Clemens J. Setz
Clemens J. Setz, geboren 1982 in Graz, lebt heute in Wien und veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen und Übersetzungen. 2021 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen.
Clemens J. Setz, geboren 1982 in Graz, lebt heute in Wien und veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen und Übersetzungen. 2021 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen.
»Clarissa Stadlers N. ist eine der markantesten Figuren, die in jüngerer Zeit in die österreichische Literaturlandschaft gestellt wurden.« (Werner Krause)
»Einer räumt auf mit der Vorstellung, dass die neueste deutschsprachige Literatur nur den Rasen hinter dem Gartenzaun der kleinen Erlebniswelt pflegt.« (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)
»Dominik Steiger – die spielerische poésie pure eines posthumen H. C. Artmann.« (Paul Jandl, NZZ)
Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
Daniela Strigl gibt ebenso fundiert wie eloquent Einblicke in die Kunst und Praxis ihres Schreibens.
Bernhard Strobel ist ein »Autor, der findet, dass Menschen in den Randzonen der Gesellschaft interessanter sind als die Schicken und Schönen dieser Welt« (Kurier), er »brilliert als Erzähler mit Andeutungen und Auslassungen, statt mit Redseligkeit.« (Christoph Hartner, Kronenzeitung)
Eine radikale Stimme der zeitgenössischen ungarischen Literatur. Die Welt, von der Szijj schreibt, das sind Großaufnahmen von Straßen, Feldern, Bahnsteigen, halberinnerte Kindheitsbilder, unscharfe Bilder von Ereignissen und Gegenständen außerhalb unseres Fokus.
Sissi Tax gerät in ihren Erörterungen existentieller Fragen grundsätzlich vom Hundertsten ins Tausendste und schreibt sich in Strudel und Wirbel hinein, dass dem Leser Sehen und Hören vergeht.
Lotte Tobisch, geboren 1926 war eine Wiener Schauspielerin. Zuletzt engagierte
sie sich verstärkt für soziale Projekte. Sie starb 2019 im von ihr initiierten Künstlerheim in Baden bei Wien.
Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, aufgewachsen in Nairobi, studierte Jura, Ethnologie und Havarie in München. Autor, Übersetzer und Publizist.
»Ein Energiephänomen, dieser Uetz. Existenziell ist diese Poesie oft, und immer wieder sehr erotisch.« (Facts)
Tor Ulven gilt inzwischen als einer der bedeutendsten Dichter in der norwegischen Nachkriegsliteratur. In den 80er und frühen 90er Jahren, mitten in der Zeit der New Economy und der boomenden Pop-Literatur, schrieb er seine finsteren Bücher, die mit manchmal beißendem Sarkasmus von Vergeblichkeit und Lebensunlust künden.
Andreas Unterweger verbindet die widerspenstige Sanftheit eines Richard Brautigan mit der lässigen Ironie der Postmoderne.
»Ich bin völlig korrupt. Egoist, ohne Glauben an Gott und ohne jedes Vertrauen in mich selbst. Schwul, Alkoholiker, jedweder Droge zugeneigt, Kleptomane … Jean Genet und Maurice Sachs und ein bißchen Violette Leduc, in Taschenbuchausgabe.«
»Verstappen hackt und poliert so lange, bis sich ihre Sätze gewissermaßen von der harten Realität losgesungen haben und jedes Wort, jedes Titelkapitel und jeder Leerraum an seinen Platz fällt.« (Mappa Libri)
»Der junge Vater David Wagner erlebt mit seinem Kind sich selber und die Welt wie von Neuem, und wir teilen sein Glück.« (Ulrich Greiner, Die Zeit)
»Jan Wilm, Weltbürger, ist der größte deutschsprachige Fiktionär seiner Generation.« Joshua Cohen
Andrea Winkler spricht eine Fremdheit aus, die zwischen ihr und der Welt herrscht, wie sie schon lange nicht mehr so heiter-melancholisch zu lesen war.
»Prinzip der Poesie sei es, so hält der Autor fest, sich von der Einbildungskraft zu neuen Erkenntnissen verführen zu lassen.« (FAZ)
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