Im Mittelpunkt dieses Theaterstücks steht das Leben eines Gastarbeiters und die Erfahrung des Fremdseins in einer Gesellschaft, die den Menschen im Allgemeinen und umso mehr den Gastarbeiter bloß als Ware mit einem gewissen Marktwert behandelt.
Ein sehr unterhaltsamer Roman, der mit erzählerischer Leichtigkeit und feinen Dialogen von Hannover bis nach Lissabon führt.
Ein humaner und absurd-komischer Bericht von den Schrecknissen des Abgerichtetwerdens.
»Es ist beileibe nicht alltäglich, dass der Leser so oft auflacht, wie bei der Lektüre dieses Romanes, zeugt er doch von einer außergewöhnlichen sprachlichen Fantasie. Dieses Werk wurde meiner Meinung nach gerade deshalb zum Bestseller der neuen ungarischen Literatur.« (Tibor Keresztury)
Die atemlose und irrwitzige Bestandsaufnahme eines Lebens – aufgenommen in einer Nervenheilanstalt …
Saufen, rauchen, dealen, durchkommen. Die Menschen in Garaczis Erzählungen mögen amoralisch, grausam und verkommen sein – vor allem sind sie aber liebenswert und vital und gehen ihren ganz eigenen, unabhängigen Gedanken und Träumen nach.
Garaczis Kurzprosaband Plastik empfiehlt den Autor als Avantgardisten, der mit der Einbeziehung des Jargons in die Literatur experimentiert, auf diese Weise Inhalte in Frage stellt bzw. in unerwartete Bahnen lenkt. Garaczis erzählte Welt scheint frei von jeglichen Illusionen, eine Art Gefängnis, das seinen Insassen eine gewisse Bewegungsfreiheit letztlich doch zugesteht.
Broken German: eine erfrischende Antwort auf die »German Kulturangst« vor der Überfremdung – für alle, die Lust auf Grenzüberschreitung und Regelbrüche haben.
In Eine runde Sache reisen zwei Künstler aus zwei unterschiedlichen Jahrhunderten durch sprachliche und kulturelle Räume.
Tomer Gardi schreibt eine moderne Scheherezade-Geschichte im heutigen Israel. Verspielt in Ton und Form, doch bitterernst im Kern.
Ein originelles Zeitbild mit viel Komik und schrägen Figuren, wie wir sie alle kennen.
»nur wer die unattraktivität des fragmentarischen wählt scheint mir noch glaubwürdig – man muss alles tun um sich die marktchancen zu vermasseln« (Elfriede Gerstl)
Bisher unbekannte Texte aus sechs Jahrzehnten: Lyrik, Prosa, Träume, Reflexionen und Denkkrümel sowie Gespräche, in denen Elfriede Gerstl mitunter sehr offen über ihre traumatischen Erfahrungen im Holocaust und die Mühen einer Randexistenz in der österreichischen Avantgarde spricht.
Zu Elfriede Gerstls 90. Geburtstag – 10 ihrer schönsten »Denkkrümel« im Postkartenset.
Dieser Band enthält Elfriede Gerstls Buchpublikationen von Kleiderflug (1995) über das Kinderbuch die fliegende frieda (1998), Alle Tage Gedichte (1999), die gemeinsam mit Herbert J. Wimmer zusammengestellten Postkarten LOGO(S) (2004) bis zu ihrem letzten zu Lebzeiten erschienenen Band Mein papierener Garten (2006).
Die publizistisch äußerst beschwerlichen ersten zwanzig Jahre der Wiener Dichterin – witzig, spöttisch und: sehr provokant!
Die lakonischste und für hohe (und falsche) Töne wohl am wenigsten anfällige Dichterin Österreichs mischt ihre schon klassische wiener mischung neu durch.
Der vierte Band der fünfbändigen Werkausgabe Elfriede Gerstls (1932–2009) umfasst das nach ihrem Tod 2009 erschienene Buch Lebenszeichen sowie die verstreut publizierten Texte aus den Jahren 1955–2012.
Der Band vereint Beiträge zum Thema Ablagerungen von Josef Haslinger, Bodo Hell, Elfriede Jelinek, Marie-Thérèse Kerschbaumer, Werner Kofler, Friederike Mayröcker, Kurt Neumann, Andreas Okopenko, Cora Pongracz, Ferdinand Schmatz, Franz Schuh, Liesl Ujvary und Herbert J. Wimmer.
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