gedichten, Mantra, Beschwörung, stures Hoffen: irgendwer muss diesen finsteren Zeiten ja heimleuchten.«(Ingrid Mylo, Badische Zeitung)

»Ganz dem Konzept des täglichen Notierens entsprechend, sind Rakusas Verse frei und irregulär und treffen einen ungekünstelten Gesprächston, ob dem man leicht die sorgfältige rhythmische Gestaltung oder den unforcierten Einsatz von Binnenreimen übersehen könnte. Ebenso treffend wie bescheiden schreibt sie selbst, ›es gibt Gelingen manchmal in den kleinen Dingen /wenn eine Silbe zu der andern passt als wär es Liebe‹« (Florian Bissig, NZZ am Sonntag)

Der Band »legt Zeugnis ab, wie die Autorin in belasteten Zeiten in ihrem Schreiben Kraft schöpft und am Ende zu einer Liebeserklärung an die Literatur gelangt.« (Felix Münger, SRF)

»Obschon wir im Zuge der Lektüre noch einmal eine dunkle Zeit durchwandern, kontrastieren hierzu umso sinnfälliger die vielfältigen lichten Momente gekonnter Sprachkunst und Finesse, was wiederum Trost vermittelt, ja, bisweilen für Heiterkeit sorgt.« (schreibfertig.com)

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