Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung
Unten leben ist ein Meisterwerk und Meilenstein der lateinamerikanischen Literatur des 21. Jahrhunderts – ein Buch voller Abenteuer, eine Horrorgeschichte, ein Kriminalroman, eine Geschichte, die aus tausend Geschichten besteht, und ein Reisebericht durch Länder, in denen der Wahnsinn und das Grauen herrschen. Es ist auch ein Roman mit einem quichotesken Humor, in dem verrückte Künstler, gelehrte Spione und geisterhafte Dichter ihr Unwesen treiben.
Es beginnt in Peru, als der amerikanische Filmemacher George Bennett an dem Tag, an dem der Anführer der Guerillagruppe Sendero Luminoso gefangen genommen wird, im Keller eines Hauses einen finsteren Mord begeht. Die Vorgeschichte dieses Verbrechens reicht fünfundzwanzig Jahre zurück, und es wird weitere fünfundzwanzig Jahre dauern, bis es aufgeklärt wird.
Erstaunlich, wie die Teile des Rätsels aus Katakomben, Irrenanstalten und unterirdischen Gefängnissen sich zusammenfügen, während man sich auf eine unendliche Reise durch die dunklen Verliese der Geschichte Lateinamerikas, Europas und der Vereinigten Staaten begibt.
Preis der Leipziger Buchmesse 2026
»Dutzende Stimmen bilden in diesem meisterhaften Horror- und Schelmenroman ein Mosaik der düsteren Geschichte Lateinamerikas. Manfred Gmeiner hat diese labyrinthische Erzählung mit spielerischer Eleganz übertragen, ohne jemals den Blick auf ihre eigensinnigen Figuren, die literarischen Querverweise und das magische Funkeln der Poesie zu verlieren. Seine ebenso furchtlose wie packende Übersetzung macht die Lektüre zu einer unvergesslichen Erfahrung.« (Jurybegründung)
»Ein virtuoser Roman, der einen nicht loslässt.« (Allegra Mercedes Pircher, ORF)
»Mehr als eine literarische ist Unten leben eine fast körperliche Erfahrung, eine unbändige Faszination.« (Judith Hoffmann, Ö1)
»Ein spannungsgeladener Pageturner (…) Dieser Roman wird zum Kultbuch avancieren, er ist ein eruptives Ereignis, ausufernd und schonungslos. Ein heißer Anwärter für das Buch des Jahres.« (Maximilian Mengeringhaus, Deutschlandfunk)
»Dieser Roman ist ein Ereignis, aber eines von der dunkelsten Sorte. Ein Buch, in dem kein Stein auf dem anderen bleibt.« (Nico Bleutge, FAZ)
»Gustavo Faverón Patriau überschreitet die Grenzen des Möglichen.« (Florian Baranyi, Die Presse)
»Ein in mehrerlei Hinsicht gewaltiges Buch. Unten leben ist eines von jenen Büchern, wie sie nur in Lateinamerika entstehen: mit einem gigantischen kulturellen Wissen, barock ausufernden Geschichten, unvergesslichen Figuren und einer Handlung, die statt einem roten Faden einem Spinnennetz gleicht, in dem die Leser zappeln.« (Katharina Döbler, Deutschlandfunk Lesart)
»Mit Unten leben betritt ein Autor das deutschsprachige Terrain, der es mit den großen Lateinamerikanern aufnehmen kann und will. (…) So ein buchstäblich unverdauliches, unverfilmbares, gigantisches, großartiges Werk.« (Tobias Gohlis, CrimeMag)
»Unten Leben ist ein literarisches Meisterwerk borges’scher Qualität, das über seine verwinkelte Erzählung über die verheerende Gewalt des zwanzigsten Jahrhunderts in die dunkelsten menschlichen Abgründe hinabsteigt.« (Thomas Hummitzsch, Der Freitag)
»Ich empfehle das Buch, weil diese düstere Erzählung von Beginn an eine beklemmende Faszination entfaltet und eine unglaubliche Sogwirkung hat. Gewalt und Wahnsinn sind gleichermassen vorhanden wie schwarzer Humor und Melancholie.« (Buchhandlung Bider und Tanner)
Man ist »beeindruckt vom überschäumenden Einfallsreichtum« (…) ein »mächtiges Werk eines von furioser Fantasie und beachtlichem Wissen geprägten Autors.« (Stefan May, Ö1 ex libris)
»Ein labyrinthisches, intensives, brillantes Buch.« (Hernán D. Caro, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
»Ein universeller Nekrolog auf die Opfer von Gewalt und eine Studie über den menschlichen Wahnsinn, kontrastiert durch absurden Humor, athmosphärische Landschaftsbeschreibungen und aufkeimende Liebesgeschichten. Unten leben gilt zurecht als ein neuer dunkler Meilenstein der südamerikanischen Literatur.« (Kathrin Hillgruber, Bayerischer Rundfunk)
»Eindrucksvoll zeigt Faverón Patriau, dass die vielfach totgesagte Form des Romans noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt ist. Bolaño und Knausgård haben das Tor in die Literatur des 21. Jahrhunderts weit aufgestoßen, doch es ist Faverón, der mutig hindurchschreitet und zeigt, wohin die Reise führt.« (Stefan Kutzenberger, Der Standard)
»Das ist ein wuchtiger Roman, nicht nur wegen seiner 600 Seiten, sondern weil es in Unten leben kreuz und quer durch Lateinamerika und durch die Kunst- und Literaturgeschichte geht. (…) Gustavo Faverón Patriau, ein Autor aus Peru, der unbedingt zu entdecken ist.« (Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Büchermarkt)
»Leserinnen und Leser, die komplexe, multiperspektivische Erzählungen schätzen – vergleichbar mit Roberto Bolaño oder Jorge Luis Borges –, finden hier ein intensives, unvergessliches Leseerlebnis. Wer mutige Literatur aus Lateinamerika entdecken möchte, liegt mit diesem Roman und Gmeiners brillanter Übertragung genau richtig.« (Sven Trautwein, Frankfurter Rundschau)
»Unten leben des peruanischen Autors Gustavo Faverón Patriau ist eine echte Entdeckung.« (Cornelia Geißler, Berliner Zeitung)
»Der Verlag hat nicht übertrieben, der Roman wird in die lateinamerikanische Literaturgeschichte eingehen wie Roberto Bolaños 2666, Die Stadt und die Hunde von Mario Vargas Llosa oder Julio Cortázars Rayuela (Klaus Jetz, ila Das Lateinamerika-Magazin)
»Ein kluges Vexierspiel über südamerikanische und deutsche Geschichte, ein kompliziertes, aber ungemein anregendes Buch. Wie Patriau mit dem Motiv der Zeit umgeht, ist erzähltechnisch geradezu revolutionär.« (Franzobel, Kleine Zeitung)
Auf der HOTLIST 2025
Auf der Liste Beste Bücher im November Perlentaucher
Auf der Krimibestenliste im September und Oktober 2025: »Kolossal, erschütternd, Weltliteratur aus den Kellern.«
Auf der ORF-Bestenliste im September und Oktober 2025: »Unten Leben wurde von der Kritik als ›Meilenstein der lateinamerikanischen Literatur des 21. Jahrhunderts‹ gewürdigt und ist eine Mischung aus Schelmenroman, Horror-Story und historischem Epos.«
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