Buchcover
Bernhard Strobel

Nach den Gespenstern

Erzählungen
2021
gebunden , 13 x 21 cm
176 Seiten
ISBN: 9783990590867
€ 20,00

AUTOREN

LESEPROBE

Auch wenn der Titel es nahelegen könnte: schaurige Spukgeschichten wird man in Bernhard Strobels viertem Erzählband nicht finden – Gespenster und Doppelgänger hingegen schon, auch Heimsuchungen und manches Unerklärliche. Es geht um Konfliktsituationen in Familie und Partnerschaft sowie um Verlusterfahrungen und das Leben im Alter:

Nach dem Tod seiner Frau zieht ein Mann in eine fremde Ortschaft und wird Teil eines Kriminalfalls; der Besuch einer Theateraufführung zieht ein ganz anderes Beziehungstheater nach sich; ein Mann in den Vierzigern macht am Grab seiner Frau eine Begegnung der gespenstischen Art; eine Jugendliche sucht ihren eigenen Weg, um die Groß- mutter zu trauern; wie ein schlechtes Omen lässt sich das mysteriöse Auftauchen von Steinen im Ehebett deuten …

Strobel gelingt es auf unnachahmliche Weise, sowohl die Ausnahmesituationen des Lebens als auch das Alltägliche in Worte zu fassen. Feinfühlige, stichelnde und witzige Elemente baut er in die 13 Erzählungen ein; Wortgefechte werden ausgetragen oder der Stille Raum gegeben.

Veranstaltungen

  • 13. November 2021, 17:30
    Wien, BuchWien, Standard-Bühne
  • 2. Dezember 2021, 19:00
    Innsbruck, Literaturhaus am Inn
  • 13. Dezember 2021, 19:30
    Salzburg, Literaturhaus

Presse

»Nach den Gespenstern erzählt von mal schrulligen, mal tragischen Figuren, denen Irritierendes widerfährt. Ein kluger, witziger Erzählband voller Überraschungen, mit dem Strobel einmal mehr zeigt, dass er ein Meister der kleinen Form ist.« (Johanna Öttl, Die Presse)

»Bernhard Strobels 13 Geschichten sind – Pardon – der Hammer. Auch in seinem vierten Erzählband zeigt der Schriftsteller aus dem Burgenland seine Einmaligkeit.« (Peter Pisa, Kurier)

»Strobel gehört fraglos zu den interessantesten Stimmen der jungen Generation. Wie nur wenige ist er in der Lage, sich in die Köpfe seiner Figuren zu versetzen, die ihrerseits zu ergründen trachten, was im Kopf des Anderen vorgeht.« (Markus Bundi, Wiener Zeitung)

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