Zweierlei, dem sich die meisten Menschen gerne hingeben: Tiere und Liebe.
»Dass Gedichte auch hintersinnig und spielerisch, leichtfüßig und in hohem Masse vergnüglich sein können, beweist Helga Glantschnig mit ihren Tierlieben.« (Der kleine Bund) – mit großem Sprachwitz, souverän und sehr vergnüglich.
In einer Mischung aus Hand- und Bilderbuch, aus Almanach und Bericht, historischen Vignetten und Anekdoten ist Helga Glantschnigs Schlittschuhtagebuch ein umfassendes Kompendium der Poesie des Eislaufs, seiner Kulturgeschichte und seiner Ästhetik.
Was Glantschnig überaus konsequent, artifiziell und schamlos thematisiert, ist das Alltägliche, das Gewöhnliche, das Normale, das den Prozess des Frau-Werdens mit einschließt, ein gleichzeitiges Sich-Ergeben und Aufbegehren. Der Stillstand der (Erinnerungs-) Bilder wird durch die intensive Sinnlichkeit ihrer Sprache aufgebrochen.
Glantschnigs Ausgangszeilen sind Filmtitel, die sie zu 71 Gedichten anagrammiert; von Außer Atem bis zu Die bitteren Tränen der Petra Kant, von Faßbinder bis Wilder.
Eine Liebesgeschichte und ihr Ende, Erotik und Körper, Erinnerung – das sind die Themen dieses Romans, die durch das Element Wasser, gleichsam das heimliche Zentrum dieses Buches, verbunden sind.
»Vom Grammatischen bis zum Inhaltlichen werden bisherige Gültigkeiten entfixiert. Ziele sind obsolet, der Leser darf sich getrost verirren. Glück lässt ihn die Erfahrung machen, dass alles auch anders möglich wäre.« (Kleine Zeitung)
Dieses ›Heft‹ enthält neben neuen Textbausteinen auch 19 Zeichnungen, so einfach und kindlich wie rätselhaft und raffiniert.
Etwa zwanzig neue Zeichnungen und Mini-Geschichten aus glücks Welt, in denen überraschend wahre Sätze über die stümperhaft zufällige Welt triumphieren.
anselm glücks zweites Theaterstück, fünf Jahre nach wir sind ein lebendes beispiel, wurde – ebenfalls als Produktion des »steirischen herbstes« – unter dem Titel eiserne mimosen uraufgeführt (Oktober 1996).
»Beharrlich macht anselm glück sich Bilder von der Zeit, denen man sich kaum mehr entziehen kann.« (Werner Krause)
Die Geschichte, die anselm glück so linkisch aufs Papier gebracht hat, ist eine wunderschöne Sammlung von Fundstücken aus dem Wörter- und Sätzelager von Literatur und Leben.
»Der Multimediakünstler, der sich zurückbesinnt auf die Sinnlichkeit des Materials: Glücksache.« (Thomas Rothschild)
»Unter Stichwort-Fähnchen wie ›experimentell‹ (…) wird man nur weniges finden, was es in puncto Witz und schierem Lesevergnügen mit den besten von Glücks Texten aufnehmen kann.« (Falter, Wien)
anselm glücks zersplitterte Welt aus Alltag und Endzeit: die sarkastische Vision einer tiefgefrorenen Gesellschaft.
Ein Text-Bild-Band mit Abbildungen von Objekten, Zeichnungen und Bildern, die gemeinsam mit dem unveröffentlichten Text einen schrägen Blick auf die Welt werfen.
In unterschiedlichsten fremden Texten findet anselm glück sein Material: Sprache, die er dann in seine sanfte Mangel nimmt und in seiner poetischen black box zu wunderbaren Miniaturen verwandelt. Und manchmal füllen diese ›short stories‹ auch ganze Bände mit dem Urstoff der Poesie, mit Überraschungen und mit Einsichten.
anselm glück hat mit wir sind ein lebendes beispiel einen Text geschrieben der umso beklemmender wirkt, je witziger er erscheint. Er führt spielerisch vor, wie unabhängig, individuell und eigensinnig dieser Autor das Erbe einer Literatur fortführt, die völlig auf das Trockene und Didaktische der so genannten ›Experimentellen‹ verzichtet.
Ein großer Roman über Weg- und Umbrüche und die Frage nach einem glücklichen Leben in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt.
Menschenliebe, Schlitzohrigkeit und Weltuntergang: neue Erzählungen des bulgarischen Melancholikers
»Lauter kraftvolle, ruhige Augenblicke zwischen Geburt und Tod – ironisch, elegisch und witzig dargeboten in minimalistischen freien Versen.« (Dorothea von Törne, Die Welt)
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