Am Anfang herrscht bohrende Stille, doch das Brodeln hat bereits begonnen. Majas Forschungen über den Ausbruch eines Vulkans geraten ins Stocken. Zeitgleich findet in ihrem Hotel der Kongress zur »Regulation von Tierpopulationen« statt und sinistre Gestalten tummeln sich um sie. – In einer zweiten Zeitebene gerät Sebastian mit dem düsteren Jäger Mészáros aneinander, und es geht um Leben und Tod. – Und die leicht schrullig-überdrehte Helga-Maria scheint eine Mittlerin und Wanderin zwischen den Zeiten zu sein. Wie hängt all das zusammen?
Die Figuren in Volha Hapeyevas Roman reisen um den halben Erdball, gehen Beziehungen ein und erkunden die Welt von Tieren, Menschen und Vulkanen. Die beiden sensiblen, empathischen Protagonist*innen Maja und Sebastian stehen dabei dem Bösen in unterschiedlicher Gestalt gegenüber, kämpfen um das eigene Überleben, das von Tieren und das von Werten.
Im Zentrum von Samota steht die Empathie und die Frage, warum sie so vielen Menschen fehlt oder abhandengekommen ist. Ein geheimnisvolles, verspieltes Buch mit Noir-Elementen und magischem Realismus, das für nicht weniger einsteht als eine bessere Welt und ein glückliches, friedvolles Miteinander.
Hier ein Film der Autorin zum Buch.
»Ein fulminantes Plädoyer für mehr Achtsamkeit und Nächstenliebe« (Blickwinkel)
»Volha Hapeyeva hat einen funkelnden Roman über die Einzigartigkeit jeden Lebens und über eine neue Form von Begegnung und Nähe geschrieben. « (Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung)
»Ein geheimnisvoller, in mehreren Welten und Zeiten spielender Roman mit vielen untergründigen Verbindungen und Überraschungen.« (Frank Meyer, Deutschlandfunk Lesart)
»Volha Hapeyeva ist eine trickreiche und kluge Erzählerin, die es versteht, verschiedene Türen aufzustoßen, um Lesenden letztlich zu überlassen, durch welche sie gehen, und um einer möglichen Erkenntnis auf die Schliche zu kommen. Es ist ein Buch, das denjenigen in höchster Güte belohnt, der das Leben auch im Lesen immer wieder neu lernen will.« (Ingo Petz, Der Standard)
»Jedes einzelne Wort ist präzise ausgewählt, ihre Sätze sind kleine Gedichte, die Lektüre hinterlässt Seiten voller Zitate und Notizen.« (Martina Lisa, log:buch)
»Nach dem Beenden des Romans von Volha Hapeyeva fühle ich mich verbunden. Mit mir selbst, mit meinem früheren Ich und vielleicht auch mit anderen Leser*innen, die sich auf diesen ungewöhnlichen Roman einlassen wollen und danach ähnlich fühlen« (lust_auf_literatur, Instagram)
»Dieser sehr kluge Roman ist ein Aufschrei ohne laute Töne. Hapeyeva setzt an, sanftmütig, aber zielgerichtet, in einer wunderbaren, sehr poetischen Sprache.« (Marco Lombardi)
»Wer bei Schriftstellern wie Fernando Pessoa oder Robert Walser zu Hause ist, lernt in ihr eine junge Nichte im Geiste kennen; man wird – magisch angezogen von einem ätherisch klaren Denken und Fühlen – augenblicklich entschleunigt und genießt umso mehr Hapeyevas somnambul schwebende Ausdruckskraft, getrüffelt von unverbrauchter lyrischer Metaphorik.« (Wolfgang Hirsch, Thüringer Allgemeine)
»Über sanfte Verweise werden Zusammenhänge zwischen menschlicher Natur und geophysikalischen Umbrüchen hergestellt. Ging es einmal darum, kraft der Vernunft unsere Welt zu entzaubern, arbeitet Hapeyeva daran, uns klarzumachen, dass wir mit der Vernunft allein nicht weiterkommen − deshalb der Hang, der so banalen Wirklichkeit eine Spur von Zauber zu belassen.« (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)
»Hapeyeva beschreibt dicht, tief, poetisch, in beeindruckender Sprache – und thematisiert dabei zeitlose, große Menschheitsthemen. Als anthropologischer Romanessay ist Samota brillant.« (Jens Uthoff, taz)
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