Was passiert, wenn wir uns in Anbetracht der nicht gerade rosigen Zeiten in Politik und Gesellschaft an Gedichte, Lieder und Filme erinnern, die einst wichtig für uns waren oder von denen vielleicht sogar Hoffnung auf eine bessere Welt ausgingen?
Eine Lyrik aus Zärtlichkeit und Trauer, Zorn und Spott im Herzschlag der besten Musik!
Menschen auf der Suche nach einander: eine Geschichte, comi-haft und bildstark.
»Schmitzer gelingt es in dem Buch, zwei schöne Seiten der Literatur zusammenzubringen, die viel zu selten in einem Text Platz finden – formalästhetischen Anspruch und Unterhaltung, Sprachwitz und Action.« (Der Falter)
Verhandelt werden die alten Fragen nach dem »wer schreibt was wieso und wie für wen«, die Frage nach dem Erkenntniswert von Lyrik (versus Wissenschaft), und zwar in kleinen Essays zu diversen Fragen, auf die der jeweils andere dann erwidert.
Ein Debütroman über eine Generation, deren Sprache nicht selten das (Ver)Schweigen ist.
Zum ersten Mal auf deutsch: Ein großer hebräischer Schriftsteller über Krieg, die verlorene Heimat, das Leben in der Fremde und den Antisemitismus in der Provinz
Die Poetologie von Sabine Scholl ist Entwurf für eine Literatur, die sich aus dem literarischen Kanon herausbewegen will, oder richtiger: herausschälen.
Spekulationen über eine Zukunft des Schreibens, das aus dem literarischen Bildungskanon ausbricht: Technologie, Film, Rassenkämpfe, Cyberpunk.
Dichtung als Inventar unseres Alltags: Diese Poetikvorlesungen sind in der Lage, uns einen Begriff davon zu geben, was es bedeutet, mit Gedichten zu leben.
Es gibt überhaupt kein Hauptwort, das metaphorisch so ausgebeutet wird wie »das Herz«. Franz Schuh nähert sich dem Begriff in seinen Gedankenspielen über das Herz.
Zeitungsschlagzeilen zum Lesen – oder zum Herausreißen und Verschicken.
»Oben steht jedes Mal ein Wort als Titel. Jede Zeile hat so viele Wörter, wie dieses Stichwort Buchstaben hat. Die Anfangsbuchstaben der Wörter sagen in jeder Zeile noch einmal den Titel. Diese Figur nennt man ein Akronym. Das Schreiben in solchen Figuren erlernt sich ähnlich wie eine Fremdsprache, als wolle man hinterrücks im Deutschen von neuem heimisch werden.« (Schuldt)
In einer poetischen und zugleich kraftvollen Sprache thematisiert Carolina Schutti unterschiedliche Konzeptionen von Freiheit und Identität.
»Ein schmales Buch, aber eines, das eine ganze Welt in sich birgt, eine Welt aus Lügen und Märchen, mit denen eine etwas seltsame Mutter ihre zwei Töchter eingesponnen hat.« (Martin Sailer, ORF)
Was liegt unter dem Gras, auf dem wir gehen? Welche Geschichten verschweigt, welche zeigt die Landschaft?
»Die insgesamt 13 Versuche über die Literatur und über die eigene Literatur sind, wie bei Schutting immer, von ausgesuchter stilistischer Brillianz und inhaltlicher Brisanz.« (ORF)
»Auch für hartgesottene Nichttänzer eine hinreißend charmante Lektüre. Autobiografisches verbindet sich hier mit kulturhistorischen Anmerkungen.« (Der Standard)
Gedanken und Beobachtungen zu ästhetischen Manifestationen im Alltag.
»Diese meine Poetikvorlesungen, gehalten an der Universität Graz, habe ich wohl zu Recht Zuhörerbehelligungen genannt – im Vertrauen darauf, daß manches von dem, was mich an Fragen der Ästhetik und Poetik interessiert, auch andere interessieren könnte, habe ich über größere Strecken meine Steckenpferde geritten, und das schlechte Gewissen, daß allzu wenig Belehrendes ich zu bieten hätte, war dann beschwichtigt, wenn das Lachen der Zuhörer dies und das unterhaltsam befand.« (Julian Schutting)
Wolfgang Siegmund zum Buch Der Vater von Julian Schutting. Mit einer Replik von Schutting.
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