Buchcover
Carolina Schutti

Relative Ruhe

Eine Annäherung
2026
gebunden , 13x21 cm
104 Seiten
ISBN: 9783990592120
€ 22,00

AUTOREN

LESEPROBE

Sattgrüne Wiesen, dichte Wälder, Wanderwege: Wessen Geschichte erzählen die wenigen Hinweise und Zeichen, die den beliebten Naherholungsraum als historisch belasteten Ort ausweisen? Eine Stele, die auf den ersten Blick an ein touristisches Hinweisschild erinnert, ist Ausgangspunkt für die tastende Suche eines Ich, das den Spuren nachgeht.

Was liegt unter dem Gras, auf dem wir gehen? Welche Geschichten verschweigt, welche zeigt die Landschaft? Welchen Grad an Stütze benötigt das kollektive Gedächtnis, um immun zu werden gegen Überschreibung, Umdeutung und Vergessen?

Schritt für Schritt begleiten wir das Ich dabei, wie es sich mit Menschheitsverbrechen auseinandersetzt und versucht, aus Erinnerung, Erzählung, historischen Dokumenten und eigenen Beobachtungen ein Bild zusammenzufügen, das der Vergangenheit ebenso gerecht wird wie der Gegenwart.

Veranstaltungen

  • 23. Oktober 2026, 19:00
    Innsbruck, Literaturhaus am Inn
  • 5. November 2026, 20:30
    Wien, Poesiegalerie
  • 18. November 2026, 19:00
    Salzburg, Stadtgalerie Museumspavillon im Mirabellgarten
  • 19. November 2026, 19:00
    Wien, Österreichische Gesellschaft für Literatur
  • 29. November 2026, 15:00
    Buch Wien, 3sat.Lounge

Presse

H.C.Artmann Lyrik-Stipendium der Stadt Salzburg 2026: Die Jury würdigt Carolina Schutti als renommierte Autorin mit großer poetischer Kraft, atmosphärischer Stärke und unverwechselbarer Stimme. Ihre Texte seien stets am Puls der Zeit und verbänden ernste Themen mit bemerkenswerter Zartheit. Besonders ihre reduzierte und verdichtete Sprache lasse Bilder entstehen, die nachwirken und zum Weiterlesen einladen.

Outstanding Artist Award 2026: »Carolina Schuttis Schreibstil zeichnet sich durch genaue Spracharbeit, sorgsam komponierte Texte, hohe Musikalität, Rhythmus und Formbewusstsein aus. In poetischer Sprache und in leisen, eindrücklichen Tönen verhandelt Schutti Erfahrungen des Menschseins. Dabei verfolgt sie stets den Anspruch, durch das Zusammenspiel von Sprache und Form tiefere Bewusstseinsschichten der Lesenden zu erreichen.« (aus der Begründung)

»Ein Kunstwerk voll Poesie und Musikalität (…) leise Töne, die noch lange nachklingen.« (Karin Waldner-Petutschnigg, Kleine Zeitung)

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