»Lauter kraftvolle, ruhige Augenblicke zwischen Geburt und Tod – ironisch, elegisch und witzig dargeboten in minimalistischen freien Versen.« (Dorothea von Törne, Die Welt)
Ein genauer Blick auf das Wechselspiel von Hoffnungen, Resignation und Aufbruch in der Generation der Dreißigjährigen.
Soldatenalltag im Frühjahr 1940 an der ›Westfront‹, gesehen durch das distanzierte Auge des Schriftstellers
Der Aufbruch in die Gefahr und der aussichtslose Kampf gegen die Barbaren: Eine traumhafte, halluzinatorische Prosa aus dem Nachlass von Julien Gracq.
»Der Versucher ist ein literarisches Juwel, das mit der Zäsur des Jahres 1945 wesentliche Denkansätze zusammenfasst und fortschreibt, ein Roman, der einen Wendepunkt der Literaturgeschichte markiert:« (Isabella Pohl, Der Standard)
Gracq ist »ein Schriftsteller von großer Meisterschaft – der Leser sollte sich selbst auf Erkundungsfahrt begeben: er wird mit reichem Gewinn zurückkehren.« (Frankfurter Rundschau)
Eine Begegnung mit einem ganz unzeitgemäßen Zeitgenossen.
»Wer auf Handlung und Figuren verzichtet, dem bleiben nur zwei Mittel, seinen Leser zu faszinieren: Intelligenz und Stil. Auf diese Fähigkeiten setzt Gracq.« (Heinz Schlaffer, Stuttgarter Zeitung)
Autoren über ihre Stadt: Aus der Vielfalt der Perspektiven und Schreibweisen von 17 Autoren, die in Graz leben oder gelebt haben, ergibt sich kaleidoskopartig das Bild einer Stadt.
Ein spannendes Drama zwischen Liebe und Selbstverwirklichung in der tropischen Hitze Nicaraguas
Geschichten zum Eintauchen: aufwühlend, offen und direkt erzählt Susanne Gregor über zwischenmenschliche Brüche.
Auf Minimalgröße kondensierte Romane, in denen nichts so komisch ist wie das Scheitern.
»Ein Sprachraum, in dem sich Albernheit und Weisheit zum Verwechseln ähnlich sehen.« (Maren Keller auf SPIEGELonline)
Die große Autorin der tschechischen Experimentellen konstruiert ihr Leben: ein Buch der feinen Zwischentöne, der Atmosphäre, der unsentimentalen Poesie mit Erinnerungen, Impressionen und Bildern aus fast einem ganzen Jahrhundert.
Ein einzigartiger Zyklus künstlerischer Memoiren, nicht nur für die tschechische Literatur, sondern für das europäische (literarische) Geistesleben der 50er und 60er Jahre.
Absolut Grond »zu lesen bereitet ein Vergnügen, das von deutschsprachiger Gegenwartsliteratur selten geboten wird (…) – ein cooler (kühl kalkulierter) Gruß mitten aus der Gegenwart.« (Falter)
Absolut Homer. ist nicht nur die Paraphrase eines von Homer bis Joyce klassisch gewordenen Texts, es ist auch ein zeitgemäßes Stück Reiseliteratur. Die Grundlage bildet die These der Wiener Ethnologin Christine Pellech, wonach die Odyssee die Reflexion einer phönizischen Weltumseglung sei.
Auf der Suche nach Lukas und seinen ethnographischen Schriften gerät der Erzähler – vielleicht sind es auch mehrere –, selbst Ethnograph, an einen Kunsthändler, der ihm eine Kellerwohnung unter seiner Galerie vermietet. Mit dem Einzug in die Wohnung eröffnet sich der Forschertätigkeit ein Feld, dessen Ausdehnung ungewiss, dessen Beschaffenheit unergründlich scheint.
»Sehr interessant, die Fülle von Assoziationen, Reflexionen und Querverbindungen (…) auf der Suche nach der vollendeten Konzeptkunst.« (Werner Schandor, NZ)
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