Buchcover
Friederike Gösweiner

Regenbogenweiß

Roman
2022
gebunden , 13x21
344 Seiten
ISBN: 9783990591062
€ 24
als ebook erhältlich

AUTOREN

LESEPROBE

Regenbogenweiß ist ein Buch über Gleichheit und Glück, über die Notwendigkeit von Trauer, die fundamentale Bedeutung von Zeit und über Europa im Hier und Jetzt.

Am Beginn des Romans steht ein Ende: Hermann stirbt plötzlich und unerwartet. Er hinterlässt seine Frau und zwei erwachsene Kinder. Alle drei trauern – auf je eigene Weise. Die soeben pensionierte Lehrerin Marlene beginnt, Flüchtlingen zu helfen; Sohn Bob, Kosmologe und Zeitforscher, zieht sich ans äußerste Südende Europas in die Natur zurück; und Tochter Filippa, Philosophin in Paris, möchte mehr denn je endlich Mutter werden. Für alle stellt sich die Frage nach einem glücklichen Leben noch einmal neu und dringlicher – während große gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen im Gange sind, die sie skeptisch mitverfolgen.

»So viele Entscheidungen, die damals noch ungetroffen waren, die getroffen werden mussten, damit es sie hier heute gab. Und jede hätte anders ausfallen können und dann wäre sie heute nicht. Aber wie traf man Entscheidungen, dachte Filippa. Wie traf man sie richtig

Ein großer Roman über Weg- und Umbrüche und die Frage nach einem glücklichen Leben in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt.

Veranstaltungen

  • 9. Juni 2022, 19:30
    Düren, LVR-Klinik
  • 16. August 2022, 19:00
    Wien, Café Museum
  • 21. Oktober 2022, 17:00
    Groß St. Florian, Literaturcafé in der öffentlichen Bücherei
  • 29. November 2022, 19:30
    Schwaz
  • 30. November 2022, 19:00
    Kufstein, Bibiothek für Wissenschaft & Freizeit

Presse

»Das Sensationelle an diesem Roman ist: Man kann von ihm nicht lassen.« (Peter Pisa, Kurier)

»Dieser Roman bringt etwas zum Klingen. Er kommt dem echten Leben, Erleben und Fühlen verdammt nah.« (Sebastian Fasthuber, Falter)

»Nichts wird die Wirkung dieses bemerkenswerten Buches aufhalten.« (Wilhelm Hengstler, Die Presse)

»Friederike Gösweiners Roman baut Spannung auf in eleganter Sprache – ein Buch, das nicht traurig zurücklässt, ein Buch, das vielmehr eigene Gedanken zum Fliegen bringt.« (Martin Sailer, ORF)

»Das nenne ich einen österreichischen Pageturner, der noch dazu kein Krimi ist. Die junge Tiroler Schriftstellerin Friederike Gösweiner beschreibt eine Familiensituation als wäre sie das älteste Oberhaupt. Wie sie sowohl die Gedankenwelt der 60-jährigen Witwe einfängt als auch das Innenleben der beiden Kinder ist bemerkenswert. Da sitzt jeder Satz, ist jede Gedankenäußerung authentisch.« (Film, Sound & Media)

»Dieser Roman entwickelt einen erstaunlichen Sog, einen Sog, der seine Energie vor allem aus der präzisen Charakterzeichnung, der unprätentiösen, aber genauen Sprache und den intelligenten Dialogen bezieht. (…) Friederike Gösweiner ist ein Name, den man sich merken muss.«(Günter Kaindlstorfer, Ö1 ex libris)

»Die Trauer stößt das Überdenken des eigenen Lebens an und birgt letztendlich Potential für Aufbrüche und eine neue Sicht auf die Welt. Das Ausloten von Lebensmöglichkeiten gehört ebenso dazu wie die Suche nach Kondensaten des Glücks im eigenen Dasein. (…) Gösweiner hat diesen verwandelten Blick auf das Leben mit großer Tiefe überzeugend entfaltet.« (Maria Renhardt, Die Furche)

»Gösweiner eröffnet in ihrem komplexen, aber nie komplizierten, in allen Farben schimmernden Roman Ahnungen möglichen Glücks.« (Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung)

»Friederike Gösweiners Buch handelt nicht nur vom Ende eines Lebens, sondern auch vom Neubeginn, von Nähe und Distanz, Streit und Versöhnung.« (Welt am Sonntag)

»Präzise Personenzeichnung und unverwechselbarer Ton, die schon Traurige Freiheit auszeichneten, machen das Buch zum lohnenden Leseerlebnis. Sehr gerne empfohlen.« (Ingrid Hellriegel, ekz)

»Der, vor dem Hintergrund einer schwierigen historischen Zeit, aus drei unterschiedlichen Charakteren, Weltsichten, Wünschen und Kommunikationsarten gewebte Roman besticht durch die konzentrierte und konturierte Personenzeichnung.« (Petra Lohrmann, Gute Literatur – Meine Empfehlung)

»Wie schon in ihrem Debütroman gelingt es Gösweiner, die junge Akademikerin, die im konkurrenzorientierten Mittelbau auf eine ›Laufbahn‹ hofft, sich mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser hält und gelähmt ist vom drohenden ›Fruchtbarkeitsknick‹, plastisch und nuanciert einzufangen.« (Ulrike Baureithel, Tagesspiegel)

»Jede Figur dieses berührenden, dabei unsentimentalen Romans hat ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Ton. Und der Leser, die Leserin verfolgt gespannt, wie sich das Leben der drei entwickelt.« (Martina Sulner, HAZ)

»Friederike Gösweiner hat einen großen Roman über ein großes Thema geschrieben. Völlig unpretentiös, mit wohltuender Gelassenheit, punktgenau im Ton.« (Bernd Melichar, Kleine Zeitung)

»Die geschickt eingesetzten Introspektionen, die Selbstgespräche, über die der Leser am Innenleben der Figuren teilnimmt, erweisen sich nicht nur als geeignet, die Verarbeitung des Verlustes darzustellen und die Figuren intim kennenzulernen, es versetzt den Leser zeitweise in belebende Lesefreude.«(Luhmanns Schwarzehefte)

»Mit Regenbogenweiß hat die erzählende Forscherin und forschende Erzählerin erneut einen Roman vorgelegt, dessen Fokus ungemein nah bei seinen Protagonist/inn/en bleibt (was einen bei der Lektüre mitunter ganz schön mitnimmt) – und der zugleich ins große Ganze der Weltdeutungen und Denksysteme weist. « (Harald Gschwandtner, Literaturhaus Wien)
»Ein existenzieller, lebensbejahender Tanz, der immer nach vorne geht und das kleine und große Glück sucht. Toller Roman.« (Thomas Hummitzsch, Intellectures)
»Eine Familie, ein unerwarteter Tod. Die Zurückgebliebenen, verstreut zwischen London, Paris, den Niederlanden und der Steiermark, trauern auf verschiedene Weise. Und sie erkennen auch die Leere in ihrem eigenen Leben. Für alle stellt sich die Frage nach einem glücklichen Leben noch einmal neu und dringlicher – während große gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen in Europa im Gange sind, die sie skeptisch mitverfolgen. Einfühlsam, spannend und stilistisch beeindruckend!« (Buchhandlung Leporello)
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