Buchcover
Laura Freudenthaler

Geistergeschichte

Roman
2019
gebunden , 13 x 21 cm
168 Seiten
ISBN: 9783990590256
€ 20,00
als ebook erhältlich

AUTOREN

LESEPROBE

In ihrem Freijahr kommt Anne ins Straucheln. Statt sich dem eigenen Klavierspiel zu widmen und an einem Lehrbuch zu schreiben, lösen sich ihre üblichen Gewohnheiten nach und nach auf. In den Nächten hält sie ihre Beobachtungen in einem Notizheft fest und untertags streift sie durch die Stadt. Diese Wanderungen führen sie bald über das ihr Bekannte hinaus.

Seit zwanzig Jahren lebt Anne mit Thomas in der gemeinsamen Wohnung. Das Paar teilt viele Erinnerungen und weiß die Zeichen des anderen zu lesen. Sie fühlt sich in der Wohnung zunehmend unwohl, und Thomas wird immer abwesender. Schon länger vermutet sie, dass er eine Affäre hat. Nun taucht das Mädchen, wie Anne die Unbekannte nennt, als huschender, wispernder Geist auf. Geräusche und Erscheinungen sind nicht mehr eindeutig zuordenbar.

Laura Freudenthaler knüpft mit Geistergeschichte an ihren vielbeachteten Debütroman Die Königin schweigt an. Ihr gelingt das Kunststück der Gegenwärtigkeit. Man wird regelrecht in Annes Wahrnehmung hinüberverführt. Immer tiefer folgen wir ihr in eine Welt der Spiegelungen und doppelten Böden, in der Wirklichkeit und Vorstellung
ineinanderfließen.

Veranstaltungen

  • 2. April 2019, 11:00
    New York, University Hall
  • 2. April 2019, 18:00
    Chicago, Goethe-Institut
  • 3. April 2019, 16:30
    University of Minnesota Twin Cities
  • 4. April 2019, 18:00
    University of Wisconsin-Madison
  • 9. April 2019, 20:00
    Wien, Schauspielhaus
  • 26. April 2019, 22:30
    Wien, Rund um die Burg
  • 3. Mai 2019, 11:05
    Ö1, Radiogeschichten
  • 7. Mai 2019, 19:00
    Graz, Landesbibliothek
  • 11. Mai 2019, 12:00
    Prag, Lapidarium in Výstaviště Holešovice
  • 5. Juni 2019, 20:00
    Frankfurt, Hessisches Literaturforum im Mousonturm

Presse

Platz 1 auf der ORF-Bestenliste März 2019: Ein sanftes, tiefes, ein großes Buch.«

»Aus dem literarischen Mainstream der Gegenwartsliteratur, die sich zu einem übergroßen Anteil auf historischen und autobiografischen Realismus verlässt, ragt Laura Freudenthalers Roman auf erfreuliche Weise heraus. Er schöpft aus einer Urquelle der Literatur: Dem Phantastischen und Imaginären, das sich den Gesetzen der Realität nicht beugen muss.« (Ursula März, Deutschlandfunk, lesart)

»Ein spannendes Buch … Laura Freudenthaler erzählt das so toll, dass man fast eine körperliche Erfahrung hat beim Lesen.« (Verena Gruber von der Buchhandlung Tyrolia in Guten Morgen Österreich)

»Eindrucksvoll, wieviel Stimmung in diesem Buch steckt.« (Florian Baranyi, ORF ZIB)

»Für uns mag die Lektüre eine der wichtigsten Funktionen des Lesens erfüllen: Mit jeder Seite erkennen wir besser, was Empathie in unserem vielschichtigen Verhältnis zum andern bedeutet.« (Björn Hayer, Wiener Zeitung)

»Die Autorin bleibt extrem nah an ihrer Protagonistin, leuchtet die innere Zerissenheit mit stoischer sprachlicher Ruhe aus. Die Trennungen zwischen Realität und Imagination verschwimmen.« (Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung, Buch der Woche)

»Um sich zu gruseln, braucht es kein verhextes Schloss, in diesem Fall sogar nur die eigene Wohnung.« (Lisa Schneider, fm4)

