Buchcover
Ilma Rakusa

Mein Alphabet

2019
gebunden, mit zwei Lesebändchen , 13 x 21 cm
312 Seiten
ISBN: 9783990590324
€ 23

AUTOREN

LESEPROBE

Was macht ein Leben aus? Wie fasst man es in eine Form und macht das Wichtige greifbar?

Zu jedem Buchstaben des Alphabets verfasst Ilma Rakusa Beiträge von A wie Anders bis Z wie Zaun, changierend zwischen Prosa, Gedicht und Gespräch.
Sie erzählt und dichtet über ihr bewegtes Leben: Werk, Weltsicht und Weggefährten, Reisen und die schönen Künste, Familie und Kindheit. Ihr gelingt der Kunstgriff, abstraktere Begriffe – wie Träume oder Rituale –, Orte, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen kaleidoskopartig zu einem Ganzen zu vereinen. Sie spricht über Dinge, die in unser aller Leben bedeutsam sind und mit denen wir uns auseinandersetzen: Freundschaft, Angst, Alter oder Zärtlichkeit und viele mehr.

Rakusa entfacht in uns eine Neugierde und Entdeckerfreude. Das Leuchten in ihren Augen ist den Zeilen anzumerken: beschwingt klingt das »Querfeldein«, die Lust am Flanieren kommt schon während des Lesens, und nach der Hommage an den Granatapfel wird er niemals mehr nur eine einfache Frucht sein.

Veranstaltungen

  • 17. Dezember 2019, 19:30
    Stuttgart, Literaturhaus
  • 14. Februar 2020, 19:30
    Liechtenstein, Literaturhaus
  • 6. Mai 2020, 19:15
    Umiken, Odeon
  • 5. bis 7. Juni 2020
    Bremen, POETRY ON THE ROAD

Presse

Kleist-Preis 2019:
»Ilma Rakusa ist eine geborene Kosmopolitin und Europäerin; sie verkörpert in einzigartiger Weise den Typ einer femme de lettres, wie er heute kaum noch anzutreffen ist«

»Mein Alphabet ist der äußerst gelungene Versuch, eine literarische Autobiographie einmal anders zu schreiben. Die Autorin hat in der Leichtigkeit der kurzen Passagen Gewichtiges, ja, Existentielles zu unser aller Sein und Denken zu sagen. Eine feinfühlig und sprachlich gekonnt geschriebene Lebensbeschreibung, also lohnende Lektüre.« (Andreas Puff-Trojan, SWR2)

»Rakusas Sprache ist von bewundernswerter eleganter Leichtigkeit, Großes steht nebem Kleinem, ok neben Osten, Pasta neben Poetik. Selten wurde ein Alphabet mit so viel Eleganz und Zauber buchstabiert.« Cornelia Zetzsche, BR Diwan)

»Rakusas Alphabet nutzt diese Struktur mit Leichtigkeit. Neben Gedichten umfasst es Selbstgespräche in der Art von Interviews und essayistische Miniaturen, in denen Erinnerungen, Erfahrungen, Gewohnheiten, Reiseeindrücke, geschmackliche Vorlieben und die Begegnung mit prägenden Werken der Kunst, der Musik und der Literatur sich verflechten, ineinander spiegeln und überlagern.« (Julia Schröder, DIE ZEIT)

»Rakusas Text plädiert für eine aufrichtige Selbstwahrnehmung und vor allem den Mut, in Zeiten schnell aufkommender und vergehender Moden ganz bei sich zu sein.« (SPIEGEL online)

»Mein Alphabet ist ein autobiografisches Inventar, das sich in poetischer Beschwingtheit über die Enge des Ichs hinwegsetzt und das Leben weit macht.« (Paul Jandl, NZZ)

Rakusas »Aufmerksamkeit gilt stets dem Detail, der Atmosphäre, dem unverwechselbaren Augenblick. Ihre Literatur ist schon immer eine Einladung zum Innehalten, wie auch ihr neues Werk belegt.« (Björn Hayer, Berliner Zeitung)

