Mit hartnäckiger Widersätzlichkeit erschreibt sich Ingram Hartinger eine nicht-korrumpierte literarische Form aus intimem Bekenntnis und schroffer Verweigerung.
In diesem Band sind alle Erzählungen von Mela Hartwig gesammelt: die Novellen aus dem berühmten Erstling Ekstasen, weitere, z. T. nur im Nachlass vorhandene Erzählungen, die 1936 in einem französischen Exilverlag gedruckte Novelle Das Wunder von Ulm und die einzige nach 1945 noch erschienene Prosaveröffentlichung Georgslegende.
Ein unerschrockener Roman aus dem Jahre 1929:
Mela Hartwig verhandelt die Geschlechtertheorien auf der Höhe der Widersprüche ihrer Zeit und verstört damit auch noch 70 Jahre später.
Eine große Entdeckung aus dem Nachlass: Mela Hartwigs 1943/44 verfasster Roman Der verlorene Traum: Mela Hartwig beschwört ganz entgegen der schrecklichen Entstehungszeit während des Zweiten Weltkriegs eine Welt von gestern.
Erstveröffentlichung aus dem Jahr 1948:
Mela Hartwigs erschütternder Zeitroman über den Anschluss Österreichs und das nationalsozialistische Schreckenssystem
Ein im Gestus des schonungslosen Geständnisses formulierter Roman einer unerhörten Selbsterniedrigung, präzise in der messerscharf geschilderten sozialen Situation der frühen 30er-Jahre lokalisiert.
Neuerlich haben sich das ORF-Landesstudio Steiermark und der Literaturverlag Droschl zusammengefunden, um im Druck festzuhalten, was die literarische Garküche des Radios während eines Jahres für die Hörer aufbereitet hat.
Der vierte Almanach zu steirischen Gegenwartsliteratur dokumentiert die Inhalte der Radiosendung Literatur aus der Steiermark.
Libuše Moníková, die erste Stadtschreiberin von Graz, spricht mit Wolfgang Bauer, Peter Glaser, Klaus Hoffer, Alfred Kolleritsch, Wilhelm Muster, Peter Strasser u. v. a.
In dieser Anthologie wurden steirische Autoren in der Radiosendung „Literatur aus der Steiermark“ nach ihrem außerliterarischen Verständnis von Kunst befragt. Gespräche mit Helmut Eisendle, Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber, Franz Innerhofer, Elfriede Jelinek, Alfred Kolleritsch, Gerhard Roth u. v. a.
In Zusammenarbeit mit der Literaturabteilung des ORF-Landesstudios Steiermark entstand erstmals ein Sammelband, der neben ausgewählten Manuskripten aus Sendungen des Jahres 1985 auch ein zusammenfassendes Kalendarium über die vom Landesstudio gesendeten Texte enthält. Die Autoren der Texte sind Klaus Hoffer, Walter Grond, Alfred Kolleritsch, Bernhard Hüttenegger, Gabriel Loidolt, Lilian Faschinger u. v. a.
Die dritte Drucklegung einer qualitativen Auswahl von Prosa, Gedichten und Gesprächen, die im Jahre 1987 im Radio Steiermark gesendet wurden. Beiträge von Klaus Hoffer, Andrea Wolfmayr, Alfred Kolleritsch, Elfriede Jelinek, Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber u .v. a.
Bettina Hartz’ Debütroman ist ein Kunststück, das durch seine eindringliche Sprache und seine magisch-märchenhaften Züge fasziniert.
»Dieses Buch ist ein Plan zur philosophischen und moralischen Neuorientierung des Menschen.« So kommentiert der Autor sein 1968/69 entstandenes Werk.
Mit Utopien für ein besseres Morgen – seid utopisch!
Geistreiche Beobachtungen eines Meisters der Essayistik.
Die Themen, über die Hazlitt in den beiden erstmals übersetzten Essays dieses Bandes fantasiert, sind wohl jedem geläufig: Vom Vergnügen zu hassen und Über den Geldmangel.
Eine unumgängliche Studie für jeden, der an Georges Bataille interessiert ist – und an den Fragestellungen eines exemplarisch furchtlosen und unorthodoxen Denkens in diesem Jahrhundert.
In Anderswohin, verbindet die 98-jährige Ilse Helbich persönliche Erinnerungen, Selbstreflexionen, philosophische Sequenzen sowie protokollierte Gedankengänge.
Ilse Helbich erzählt von nichts Geringerem als den Wechselfällen des Lebens.
»Die kühle kluge Sprache der Autorin lässt den Leser widerspruchslos akzeptieren, was weiter geschieht − ein Glücksfall!« (Carolin Courts, WDR5)
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