»Laura Freudenthaler ist eine Meisterin des Sich ganz vorsichtig Hineinbohrens in Lebenswelten, die ihr, zumindest aus dieser Perspektive, nicht von vornherein vertraut sein können. Es steckt ein großes, ein ehrliches Interesse an Menschen in Laura Freudenthalers Büchern.« (Nicole Dietrich, ORF ex libris)

»Diese subtile Geistergeschichte entwickelt einen untergründigen Sog. Laura Freudenthaler, 35, erweist sich in ihrem dritten Buch als überaus reife Erzählerin.« (Martina Läubli, NZZ am Sonntag)

»Wo die Sprache versiegt, arbeiten die Bilder ungehindert weiter. Das zeigt Freudenthaler in ihrer Geistergeschichte, ohne in Richtung Horror oder Psychothriller abzudriften.« (APA)

»Wie schon in ihrem Debüt Die Königin schweigt gelingt es der Autorin meisterhaft, sich schreibend in eine wesentlich ältere Protagonistin hineinzuversetzen.« (Hanna Ronzheimer, Ö1 Leporello)

Laura Freudenthaler »schreibt in einer Sprache, durchdacht und oft zweideutig, dass es eine Freude ist. Es ist zu spüren, dass hier ein Text nicht einfach nur plotkonzentriert geschrieben wurde, sondern dass der Sprache Vorrang gewährt wird. … Ich bin be-geist-ert. Ein Leuchten!« (Marina Büttner, literaturleuchtet)

»Ganz genau horcht Freudenthaler in ihre Protagonistin hinein, in diffuse und widerstrebende Gefühle, allmählich sich durchsetzende Erkenntnisse, langsam reifende Entschlüsse.« (Tiroler Tageszeitung)

»Die Geistergeschichte bohrt sich tief im menschlichen Befinden ein und schafft so Bezüge, die lange nachhallen.« (Nick Lüthi, Bookgazette)

»Auf ganz einzigartige Weise gelingt es Laura Freudenthaler, Realität und Fiktion übereinander zu blenden. … Das ist wirklich eine Kunst! …Laura Freudenthaler misst der Sprache einen großen Wert zu, es ist eine große Freude, darin einzutauchen.« (Petra Lohrmann, Gute Literatur – Meine Empfehlung)

»Eine meisterliche Erzählerin … Jenseits der konkreten Fallgeschichte ist Laura Freudenthalers Roman auch eine Analyse über die Funktionsweisen von Erinnerungsarbeit.« (Evelyne Polt-Heinzl, Die Furche)

»Ein beklemmender Roman von einer Autorin, die auf den Mainstream pfeift. Anders ist außergewöhnliche Literatur nicht zu leisten.« (Anton Thuswaldnder, Salzburger Nachrichten)

»Spätestens wenn sie diesen Roman am 22. März bei der Leipziger Buchmesse präsentiert, wird er die Bestsellerliste hinaufklettern.« (Kurier Freizeit)

»Geistergeschichte ist ein Buch über eine fortschreitende Entfremdung, die wohl viele von uns schon erlebt haben, geschrieben in einer intensiven Sprache, die mich nicht losgelassen hat.« (Florian Gasser, Podcast DIE ZEIT)

»Eine ganz ruhige, statuarische Atmosphäre, die erst verwirrend, dann subtil bedrohlich anmutet. Die Intensität dieser Prosa resultiert aus dem Insistieren auf Details.« (Alexander Kluy, literaturhaus.at)

»Laura Freudenthaler versteht es auf ganz selbstverständlich wirkende Weise, die scheinbare Realität und das Unwirkliche miteinander zu vermischen.« (Miriam Mairgünther, Buchkultur)

»Ein stilles, sanftes Buch von großer Tiefe. Und Laura Freudenthaler eine Stimme der Gegenwart, die man unbedingt im Auge behalten muss. Große Lesee mpfehlung!!« (Lit. Quartier)

»Mit ihrem Roman Die Königin schweigt hat Laura Freudenthaler bereits großes Interesse bei den Leserinnen und Lersern gewonnen. Die Geistergeschichte ist der womöglich noch größere Wurf.« (Karin Buttenhausen, Radio Salzburg)

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