Reinhard Priessnitz’ Gedichtband vierundvierzig gedichte, 1978 als einziges Buch des Dichters zu dessen Lebzeiten erschienen, ist längst in den Rang eines Klassikers gerückt, ohne den Entwicklungen späterer Dichtung nicht denkbar wären. Insbesondere bei Schriftsteller- und Künstlerkollegen wirkt das schmale Œuvre des 1985 verstorbenen Autors in diversen Formen fort.
Stadt-Kultur-Leben während eines Jahres in Berlin: Notizen einer Weltbürgerin
Geschichten über die Flüchtigkeit von Hoffnungen, unter wechselnden Himmeln und immer neuen Vorzeichen
»Eine vibrierende, eine glühende Lektüre. Intime Bekenntnisse zur Literatur« (Christoph Kuhn, Tages-Anzeiger)
Die kleinen Bewegungen der Erinnerung, das sensible Registrieren vergehender Zeit, der genaue Blick: daraus entsteht in diesen Gedichten eine andere, eine ungewohnte Schönheit.
Mit Wut im Bauch, Schmerz im Herz und Sorgen im Kopf schreibt Ilma Rakusa über unsere Zeit.
»Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Verlangsamung, die Pause, die Faulheit, das Innehalten, das Lesen und die Genauigkeit.« (Iris Radisch, Die Zeit)
»Was das Glück dieses Buches ausmacht, ist seine Vielsprachigkeit und seine Welthaltigkeit, ist der ›unstillbare Drang nach Weite‹, das Wunder der Neugier, die fiebrige Beglückung durch Atlanten, Strassenkarten, Stadtpläne, welche schon das Kind packt und nicht mehr loslässt. In die Schweizer Enge reisst dieses Buch eine europäische Grosszügigkeit.« (Peter Surber, St. Galler Tagblatt)
Mein Alphabet spiegelt die Fülle und Vielfalt eines Leben wider: den Ernst und die Freuden, das Alltägliche und das Welthaltige.
Dunkle Nachrichten und düstere Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die große Schweizer Autorin Ilma Rakusa. In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang – beginnend im Sommer 2022 – ihr Inneres im Spiegel des Außen.
Klaus Reichert zählt zu den großen Übersetzerkoryphäen im deutschsprachigen Raum. Ein Leben für die Literatur – das ist es, was ihn seit frühen Jahren auszeichnet. Er lässt uns in seinem vorliegenden Band teilhaben an seinen Erfahrungen als Übersetzer, Autor, Wissenschaftler und Lektor.
Eine Poetikvorlesung der ganz anderen Art – mitreißende Performance statt trockenes Dozieren.
Kathrin Röggla hat einen bestechenden Doppelessay vorgelegt, in dem sie mit ihrem Gefühl für den Hintergrund und die Ursachen diverser zeitgenössischer Sprechweisen eine brillante Analyse unseres ambivalenten Umgangs mit Katastrophen liefert.
»Gelungene Gegenentwürfe zu den herkömmlichen Reiseberichten.« (NZZ)
»Poesie hinkt immer voraus. Wer erfahren möchte, wie Dichtkunst dem nachhilft und wieviel dabei für den Leser abfällt, dem sei Mithinken dringend empfohlen. Rosei lesen!« (Bruno Steiger)
Peter Roseis Gedichte aus den letzten 20 Jahren: Auf wunderbare Weise erzeugen diese Zeilen Bilder und Gefühle, ohne von ihnen zu sprechen.
In diesem Band ist außer dem Stücktext die Zusammenarbeit der Künstler anlässlich der Uraufführung 1985 dokumentiert.
In den 21 Teilen von Das Töten des Bussards entlädt sich die latente Aggression des ländlichen Lebens in eine Sturzflut von phantasmagorischen Bildern des Tötens, von Blut und Gewalt, Lust und Leidenschaft. Expressionistische Naturbeschreibungen wechseln mit Science-Fiction-Szenarien.
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