Buchcover
Tine Høeg

Neue Reisende

Roman
2020
Klappenbroschur , 13 x 21 cm
200 Seiten
Aus dem Dänischen übersetzt von Gerd Weinreich
ISBN: 9783990590461
€ 19

AUTOREN

LESEPROBE

Tine Høegs Neue Reisende – ausgezeichnet als bester dänischer Debütroman – greift in einem sensiblen Minimalismus und mit subtiler Situationskomik auf, was junge Menschen heutzutage bewegt. Schnörkellos-präzise und zugleich kunstvoll und empathisch.

An ihrem ersten Arbeitstag trifft die junge Lehrerin im Pendlerzug auf einen verheirateten Mann. Sie beginnen eine Affäre, die für ihn mehr Lust als Liebe bedeutet, bei ihr hingegen löst sie Gefühlsverwirrungen aus.

Dazu kommt die Überforderung im Job: Routine und das nötige Selbstvertrauen fehlen ihr. Den Schüler*innen ist sie oft näher als den Kolleg*innen. Im Unterricht und auf Klassenfahrten wird deutlich, dass sie noch lange nicht in ihrer Rolle als Lehrerin angekommen ist.

Innerhalb weniger Monate schlittert die Erzählerin in einen Schlingerkurs aus Orientierungslosigkeit und Wunschfantasien, Eskapismus und Betäubung, probiert sich aus, um den für sie passenden Lebensentwurf zu finden. Unvermeidbar für die »Neue Reisende« sind dabei scheinbare Irrwege, Kratzer und Zusammenstöße.

Presse

»Tine Høeg verwendet exakt die richtigen Worte und erschafft eine vollständige Welt, in der Begehren und Leidenschaft gegen Überforderung und Zweifel kämpfen.« (Zita Bereuter, FM4)

»Was die dänische Debütantin in minimalistischem Stil auf schmalen Spalten zaubert, ist grandios.« (Börsenblatt)

»Der Text ist konzis, jedes Wort genau gewählt.« (Peter Urban-Halle, FAZ)

»Tine Høeg versucht sich nicht in Erklärungen – und das gibt ihrem Roman eine elementare Wucht. Da geschieht etwas, das keinen Grund, keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung braucht … Poesie des Verlangens, das ist Neue Reisende.« (Carsten Hueck, Ö1 ex libris)

»Tine Høeg kann mit beeindruckend wenigen Worten ganze Gefühlswelten entstehen lassen. Stark!« (Annette König, SRF1)

»Tine Høeg hält sich nicht mit Füllmaterial, ausschweifenden oder langatmigen Orts-, Personen, oder Umstandsbeschreibungen auf. Realistisch, markant, konkret faßt sie die Hitze, das Tempo und das Drama dieser Beziehung in sprachliche Salven, läßt Atem spürbar, Bilder sichtbar, Eindrücke hörbar und Schmerz fühlbar werden. Nicht zuviel, nicht zuwenig. Auf den Punkt gebracht. Eindringlich. Eindrücklich. Perfekt.« (Frank Becker, Musenblätter)

»Für mich war Neue Reisende eine komplett neue Leseerfahrung und ich habe das Buch in einem Zug ausgelesen, so spannend war es in der Gedankenwelt der jungen ›namenlosen‹ Lehrerin und so erfrischend die Art, wie Tine Høeg die Geschichte erzählt. Von mir eine klare Leseempfehlung mit ⭐⭐⭐⭐⭐ für diese grandiose Neuerscheinung.« (Bücherundgedanken)

»Ein Text, der sehr lebensnah vom Tasten und Suchen, vom Ausprobieren und Anecken erzählt. Ein gelungenes Debüt, eine ungewöhnliche Leseerfahrung!« (Petra Lohrmann, Gute Literatur – Meine Empfehlungen)

»Ein Roman weiblicher Leidenschaft, durchgängig aus der Ich-Perspektive in kurzen, stakkatohaften Sätzen erzählt.« (Monalisablog)

Tine Høeg »hat mit ihrem ersten Roman ein Buch geschrieben, das vormacht, wie Literatur für unsere rastlose Zeit gestaltet sein könnte, schnell, ohne Punkt und Beistrich.« (Sebastian Fasthuber, FALTER)

»Eine wunderbare Entdeckung: Der minimalistische Stil offenbart, wie kraftvoll Worte Bilder erzeugen können. Ich bin begeistert!« (Kapitel 10)

»Die Dänin Tine Høeg hat einen intensiven Roman geschrieben, der in seiner radikalen Fokussiertheit dem bedingungslosen Liebesgefühl gleicht, das sie schildert.« (Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse)

»Tine Høeg hat für ihren ersten Roman eine Form gefunden, die knapp und streng ist wie ein Prosagedicht, aber auch offen und weit.« (FAS)

»Das perfekte Buch für den Moment……wenn Du im Zug zur Arbeit pendelst.« (Deutschlandfunk Nova)

»Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Als Leser lernt man schnell, auf subtile Hinweise zu achten und zwischen den Zeilen zu lesen.« (Franziska Kunz, ekz)
»Während man diese Zeilen liest, wird vieles paradigmatisch klar: wie ein Verlust durch Sprache aufgefangen wird; wie etwas, für das man keine Worte findet, sich in Sprache niederschlägt; wie die Suche nach etwas durch Sprache kompensiert wird; wie Sprache Schönheit und Hoffnung in eine Dunkelheit bringt.« (Instagram, Buchberührung)
»Wie Tine Høeg diese Geschichte erzählt, ist bemerkenswert. In dem schmalen Buch ist zwischen jeder beschriebenen Zeile eine leere. Fast wie ein Gedicht mutet dieser Roman an, man braucht zwei, drei Seiten, um sich daran zu gewöhnen, doch dann kann man sich dem erzählerischen Sog nicht mehr entziehen.« (Cornelia Wolter, Westfalenpost)
»Ein Buch zum Hin- und Wegsein. Direkt, kapriziös, zeitgemäß, schmerzhaft schön.« (Senta Wagner, Hotlist-Blog)
»Es ist, als würde man sie beobachten, diese Frau, als würde man kurzzeitig in ihre Haut schlüpfen, die Welt durch ihre Augen sehen. Ab in die Ecke Lieblingsbücher.« (Elke Weiler, Meerblog)
»Es ist eine Geschichte, die in der Literatur schon x-mal erzählt wurde, aber noch nie so wie hier. Bei Tine Høeg ist es dieses Wie, das überwältigt.« (Liliane Studer, literaturkritik.de)
»Trotz knappster Sprache, erzeugt Høeg ein extrem dichtes Leseerlebnis. Es wird genug gesagt, um in die Welt der Erzählerin hineingesogen zu werden und teilzuhaben an diesem jungen Erwachsenenleben der heutigen Zeit. Es bleibt große Vorfreude auf mehr von Tine Høeg.« (Eva Steinheimer, Weiberdiwan)
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