Buchcover
Volha Hapeyeva

Wörterbuch einer Nomadin

2026
gebunden , 13x21 cm
200 Seiten
ISBN: 9783990591994
€ 24,00

AUTOREN

LESEPROBE

Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor.

Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad« (Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden, zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens?

Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen.

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Mehr Informationen

Veranstaltungen

  • 6. August 2026, 19:00
    Graz, Hör- und Seebühne, ORF
  • 3. September 2026, 19:30
    Eferding, Eferdinger Gastzimmer

Presse

»Nein, sagt die gebürtige Belarussin Volha Hapeyeva immer, sie sehe sich nicht als Exilantin, sondern als Nomadin – als Mensch, der sich nicht festlegen lässt auf Heimat, Herkunft und Sprache, sondern überall und nirgends zu Hause ist. Jetzt legt sie das ›Wörterbuch‹ zu ihrer Lebensweise vor. Erwarten darf man funkelnden Witz und berührende Poesie.« (NDR)

»Hapeyevas kluges, magisches Buch feiert die Lust an der Vielfalt, Empathie und Neugier.« (Ingo Petz, Der Standard)

»Hapeyevas synkretistisches Wörterbuch sprüht vor Begeisterung für die kleinen alltäglichen Dinge und die sprachlichen Formen, die wir zu ihrer Beschreibung wählen.« (Yelizaveta Landenberger, FAZ)

»Bei ihrer Wanderung durch verschiedene Themenkomplexe streift sie durch Gärten und sinniert über Schnee, sie trifft auf Übersetzer und Cyborgs, sie macht sich Gedanken über Belarus und über Europa. Und da Hapeyeva wirklich global denkt und lebt und erstaunlicherweise aus sechs höchst unterschiedlichen Sprachen übersetzt, erzählt sie nicht nur von den Unterschieden zwischen Deutschland und Frankreich, sondern bringt auch Beispiele aus Lettland oder Japan ein.« (Antje Weber, Süddeutsche Zeitung)

»Volha Hapeyeva macht die Vielschichtigkeit von Begriffen deutlich und wie unsere Sicht auf die Welt von Sprache geprägt wird. Ein kluger Text, eine Liebeserklärung an die Sprache und Poesie.« (itsaboutlovingliterature, Instagram)

»Selten hat mich ein Buch beeindruckt wie dieses hier. Und am beeindruckendsten finde ich die Art und Weise, wie Volha Hapeyeva uns dies alles näherbringt.« (Alpenlandkunst, Instagram)

»Volha Hapeyeva plädiert als literarische Nomadin entschlossen für eine neue Form der Subjekitvität.« (Andreas Puff-Trojan, Ö1)

»Ein sehr schöner Essayband. Die Schriftstellerin geht Fragen nach Herkunft, Patriarchat, kleinen Tieren und noch viel mehr nach. Man darf ein wenig geniessen von ihren breiten Kenntnisse und vom sehr schönen und poetischen Schreibstil. Wirklich ein Vergnügen.« (buecher_und_bergsicht, Instagram)

»Mit ihren so feinsinnigen wie gelehrten Texten legt die studierte Linguistin eine lesenswerte Erkundung des Fremdseins vor. « (Kirstin Breitenfellner, Falter)

»In ihrem assoziativen und aufschlussreichen Text verbindet Hapeyeva alltägliche und zugleich poetische Betrachtungen aus ihrem Leben mit dem Nachdenken über politische und gesellschaftliche Zustände, die sich oftmals an Worten und Sprache festmachen lassen.« (Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost)

»Welch ein Feuerwerk an leuchtenden Gedanken versprüht Volya Hapeyeva in ihrem Wörterbuch einer Nomadin. Poetisch, persönlich, politisch, ein Buch nach meinem Geschmack.« (andrea.liestundliest, Instagram)

»Texte, die ebenso persönlich wie politisch, immer aber poetisch sind.« (Barbara Belic, Das rote Mikro)

»Der Band lässt sich aus vielen Perspektiven lesen und gerät dabei zu einer interdisziplinären Betrachtung zeitgenössischer Themen. Und während Wissbegierige aus Linguistik, Geschichte, Literatur und einigen weiteren Disziplinen jeweils nach den für sie schönsten Perlen forschen können, dürfen auch schlicht neugierige Leserinnen und Leser in die Überlegungen eintauchen. Diese Nahrung für den Kopf ist erfrischend unverkopft.« (Torben Rosenbohm, Nord-West-Zeitung)

»Das Leben der oft als belarussische Exilschriftstellerin vorgestellten Autorin ist zumindest angenehmer, seit sie sich als Nomadin begreift, die in der Bewegung ihr Zuhause gefunden hat. Seit fünf Jahren ist sie unterwegs und mit ihr ziehen die Sprachen und Worte. In ihrem Wörterbuch wirft sie ihre sprachlichen Rettungsanker, kartiert das Vokabular und seine Assoziationen, deckt Berührungspunkte und Überschneidungen auf, um ein Dasein jenseits der simplen Zuordnung von Schwarz und Weiß zu denken.« (Thomas Hummitzsch, Intellectures)

»Eine schönere Aufforderung zum Lesen als dieses sehr persönliche und doch immer wieder allgemeingültige Buch gibt es nicht.« (Ursula Sautmann, Literaturseiten München)

»Wenn Volha Hapeyeva mit ihren freien, assoziativen Gedankenflügen Inhalte aus festgefahrenen Denkschubladen wirbelt und neu zusammensetzt, erlebt man einen poetischen Höhenflug.«  (Abraham Katz, Literaturportal Bayern)

»Hapeyeva regt dazu an, hinter die Sprache und damit neu auf die Gesellschaft zu blicken, um Denkgrenzen zu verschieben.« (Maria Renhardt, Die Furche)

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