Buchcover
Ilma Rakusa

Mein Alphabet

2019
gebunden, mit zwei Lesebändchen , 13 x 21 cm
312 Seiten
ISBN: 9783990590324
€ 23

AUTOREN

LESEPROBE

Was macht ein Leben aus? Wie fasst man es in eine Form und macht das Wichtige greifbar?

Zu jedem Buchstaben des Alphabets verfasst Ilma Rakusa Beiträge von A wie Anders bis Z wie Zaun, changierend zwischen Prosa, Gedicht und Gespräch.
Sie erzählt und dichtet über ihr bewegtes Leben: Werk, Weltsicht und Weggefährten, Reisen und die schönen Künste, Familie und Kindheit. Ihr gelingt der Kunstgriff, abstraktere Begriffe – wie Träume oder Rituale –, Orte, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen kaleidoskopartig zu einem Ganzen zu vereinen. Sie spricht über Dinge, die in unser aller Leben bedeutsam sind und mit denen wir uns auseinandersetzen: Freundschaft, Angst, Alter oder Zärtlichkeit und viele mehr.

Rakusa entfacht in uns eine Neugierde und Entdeckerfreude. Das Leuchten in ihren Augen ist den Zeilen anzumerken: beschwingt klingt das »Querfeldein«, die Lust am Flanieren kommt schon während des Lesens, und nach der Hommage an den Granatapfel wird er niemals mehr nur eine einfache Frucht sein.

Veranstaltungen

  • 4. bis 7. April
    Innsbruck

Presse

Kleist-Preis 2019:
»Ilma Rakusa ist eine geborene Kosmopolitin und Europäerin; sie verkörpert in einzigartiger Weise den Typ einer femme de lettres, wie er heute kaum noch anzutreffen ist«

»Mein Alphabet ist der äußerst gelungene Versuch, eine literarische Autobiographie einmal anders zu schreiben. Die Autorin hat in der Leichtigkeit der kurzen Passagen Gewichtiges, ja, Existentielles zu unser aller Sein und Denken zu sagen. Eine feinfühlig und sprachlich gekonnt geschriebene Lebensbeschreibung, also lohnende Lektüre.« (Andreas Puff-Trojan, SWR2)

»Ilma Rakusa gibt in wunderleichten Prosaskizzen Einblick in ihr Leben und Lesen. … Am Ende der Lektüre ist man wie die Autorin nach ihren Spazier- und Pappeltagen ›prallvoll mit Eindrücken‹.« (Nico Bleutge, Tages-Anzeiger)

»Rakusas Sprache ist von bewundernswerter eleganter Leichtigkeit.« (Cornelia Zetzsche, BR Diwan)

»Rakusas Text plädiert für eine aufrichtige Selbstwahrnehmung und vor allem den Mut, in Zeiten schnell aufkommender und vergehender Moden ganz bei sich zu sein.« (SPIEGEL online)

»Mein Alphabet ist ein autobiografisches Inventar, das sich in poetischer Beschwingtheit über die Enge des Ichs hinwegsetzt und das Leben weit macht.« (Paul Jandl, NZZ)

»Mein Alphabet malt das Portrait einer von Neugier und Fernweh Getriebenen … in einem sprachlich und gedanklich streng gefestigten Text.« (Niklas Bender, FAZ)

»Ilma Rakusas Prosa verführt wegen ihrer lakonischen Entspanntheit. Sie fühle sich in ihrer Haut wohl, schreibt sie, und dieses Wohlgefühl überträgt sich auch auf den Leser. … Ilma Rakusas Alphabet lässt den Leser in aller Ruhe zu sich selbst kommen. Wenn es  ein literarisches Pendant zu Slow Food gäbe, gehörte Mein Alphabet wahrscheinlich zu Slow Book.« (Wilhelm Hengstler, Die Presse)

»Der staunende Blick auf die Welt ist das, was dieses Buch ausmacht und seine große Stärke ist. Wir gehen anders durch die Welt, haben wir es gelesen. Aufmerksamer und achtsamer.« (Astrid Nischkauer, Fixpoetry)

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