Nichtmütter, Mythen und Marmor – Regina Dürigs erster Erzählband hält ein Dutzend funkelnder, überraschender Geschichten bereit und blickt immer kritisch auf die Probleme unserer Zeit – wütend, stark, witzig und irrsinnig schräg.
Die Frauenfiguren in den Erzählungen stellen alle auf ihre Art die Frage, wie man ankommen kann gegen die patriarchale Versteinerung der Welt. Mit umfangreicher Recherche schreibt Regina Dürig fiktionalisierte Lebensgeschichten über Alice Kober und Camille Claudel – und geht dem auf die Spur, was in den gängigen Biografien vergessen wird. Sie lässt einen Hufeisenkrebs und die Sagengestalt Melusine über das Aussterben in einem weirden Podcast philosophieren; eine Frau hält einen gesalzenen Monolog über Selbstbestimmung; und noch vieles mehr.
In Frauen und Steine clasht es auf allen Ebenen und der Fabulierlust sind keine Grenzen gesetzt. Regina Dürig vermag es, verspielte Lässigkeit mit poetischer Eleganz zu verbinden und so kluge, doppelbödige Erzählungen zu schaffen.
Bayern2-Preis im Rahmen des Festivals Wortspiele
»Ein origineller, komischer und zugleich abgründiger Text.«
Frauen und Steine »erzählt grandios schräg vom Lieben, vom Fragen, von männerdominierten Strukturen. Mit vielen Sätzen zum Herausschreiben.« (Welt am Sonntag)
»Frauen und Steine – Schon der Titel von Regina Dürigs neuem Erzählband bringt Bilder ins Rollen: Da denkt man an Stolpersteine, die im Weg liegen, an Trittsteine, die uns weiterbringen und dann den berühmten ›Stein des Anstosses‹. Aber was genau es mit diesen Steinen auf sich hat, das erschliesst sich erst beim Lesen – und so viel kann ich verraten: Es ist selten das, was man erwartet. Mal poetisch, mal politisch, mal ganz sinnlich.« (Blattgold Podcast)
»Tatsächlich enthält Frauen und Steine ein ganzes Universum. Auf nur 200 Seiten erfindet Dürig mehrere literarische Gattungen und experimentiert mit bestehenden, um sie völlig neu zu entdecken. Was die unterschiedlichen Texte verbindet, ist die gleichzeitige Erforschung von Welt und Sprache: beide brüchig, im Grunde unverfügbar und doch allgegenwärtig und formbar für die, die damit umgehen können.« (Martina Süess, WOZ)
»Immer öffnen sich Horizonte.« (Franziska Hirsbrunner, SRF)
»Regina Dürig hinterfragt mit geistreicher Präzision und Mut zur Auslassung das sogenannt Normale. Dank ihrem feinen Gespür für Stimmen werden die vielfältigen Figuren — unter anderem ein Hufeisenkrebs, die Sagengestalt Melusine oder die Bildhauerin Camille Claudel — allesamt greifbar. Ein absoluter Lesegenuss.« (Tamara Schuler, Viceversa)
»Mal leicht, mal skurril, immer scharfsinnig.« (Clara Gauthey, Bieler Tagblatt)
»Viel Stil, Witz und Sprachgefühl.« (Katharina Granzin, taz)
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