Buchcover
Ilma Rakusa

Wo bleibt das Licht

2025
gebunden, mit Lesebändchen , 13x21 cm
560 Seiten
ISBN: 9783990591925
€ 34,00

AUTOREN

»Wo bleibt das Licht« – eine passendere Frage könnte man in diesen Zeiten wohl kaum in den Raum werfen.

Dunkle Nachrichten und düstere Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die große Schweizer Autorin Ilma Rakusa. In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang – beginnend im Sommer 2022 – ihr Inneres im Spiegel des Außen.

Sie blickt mit Schrecken und Erschütterung auf die Krisenherde der Welt, hadert, zweifelt und verzweifelt. Mit klarem Blick und scharfer Urteilskraft prangert sie wortstark Ungerechtigkeit und Despotismus an, appelliert an Menschlichkeit und Verstand, berichtet voller Empathie vom Alltag notleidender Menschen.

Ilma Rakusa schreibt ebenso luzide wie poetisch über die Gegenwart. Sie durchwandert aber auch voller Sanftmut, Wehmut und Wärme gedanklich Seit an Seit mit jahrelangen Weggefährten Zeit und Raum, erinnert gemeinsame Gespräche und memoriert Texte.

Die Vergänglichkeit wohnt in diesem Gedankenbuch wie auch die Lebendigkeit, das Lebhafte, das große Glück im Kleinen und vor allem die Liebe. Die Liebe zur Familie und zu Freunden, zur Literatur und Kunst. Das Persönliche und das Politische gehen in diesen Reflexionen, Gegenwartsbetrachtungen und Sprachperlen Hand in Hand.

Veranstaltungen

  • 23. September 2026, 19:00
    Innsbruck, Literaturhaus am Inn
  • 21. Oktober 2026, 19:00
    Heilbronn, Parkhotel, Panoramasaal
  • 7. November 2026, 15:00
    Darmstadt, Literaturhaus
  • 8. Dezember 2026, 20:00
    Wädenswil, Theater Ticino

Presse

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2025: »Katharina Raabe betonte in ihrer Laudatio die Wahrnehmungsintensität der Preisträgerin, ihre Zugewandtheit zu anderen Menschen und ihre Anteilnahme an den Weltereignissen; Eigenschaften, die überhaupt erst durch ›unentwegtes Lesen und Schreiben‹ hervorgebracht werden.«

»Die Schweizer Autorin Ilma Rakusa hat sich der Gegenwart verschrieben statt zurückzublicken. Ihr neues Buch Wo bleibt das Licht hat sie begonnen, als Russland die Ukraine überfiel. Es ist voller Wut, Wissen und Poesie.« (Tina Uhlmann/Keystone-SDA)

»Worum geht es in Rakusas Notizen? Eigentlich muss man die Frage anders stellen: Worum geht es nicht? Für die 79-jährige Schriftstellerin scheint die Last des Alters leicht wie Handgepäck.« (Paul Jandl, NZZ)

»Bezaubernd und berührend. Ein Schatzkästchen, das man immer zur Hand haben sollte, falls die Nachrichten und das Leben allzu düster sind.« (Welt am Sonntag)

Alles, »was von 2022 bis heute in der Erinnerung der Weitgereisten, Hochgebildeten mal aufgeblitzt, mal zu Geschichten und literarischen Exkursen gerinnt, und uns nicht anders als bei Marguerite Duras einem sprachlichen Sog aussetzt. Die 556 Seiten intensiv und makellos durchgehalten zu haben, ist das Erstaunliche, fast Unglaubliche dieses grossartigen Prosabuchs einer genialen Lyrikerin.« (Charles Linsmayer, 20 Minuten)

»Ilma Rakusas neugieriger Blick erfasst die Welt im Kaleidoskop – schillernd, berührend und stets wahrhaftig.« (Björn Hayer, FR)

