Ein Roman über Freundschaft, Liebe und Tod – und über den Wunsch zu schreiben und zu schaffen.
Hoffers Erzählung Am Magnetberg gilt als herausragendes Beispiel der Techniken der Irreführung, die schon in der Vorlesungsreihe Methoden der Verwirrung von ihm eingesetzt wurden. Die Erzählung wurde 1990 im Rahmen des »steirischen herbstes« als Theaterstück uraufgeführt.
»Ein Buch, das später einmal aus dem Staub des Jahrhunderts herausragen wird.« (Urs Widmer)
In dieser Vorlesungsreihe geht es um „jenen Wahnsinn des Lebens, der Methode hat“, und die Einzigartigkeit, mit der Kafka „diese Methode auf der Ebene der Literatur zu simulieren“ verstand. Hoffer beschreibt Techniken der Irreführung und lässt zu diesem Thema neben Kafka so unterschiedliche Autoren wie Borges, Vonnegut, Saki, Valentin und Handke zu Wort kommen.
Klaus Hoffer liest das Buch von Gyula Illyès, Die Puszta, in dem der ungarische Autor reale Verhältnisse schildert, die denen bei Hoffers fiktiven Bieresch auf das Deprimierenste ähneln.
Vierundvierzig Schriftsteller von außerhalb besichtigen ihr real erlebtes und auch ihr vorgestelltes Graz.
In der zögernden Sorgfalt dieser Aufzeichnungen kommt eine grundsätzlich andere Haltung zu unserer Lebenswelt zum Ausdruck, eine prinzipielle Kritik an unseren üblichen Antworten auf die Frage »Was ist der Mensch?«.
Eine außergewöhnlich intensive – und originelle – Darstellung des Weges aus der Einsamkeit zu einem Gegenüber
»Letzten Endes wird alles Denken immer dann über Bord geworfen, wenn man es am meisten bräuchte.«
In diesen »Tagesverläufen« beschreibt Hüttenegger »gewöhnliche Abenteuer« auf wenigen Seiten: kleine, miniaturhafte, halb erzählende essayistische Texte. Seit seiner ersten Veröffentlichung gilt Hütteneggers Interesse den »Blindläufern«, den »Traumräubern«, den Aussteigern.
Ein ewiger Kalender, in dem von allem und von noch viel mehr die Rede ist, der linear, aber auch querbeet zu lesen ist, und dessen poetische Vielfalt hochkonzentrierte Lektüre für Jahr und Tag bereithält.
In diesem Essay zeichnet Ingold die auktoriale Selbstreflexion seit Baudelaire und Rimbaud diachron bis in die (postmoderne) Gegenwart nach.
Felix Philipp Ingolds immer als kompliziert und gelehrt geltende Lyrik hat eine Treffsicherheit des Ausdrucks erreicht, eine Knappheit, die den Lesenden sofort für sich gewinnt, die das Herz und den Verstand gleichermaßen erobern.
»Ein Könner, der mit allen lyrischen Wassern gewaschen ist.« (Samuel Moser in der NZZ)
Das vorliegende Buch ist eine Reflexion über Poesie und das poetische Schreiben, die sich nicht zufällig die Form des Briefes erwählt hat – äußerst lehrreich und zugleich subversiv.
Die Autopsie des Balkan ist eines der wichtigen historischen, politischen und philosophischen Bücher über ein europäisches Phänomen, das mit dem vorigen Jahrhundert zu Ende ging: klug, vielseitig und vor der Folie vieler diverser Weltkulturen und Philosophien.
Nach einem Jahr an der Benares Hindu University, 1987, entstand dieses Buch: ein Essay, gleichermaßen aus philosophischen Passagen wie aus fast lyrischen Abschnitten bestehend und durch Erzählungen miteinander verbunden, ein Essay über kulturelle Differenz und vor allem über Benares, die »fließende« Stadt, den »Nabel der Welt«.
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