Die Dokumentation einer zweisprachigen Koproduktion, bei der Schriftsteller aus Österreich mit slowenischen Autoren gemeinsam ein Buch gestalten.
Dieser dritte Band der Reihe Orte der Literatur enthält Texte der österreichischen Autoren Georg Pichler, Helga Glantschnig, anselm glück, Ferdinand Schmatz und Werner Schwab (mit ihren Übersetzungen ins Ungarische durch Mihály Szajbély und Ferenc Szijj), und die ungarischen (und von Andrea Seidler übersetzten) Texte von Gábor Németh, László Garaczi, István Kemény, Bálint Solimosi, Ferenc Szijj und Attila Balálzs.
Regina Dürigs erster Erzählband hält ein Dutzend funkelnder, überraschender Geschichten bereit und blickt immer kritisch auf die Probleme unserer Zeit – wütend, stark, witzig und irrsinnig schräg.
Eine ehrliche, tiefschürfende Auseinandersetzung mit Herkunft, Identität und Imagination
Diese stark autobiografisch gefärbte Erzählung eines wahrscheinlich jüdischen Exilanten ist – wie das Fehlen jeder rückblickenden Distanzierung und Wertung vermuten lässt – unmittelbar nach dessen Flucht aus der ›Ostmark‹ des ›Tausendjährigen Reiches‹ nach England im Jahre 1940 niedergeschrieben worden.
In sieben Abschnitten/Kapiteln/Durchgängen gerät der Protagonist Umgeher in gesellschaftliche Randzonen.
»Ein meisterhaftes Mosaik aus Stimmen, in dem sich Opfer und Henker, Folterer, Polizisten und CIA-Agenten begegnen.« (El País)
»Die Stadt als Summe ihrer Menschen, Häuser, Straßen. Die Art des ›Umeinander-Herumgehens‹, das bedrückende ›Glotzen der Leute hier‹, ihre Unfähigkeit des ›Nehmens von Freude‹.« (Zürichsee Zeitung)
»Das Buch ist eine Text- wie Bilderfolge, lose. Und jeder einzelne Text eine Folge von Sätzen. Woraus sich eine höchst eigenartige Logik ergibt, eine dichterische Logik, die der Autorin und Zeichnerin Gundi Feyrer eigen ist.« (Lucas Cejpek)
Die Chronik des laufenden Aberwitzes wird fortgesetzt: zweiundvierzig neue Stücke des Meisters der grimmigen Kurzdramatik.
Wie facettenreich, wie haltbar und unterhaltsam Erzählen sein kann, lässt sich an Bis jetzt überprüfen.
»Fian kümmert sich um jene Angelegenheiten, in denen der Wurm drinsteckt«, so charakterisierte Anton Thuswaldner den Autor einmal. Dass diese Angelegenheiten nicht nur traurig sind, sondern fast immer auch lachhaft, darauf weist Fian zu unserem Vergnügen auch in Bohrende Fragen hin!
»78 Meisterstücke.« (Wiener Zeitung)
Fian liest Erzählungen, Briefe, Gedichte und Dramolette aus seinem publizierten Werk und verschafft dem Hörer und der Hörerin mit diesem konzentrierten Einblick in seine Literatur gleichzeitig mehr als eine Stunde feinsten Vergnügens!
»Das Polykrates-Syndrom ist das Opus Magnum des österreichischen Schriftstellers, mit dem er dem Gesellschaftsroman vollkommen neue Facetten abgewinnt.« (Paul Jandl, Literarische Welt)
»Überraschende Wendungen und das Aufbrechen idyllischer Glätte unter der dann ganz spezieller, dem jeweiligen Protagonisten durchaus angemessener Humor zum Vorschein kommt, lassen Antonio Fians Erzählungen zu einem wahren Lesevergnügen werden, in das sich Erinnerungen an die Autoren der Schwarzen Romantik wie Edgar Allen Poe und Ambrose Bierce und auch – vor allem in der Geschichte vom weggehenden Kind – an Thomas Pynchon vermengen.« (Herbert J. Wimmer)
Plädoyers für eine durch die Omnipräsenz vorgefertigter Bilder bedrohte Wahrnehmungsform, Plädoyers für die Bilder im Kopf, die eine Domäne der Literatur sind, die Domäne der Erzähler.
Einen so weiten und dabei nie larmoyanten Vorstoß in existenziell düsteres Gelände hat es seit den späten Jandl-Gedichten nicht mehr gegeben.
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