»Ein beeindruckend aufrichtiges Alterswerk, das frei ist von Eitelkeit, dafür voll von poetischer wie politischer Tiefgründigkeit.« (Katja Gasser, ORF)

»Von großem Erfahrungs- und anregendem Detailreichtum, schreibt Rakusa nicht aus analytischer Distanz, sondern aus persönlicher Betroffenheit; ihre Aufzeichnungen, die Sinnlichkeit und Poesie mit Reflexion zu verbinden wissen, bilden ein leidenschaftliches Selbstgespräch und einen großen Essay zur Frage, was Sprache in der Situation einer scheinbar hoffnungslosen Gegenwart vermag.« (Manfred Bosch, ekz)

»So viele Anregungen, die ich dadurch erhalten habe.« (buecher_mit_chris, Instagram)

»Dieses Opus Magnum der kurz vor ihrem 80. Geburtstag stehenden Grande Dame der Literatur bietet keine Patentrezepte gegen die Übel der Welt. Vielmehr eröffnet es einen Raum unerschöpflich anmutenden Potenzials, darauf ausgerichtet, nie aufzuhören seiner Sehnsucht nach einem menschlichen Miteinander in Frieden und Freiheit zu folgen.« (schreibfertig.com)

»Rakusas Werk ist, trotz seines Umfangs, ein Meisterwerk der Verknappung, das man gierig von vorn bis zum Ende durchlesen kann. Man kann daraus aber auch kleine Rationen picken, sich der kühn komponierten, nie zufälligen Sprunghaftigkeit von Rakusas Blick überlassen.« (Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse)

»Ilma Rakusa hat es schon immer verstanden, das Alltägliche mit dem Erhabenen, das Persönliche mit dem Universellen, das Komische mit dem Tragischen zu vermischen. So auch in dieser vielschichtigen Chronik der jüngsten Vergangenheit.« (Ulrike Sárkány, Lesart)

»Blitzlichtgleiche Sätze, deretwegen man diesen Band in Griffnähe haben möchte.« (Alexander Kluy, Der Standard)

»In dieses Buch lässt sich eintauchen, egal welche Seite man aufschlägt, wie in eine Ode an das Leben mit kontemplativen Reflexionen über Freundschaften und Kunst, Betrachtungen und Begegnungen, Reisen, dazwischen verstreut Gedichte und Haikus, eine Erkundung des Inneren im Spiegel des Aussen.« (Ingrid Isermann, Literatur und Kunst)

»Wo bleibt das Licht ist große, bereichernde Literatur, für die ich sehr dankbar bin. Ilma Rakusa beleuchtet und bringt mit ihren funkelnden Sätzen Glanz und Poesie in die Welt.« (Marie Falou, Instagram)

»Rakusa gehört keiner Schule an, doch ihre Formkraft und ihr ›seelendes Auge‹, ihre feine Anteilnahme, könnten Schule machen. Desgleichen ihre freie Art der Grenzüberschreitung. Rakusa wandert zwischen Sprachen, Gattungen und Kulturen.« (Marie Luise Knott, Tagtigall)

»Neben der Liebe zu den Menschen ist es vor allem die Liebe zu Sprache und Literatur, die aus jeder dieser über 500 erhellenden Seiten klingt.« (Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung)

»Ihr jüngstes Buch (…) bezeugt die Trauer und das Entsetzen über den Angriffskrieg
Russlands auf die Ukraine, die Melancholie über die Flüchtigkeit der Zeit, es spricht über das Alleinsein ebenso wie über den Gemeinschaftssinn, den die Dichterin für
lebende wie tote Weggefährten pflegt.« (Südtiroler Tageszeitung)

»Ich glaube, was Ilma Rakusas Werk schenkt, ist die Einsicht, dass Sprache jener Stoff ist, der unser Zusammenleben mit Menschen und Dingen kostbar umhüllt, wärmt, ihm Tiefe und Güte verleiht.« (Paul Henri Campbell, Spiegelungen)

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