Über Trauma, Verlust und Erinnerung, erzählt aus der Perspektive einer Fremden.
»Wie souverän werden hier ergreifende Liebesgeschichten mit dem Bürgerkrieg im Kosovo verbunden, wie bohrend fragt der Text nach der Stellung der Toten in unserem Leben, Zeitgeschichte wird lebendig.« (Rolf Essig, Nürnberger Nachrichten
Ein Grönland-Bericht, der weit über einen Landschaftstext hinaus geht: eine bohrende Studie über das Anderssein.
Dieses Debüt wächst sich durch seine treibende, rhythmische und schäumende Prosa zu einem atemraubenden Sprachrausch aus.
Ally Kleins Der Wal entwickelt sich einerseits zu einer sensiblen Beziehungsgeschichte, Andererseits thematisiert der Roman die Bedeutung von Kunst. Dabei kommt der Kraft des Erzählens und der Sprache ein besonderes Gewicht zu.
Bürgerliche Mütter, bürgerliche Töchter: ein bitterböses Porträt zweier Frauen-Generationen
»Ein Lesegenuss zwischen Schmunzeln und Lachen, das mir im Halse stecken blieb. Gleichzeitig ist dieses bitterböse Porträt zweier Frauengenerationen mit so einer gekonnten Sprachwucht geschrieben, dass die Vergleiche mit Streeruwitz und Bernhard nicht weit hergeholt sind.« (Samy Wiltschek, Buchhandlung Jastram, Ulm)
Ein Roman über die Ökonomie von Liebe und Sexualität, über die Fallstricke der Freiheit und die Kunst, keine Entscheidungen zu treffen.
Wenn man den Menschen ihre Ruhe streitig macht, können sie, stellte Doris Knecht fest, ganz schön unruhig werden. Und sie fing an, darüber nachzudenken, was das ist: Ruhe. Was Ruhe für sie selbst bedeutet. Und wo sie Ruhe sucht und findet.
Ein Buch mit Bildern und Texten, Briefen und Reden, Fotos, Zeichnungen, Zitaten und Fundstücken, ein Buch, das ein bisschen davon einzufangen versucht, was Kolleritsch für die Literatur und alle, die ihn kennen, bedeutet.
Eine Konversationskomödie mit vier Protagonisten. Sie haben, alle um die sechzig, die besten Jahre hinter sich. Schon machen ihnen die kleinen Leiden des Alters zu schaffen, ihre Gedanken kreisen in schlaflosen Stunden um den Tod.
Ein in der deutschsprachigen Literatur einzigartiger philosophischer Dialog-Roman, der in wunderbaren Details und Episoden die Verfestigung unserer Wahrnehmung und unseres Wissens zu Bildern und Ideologien beklagt.
Mit dem Ineinanderflechten von philosophischem Denken und sinnlicher Anschauung problematisiert Kolleritsch die Möglichkeit lyrischen Sprechens und erweitert sie zugleich.
Hemler, der Vogel ist der früheste Prosatext von Kolleritsch und zugleich der einzige, den er für Kinder geschrieben hat.
In Kolleritschs Gedichten geht es um »existentielle Grundstimmungen, (…) um atmosphärische Annäherung an Liebe, Trauer, Tod, um den Topos der Vergänglichkeit; Erfahrungen, die kunstvoll zu poetischen Reliefs gemeißelt werden.« (Maria Renhardt, Die Furche)
Eine Sondernummer der Zeitschrift »manuskripte« anlässlich des 50. Geburtstags von Alfred Kolleritsch. Mit Erstdrucken von I. Aichinger, H. C. Artmann, W. Bauer, G. Bisinger, H. Ch. Buch, G. Cink, Ch. Derschau, J. Drews, G. Eichberger, W.-D. Eigner, G. Falk, B. Frischmuth, B.Grögerová/J. Hiršal, R. P.Gruber, R. Haller, P. Handke, L. Harig u. a.
»Marginalien und Widersprüche liefert ein weites Panorama von Kolleritschs kulturpolitischer Arbeit im Kampf gegen provinzielle Engstirnigkeit, Borniertheit und Modernitätsfeindlichkeit.« (Hans-Jürgen Heinrichs, Der kleine Bund)
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