Endlich! Unsere Fremden ist die neueste, lang ersehnte Short-Story-Sammlung der US-Kult-Autorin. Die Einzigartigkeit und Genialität von Lydia Davis’ Literatur wird einmal mehr aufs Eindrücklichste untermauert.
Sie ist eine Virtuosin darin, die scheinbar beiläufigen, unbedeutenden Überraschungen des täglichen Lebens aufzuspüren und sie in kurze literarische Meisterwerke zu gießen. Pointiert, urkomisch, fabelhaft, melancholisch, doppelbödig, tiefgründig – es gibt kein Register, das Lydia Davis nicht perfekt ziehen kann.
In Unsere Fremden werden Gespräche belauscht und falsch verstanden. Ein Eilbrief wird mit einem seltenen weißen Schmetterling verwechselt. Über zig Ecken werden an den Haaren Gründe herbeigezogen, weshalb die Erzählerin Anspruch auf einen gewissen Berühmtheitsgrad besitzt. Dahingemurmeltes im Gespräch zwischen Mann und Frau erzeugt herrlichste Situationskomik à la Loriot. Fremde können zu Familienmitgliedern werden und Familienmitglieder zu Fremden.
»Davis hat einen Blick für die Paradoxien des Alltags und auch für deren Komik.« (SWR Bestenliste)
»Dieses Buch ist Anlass zu heller Freude, weil so originell, so witzig, so amüsant und unterhaltsam wie Lydia Davis auf ganz kleinem Raum zu erzählen weiß, das macht ihr so schnell keiner nach.« (Denis Scheck, WDR)
»Lydia Davis stellt scharf auf Details. Sich erzählerisch so streng zu reduzieren, ist ein Talent, das jeden Literaturnobelpreis wert wäre.« (Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung)
»Lydia Davis schafft es tatsächlich, das Wesen von Begegnungen, Situationen, einem schrägen Moment zu erfassen. (…) Ich habe diesen Band schon ganz oft verschenkt, an Männer und an Frauen, ich habe ihn auch meiner 18jährigen Tochter zum Lesen gegeben, sie fand das großartig.« (Sandra Kegel, 3sat Kulturzeit)
»Davis zeigt sich als aufmerksame Beobachterin von Alltagssituationen, die haargenau weiß, welche Details es braucht, um aus einem Satz mit nur wenigen Wörtern einen ganzen Erzählkosmos zu konstruieren und mit subtilem Witz zu garnieren.« (ORF-Bestenliste)
»Eindrucksvoll minimalisierte Prosa – Lydia Davis beherrscht sie wie keine andere Autorin. Ihre kurzen Geschichten verwirren und amüsieren und man begreift dabei, wie die Autorin auf die Welt schaut und wie sie ihr Denken und Fühlen in Literatur umsetzt. Sie öffnet eindrucksvoll den Imaginationsraum des Alltags und der Literatur.« (Manuela Reichart, Deutschlandfunk Lesart)
»Vielleicht ein Tipp: Lesen Sie dieses Buch nicht in einem Zug! Auch wenn es schwerfällt. Die kostbaren Nachdenklichkeiten, darunter Petitessen zum Schmunzeln ebenso wie tiefschürfende Einsichten, sollten sorgsam, häppchenweise genossen werden.« (Barbara Beer, Kurier)
»Jan Wilm sorgt mit seiner Übersetzung dafür, dass Lakonie und Humor von Lydia Davis im Deutschen erhalten bleiben, eine schöne Leistung.« (Jan Wiele, FAZ)
»Unsere Fremden zeigt eindrucksvoll, wie mitreißend, verzaubernd und berührend Texte sein können, die auf allerengstem Raum bisweilen ganze Lebensentwürfe zu bannen vermögen.«(Peter Henning, Saarländischer Rundfunk)
»Stories, in denen Lydia Davis sich ausgesprochen unzimperlich mit dem Altwerden und den damit einhergehenden Verlusten auseinandersetzt; sie verfügt über eine unglaubliche Beobachtungsgabe und einen ziemlich trockenen Witz.« (Klaus Nüchtern, Falter)
»Sie ist eine Virtuosin darin, die scheinbar beiläufigen, unbedeutenden Überraschungen des täglichen Lebens aufzuspüren und sie in kurze literarische Meisterwerke zu gießen. Pointiert, urkomisch, fabelhaft, melancholisch, doppelbödig, tiefgründig – es gibt kein Register, das Lydia Davis nicht perfekt ziehen kann.« (Magazin 5plus)
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