Knisternd-klare Erzählungen über das Schöne und das Schaudernde, das Eisige und das Warme.
Eine Primaria stellt einem Journalisten in herrlich unterhaltsamer, phrasendreschender Weise die neu umgebaute Einrichtung vor; ein Erzähler passt für ein Wochenende auf den Sohn seiner Schwester auf und sie spielen ein wahnwitzig irrsinniges und kaum durchschaubares Spiel; eine polnische Pflegekraft kümmert sich wochenweise um einen alten Professor und hilft ihm bei seiner besonderen Sammelleidenschaft; Morthoff ist auf der Suche nach – literarischem – Stoff und findet sich in einer noir-hardboiled Persiflage wieder …
Christoph Dolgans erster Erzählungsband strotzt nur so vor Originalität und Facettenreichtum. Sozialkritik trifft auf verspielt ironische Texte; dichte, erstaunliche Beobachtungsbilder von Lost Places stehen neben Eigenbrötler*innen und Außenseiter*innen. Der detailklare Blick des Autors bildet in sorgsamer, präziser Sprache die Welt in geradezu naturalistischer Manier ab und blickt tief in die Psyche seiner Figuren.
»Die Vernunft, mit Verlaub, wird hier nicht einmal ein Nickerchen halten können.«
Auf der Shortlist zum Clemens-Brentano-Preis 2025 und auf der Shortlist des Thomas-Valentin-Preises 2025.
»In Christoph Dolgans Erzählungsband Blitzeisidentität ist eine schier unerschöpflich scheinende Zahl an außergewöhnlichen Einfällen mit einer beeindruckenden Vielfalt an souverän beherrschten Ausdrucksmöglichkeiten verschränkt.« (Gerald Lind, literaturhaus.at)
»Verlorenheit und Melancholie treffen in diesen Geschichten auf Sozialkritik und absurden Humor. Wer gerne Franz Kafka liest oder Freude an den Filmen von David Lynch hat, der kann im Geiste wunderbar mittanzen in diesem Reigen der Sonderbarkeiten.« (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)
»Dolgans Buch ist voll von Metaphern, jede Erzählung eröffnet ein Universum an Assoziationen und reflexiven Ebenen.« (Hanna Schneck, Kreuzer Logbuch)
»Meisterhaft gemacht!« (Christine Scheucher)
»Christoph Dolgan, geboren 1979 in Graz, ist seit vielen Jahren eine Fixgröße im heimischen Literaturbetrieb.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)
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