Lydia Davis ist eine Virtuosin darin, die scheinbar beiläufigen, unbedeutenden Überraschungen des täglichen Lebens aufzuspüren und sie in kurze literarische Meisterwerke zu gießen. Pointiert, urkomisch, fabelhaft, melancholisch, doppelbödig, tiefgründig – es gibt kein Register, das Lydia Davis nicht perfekt ziehen kann.
Denkel versteht es auf eigentümliche Weise, »Geborgenheitsräume« zu erzeugen, die man alle nach dem Lesen mitnimmt, hinaus aus dem Buch und hinein in den Alltag.
Geschichte in Geschichten – in Die Kompromisse werden Politik und Privates auf feinste Art verknüpft.
Ein ausgebuffter Noir-Roman, der True Crime, Fiktionskunst und magische Elemente geschickt verwebt.
Ein literarisches Debüt über den doppelten Schmerz von Sprache und Herkunft
Knisternd-klare Erzählungen über das Schöne und das Schaudernde, das Eisige und das Warme.
Ein bewegender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft und Verlust, in dem Aufbruch und Neuanfang zum Greifen nah sind.
»Bei Michael Donhauser hält die atmosphärische Stille seiner prosaischen Naturlyrik den Leser gebannt. Dabei konzentrieren sich die schlichten Beobachtungen ganz auf ein Objekt und seine Veränderungen, wie die Gedichte vom Holunder in den Jahreszeiten.« (NZ)
Donhausers Prosagedichte schaffen die Dinge neu und geben uns das bereits verloren Geglaubte wieder.
Wie in keinem anderen Text gewährt Albert Drach Einblick in die eigene Werkgeschichte, klärt Zusammenhänge, berichtet von seinen mühseligen Anstrengungen, Texte zu rekonstruieren oder sie Verlegern – zumeist erfolglos – anzupreisen.
Die Dokumentation einer zweisprachigen Koproduktion, bei der Schriftsteller aus Österreich mit slowenischen Autoren gemeinsam ein Buch gestalten.
Dieser dritte Band der Reihe Orte der Literatur enthält Texte der österreichischen Autoren Georg Pichler, Helga Glantschnig, anselm glück, Ferdinand Schmatz und Werner Schwab (mit ihren Übersetzungen ins Ungarische durch Mihály Szajbély und Ferenc Szijj), und die ungarischen (und von Andrea Seidler übersetzten) Texte von Gábor Németh, László Garaczi, István Kemény, Bálint Solimosi, Ferenc Szijj und Attila Balálzs.
Regina Dürigs erster Erzählband hält ein Dutzend funkelnder, überraschender Geschichten bereit und blickt immer kritisch auf die Probleme unserer Zeit – wütend, stark, witzig und irrsinnig schräg.
Eine ehrliche, tiefschürfende Auseinandersetzung mit Herkunft, Identität und Imagination
Diese stark autobiografisch gefärbte Erzählung eines wahrscheinlich jüdischen Exilanten ist – wie das Fehlen jeder rückblickenden Distanzierung und Wertung vermuten lässt – unmittelbar nach dessen Flucht aus der ›Ostmark‹ des ›Tausendjährigen Reiches‹ nach England im Jahre 1940 niedergeschrieben worden.
In sieben Abschnitten/Kapiteln/Durchgängen gerät der Protagonist Umgeher in gesellschaftliche Randzonen.
»Ein meisterhaftes Mosaik aus Stimmen, in dem sich Opfer und Henker, Folterer, Polizisten und CIA-Agenten begegnen.« (El País)
»Die Stadt als Summe ihrer Menschen, Häuser, Straßen. Die Art des ›Umeinander-Herumgehens‹, das bedrückende ›Glotzen der Leute hier‹, ihre Unfähigkeit des ›Nehmens von Freude‹.« (Zürichsee Zeitung)
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