»Mein Alphabet verbindet die Poesie mit dem Leben.« (Florian Bissig, St. Galler Tagblatt)

»Eine Feier von Fülle und Vielfalt des Lebens.« (Manfred Bosch, ekz)

»Rakusas Essays, Miniaturen, Gedichte beobachten distanziert noch die kleinste Regung. Und dennoch scheinen sie gleichzeitig mit ihrem Gegenstand zu verschmelzen, ihn von innen zu erfassen, während sie ihn scheinbar von außen beschreibt.« (Georg Patzer, Badische Neueste Nachrichten)

»Unter Stichworten wie Interpunktion, Märchen oder Schreiben entwirft diese ungemein belesene Schriftstellerin und Übersetzerin ihr poetologisches Programm, das an ihre literarischen Gewährsleute erinnert und sie selbst als Virtuosin der kleinen Form ausweist.« (Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel)

»Der Band ist mit zwei (!) Lesebändchen in verschiedenen Rottönen ausgestattet. Sinnvoll, denn der Band lädt zum Querlesen ein. Man sucht sich anhand des Inhaltsverzeichnisses die Begriffe heraus, die einen gerade interessieren oder legt sich den Band z.B. neben das Bett, um abends noch einen Buchstaben, eine Geschichte zu lesen. Eignet sich sicher auch gut zum Verschenken – und heute in zwei Monaten ist Heilig Abend ;)« (Mona Lisa Blog)

»Rakusa zeigt, wie bunt, wie vielfältig, wie ungeheuer weit das Leben ist. Für Enge ist bei ihr kein Platz, dafür umso mehr für Details – solche, die zusammengenommen unsere Existenz ausmachen.« (Oliver Graue, Biztravel)

»Ilma Rakusa hat einmal gesagt, sie habe ein Sprachorchester in ihrem Kopf. Das heißt: Verschiedene Sprachen können – wenn man sie gemeinsam zum Klingen bringt, wie Instrumente in einem Orchester – zu Musik werden und Resonanz erzeugen. Diese Vielstimmigkeit bildet Rakusa in ihrer Literatur ab. Dass ihr dieses schwierige Unterfangen gelingt, zeichnet sie als Schriftstellerin ganz besonders aus.« (Anne Fleig, FU Berlin)

»In ihrem Lebensbuch erzählt Ilma Rakusa von Erweckungserlebnissen, Schlüsselbegegnungen und Offenbarungsaugenblicken, die ihren nomadischen Lebensweg durch verschiedene europäische Länder und Wahlheimaten prägten.« (Michael Braun, Rheinpfalz)

»Ilma Rakusas Prosa verführt wegen ihrer lakonischen Entspanntheit. Sie fühle sich in ihrer Haut wohl, schreibt sie, und dieses Wohlgefühl überträgt sich auch auf den Leser. … Ilma Rakusas Alphabet lässt den Leser in aller Ruhe zu sich selbst kommen. Wenn es  ein literarisches Pendant zu Slow Food gäbe, gehörte Mein Alphabet wahrscheinlich zu Slow Book.« (Wilhelm Hengstler, Die Presse)

»Ilma Rakusa schenkt einem Welten, indem sie von Reisen berichtet und aus vier (!) Sprachen übersetzt. Was sie vor allem aber schenkt, und zwar großzügig aus vollen und, wie es aussieht, nie leerer werden Händen: Ihren genauen, jedes noch so kleine Detail würdigenden Blick. Dinge, Phänomene, Wörter, Gestalten, Gebäude, Farben, Speisen, Städte, Kunstwerke, Lektüren, Wetter – nichts ist zu unbedeutend, als dass es ihr nicht eine Näherung, Ehrung oder Reflexion würdig wäre.« (Barbara Weitzel, laufendlesen Blog)

»Der staunende Blick auf die Welt ist das, was dieses Buch ausmacht und seine große Stärke ist. Wir gehen anders durch die Welt, haben wir es gelesen. Aufmerksamer und achtsamer.« (Astrid Nischkauer, Fixpoetry)

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