»Ich habe nie daran geglaubt, dass Literatur steril, korrekt, harmonisch sein kann.«
Dinçer Güçyeter unternimmt eine zutiefst ehrliche Reise in sein Ich und blickt demütig und kritisch auf den Literaturbetrieb und seinen eigenen Weg. Er reflektiert mit wachem Geist seine Rolle als Verleger des Elif Verlags sowie als vielfach ausgezeichneter Lyriker und Romanautor.
Wie waren die Anfänge der Verlagsgründung parallel zum Brotberuf? Das Abklappern der Buchhandlungen mit einem Rucksack voller Bücher? Wann und in welchem Milieu entstanden die ersten Zeilen und der feste Wille, Autor und Verleger zu sein? Wie geht man mit Erfolg um? Welche Fallstricke befinden sich in einem von Schnelllebigkeit und Trends geprägten Literaturbetrieb? Und wie schaffen es Menschen voller Herzblut für Bücher, den Widrigkeiten – wie z. B. massiven Kürzungen – des Kulturbereichs zu trotzen?
»Sehr klug und sehr sympathisch (…) Bei ihm ist einfach das Leben direkt in jedem Satz.« (Clemens Setz, Ö1 ex libris)
»Das neue Buch des Lyrikers aus Nettetal handelt pointiert von Klasse, Kunst und Selbstbehauptung.« (Raoul Mörchen, WDR)
»Ein Poet, der sich nicht vor unbequemen Wahrheiten scheut.« (Axel Hill)
»Sehr erfrischend, sehr authetisch!« (Lisz Hirn, Ö1)
»Ein Buch, das die Schwächen unseres Literaturbetriebs klar benennt — und trotzdem riesige Lust darauf macht, ihn mitzugestalten.« (Maria-Christina Piwowarski)
»Kindheitserinnerungen, Reisebeschreibungen, Gedichte, Gespräche und Fotografien – all das und noch mehr steht im neuen Buch von Dinçer Güçyeter« (Deutschlandfunk)
Dinçer Güçyeter »räsoniert über Herkunft, Familie, das Schreiben und ein Leben, das ganz der Sprache gewidmet ist.« (Lukas Meschik, Buchkultur)
»Güçyeter wagt es, Lücken, Unsicherheiten und Ängste zu benennen.« (Sabine Scholl, Der Standard)
»Güçyeters Blick auf die Welt, auf ihre Peripherien, auf all das, was auch der Literaturbetrieb mit oft herablassendem Schweigen übergeht, stößt Türen und Fenster auf und macht den Blick frei auf die Gegenwart.« (Irmgard Hölscher, Kommbuch)
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