Buchcover
Volha Hapeyeva

Trapezherz

Gedichte. Aus dem Belarusischen übersetzt von Matthias Göritz
2023
gebunden , 13x21 cm
112 Seiten
ISBN: 9783990591314
€ 20,00

AUTOREN

LESEPROBE

»alles was uns geschieht sind worte / alles was wir füreinander sind bleiben gedichte«

Volha Hapeyeva durchstreift in Trapezherz Sprachen und Länder, Zeiten und Planeten. In diesem Band vereint sie Wehmut und Liebe, Verspieltes und Ironisches, Momentaufnahmen und Philosophisches, Körperlichkeit und Sinneseindrücke sowie Einsamkeit, Heimat und Nomadentum.

Herzen springen und stürzen; ein Mantel sucht jene Frau, die er bekleiden soll; wie geht es Schuhkartons, die ihren ursprünglichen Zweck erfüllt haben? Wie stellt es jemand an, im eigenen Koffer auf die Reise geschickt zu werden? Was sagt eine Variation von Nudelgerichten über den Tag des lyrischen Ichs aus? Das Trapezherz schlägt sanft und sensibel, leise und laut, einfühlsam und wütend, komisch und ernst. Die Bandbreite dieses Buches könnte nicht größer sein, im Wechselspiel bilden die Gedichte alle Facetten unserer Lebenswirklichkeit ab.

Zweifellos zählt Volha Hapeyeva zu den wichtigsten Stimmen zeitgenössischer belarusischer Literatur. Ihre Texte sind aktuell und zeitlos, poetisch und politisch.

Veranstaltungen

  • 21. März 2024, 17:00
    Leipzig, Literaturhaus
  • 25. April 2024, 19:00
    Berlin, Stiftung Exilmuseum
  • 10. Mai 2024, 16:00
    Bad Mitterndorf, Woferlstall, Hauptstraße 136
  • 16. Mai 2024, 19:30
    Graz, Afroasiatisches Institut
  • 8. Juni 2024, 19:30
    Thüringer Literaturtage
  • 19. Juni 2024, 19:30
    Tübingen, Universität

Presse

Hier geht es zu einer Lesung von Volha Hapeyeva aus ihrem Gedichtband und einem Gespräch über ihr Schreiben mit Barbara Belic.

»Volha Hapeyeva ist eine wunderbare Dichterin!« (Alexandru Bulucz, Deutschlandfunk Büchermarkt)

»Hapeyeva tut, was eine Autorin im Angesicht von Gewalt und Unterdrückung zum Besten tun kann: mit starken Worten wirken.« (aus der Jurybegründung des Wortmeldungen-Literaturpreises 2022)

»Ihre Gedichte sind empathisch im besten Sinne: mitfühlend und mit aufmerksamem Blick und wachem Ohr für jedes Lebewesen und für das, was es zu erzählen hat.« (Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung)

»Der schön gestaltete Band führt mit Poesie aus den letzten zwanzig Jahren, die Matthias Göritz subtil in deutsche Verse übertragen hat, in Hapeyevas literarischen Kosmos.« (Kerstin Holm, FAZ)

»Die Sprache dieser Dichterin ist von einer bestrickenden Leichtigkeit, die einen bisweilen an Erich Kästner erinnert. Wie er versteht sie, ganz einfach von komplizierten und bedrückenden Sachen zu sprechen.« (Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten)

»Solch ein Schreiben öffnet womöglich die Lyrik auch für Menschen, die denken, sie mögen keine Gedichte oder können damit nichts anfangen.« (Martina Büttner, Literatur leuchtet)

»Hapeyeva schafft in Trapezherz eindrucksvoll den Spagat zwischen berührend und schmerzhaft, zwischen Sprachspiel und Erschütterung, zwischen Direktheit und Abstraktion, zwischen Politischem und Privatem. Einmal mehr beweist sie damit, dass sie zu den bedeutendsten belarussischen Autorinnen ihrer Generation gehört.« (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)

»Persönliche und politsche Erfahrungen klingen an im Band Trapezherz, fremde Länder spiegeln sich darin ebenso wie das Herkunftsland Belarus mit seiner Sauberkeit und Ordnung, hinter der die Angst lauert (…) Gerade die Töne, die der Gedichtband für Einsamkeit und Melancholie anklingen lässt, machen ihn unverwechselbar. Und das Wissen um die Wichtigkeit der Worte.« (Cornelius Hell, Ö1 Ex Libris)

»In den Gedichten, die innerhalb zweier Jahrzehnte entstanden sind, verweben sich die Erfahrung des Verlusts von Heimat und die Notwendigkeit in einer anderen als der Muttersprache sprechen zu müssen mit dichterischen Traditionsfäden zu feinen Gebilden, die ein sprachmagisches Denken verteidigen.« (Beate Tröger, SWR2)

»Mit einer an Leichtigkeit grenzenden Melancholie thematisiert Volha Hapeyeva in Trapezherz Momente der Einsamkeit und Fremdheit.« (Ilma Rakusa, NZZ)

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