Buchcover
Iris Hanika

Echos Kammern

Roman
2020
gebunden , 13 x 21 cm
240 Seiten
ISBN: 9783990590560
€ 22

AUTOREN

LESEPROBE

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021

»Zwei Frauen, ein Mann, ein Mythos: Das Dilemma von Echo und Narziss verpflanzt Hanika ins New York und Berlin der Gegenwart. Eine vergnügliche, doppelbödige Prosa, die Liebesleid, Gentrifizierung und Tourismus ironisiert und buchstäblich eine neue, eigene Sprache findet.« (aus der Jurybegründung)

Zu Beginn von Iris Hanikas neuem Roman gelangen wir mit Sophonisbe, einer nicht mehr ganz jungen Dichterin, die wirklich so heißt, nach New York. So tollkühn der Roman anhebt – schon am zweiten Tag befinden wir uns auf einem Empfang bei Beyoncé –, so unnachahmlich katapultiert er uns dorthin, wo die Aufgabe des modernen Dichters liegt: eine neue, ganz andere Sprache zu finden für die Gegenwart, das Glück, das Wesentliche … für alles.

Es geht um das Leben in den Städten (in der Mitte des Buches kehren wir nach Berlin zurück, das gerade in Gefahr steht, ebenso vom Geld plattgewalzt zu werden wie New York), es geht aber auch um einen späten Liebeswahn, der jedoch, anders als in der Jugend, nicht in den Abgrund führt, sondern nur die letzte Hürde vor der Befreiung von den Zumutungen des Triebs ist, worauf man sich den Freuden des Alters hingeben kann.

Echos Kammern ist ein großes Literaturvergnügen, ein Reiseroman ebenso wie ein Liebesroman, streckenweise ein Action-Roman und ein Lebensratgeber, ein Ausflug an den Beginn der Dichtkunst und ein Ausblick in ihre Zukunft.

Veranstaltungen

  • 19. Mai 2021, 18:00
    TRANSLIT.PHIL-FAK.UNI-KOELN.DE
  • 23. Mai 2021, 22:03
    Deutschlandfunk Kultur
  • 25. Mai 2021, 22:00
    MDR Kultur
  • 25. Mai 2021, 22:00
    MDR Kultur
  • 27. Mai 2021, 16:00
    Leipzig: ARD Forum in der Alten Handelsbörse
  • 28. Mai 2021, 16:00
    Livestream: www.leipziger-buchmesse.de
  • 9. Juni 2021, 18:00
    TRANSLIT.PHIL-FAK.UNI-KOELN.DE
  • 23. Juni 2021, 19:30
    TRANSLIT.PHIL-FAK.UNI-KOELN.DE
  • 4. Oktober 2021, 19:00
    Salzburg, Literaturhaus

Presse

Hermann-Hesse-Literaturpreis 2020:
»Mit der verbindenden Kraft einer in feinste Nuancen dringenden Sprache fügt die Autorin zusammen, was in der Wirklichkeit seinen Halt verloren hat. New York und Berlin bilden in Echos Kammern einen vor Witz und intellektuellem Mutwillen funkelnden Reflexionsraum.« (Aus der Jurybegründung)

»Ein Roman, der so phantastisch ist, dass man ihm alle Leser und vor allem Leserinnen der Welt wünscht.« (Bettina Hartz, FAS)

»Unglaublich unterhaltsam. Und tatsächlich ein Buch, das man so noch nicht gelesen hat.« (Jan Ehlert, NDR Kultur)

»Ein vielschichtiges und kunstvoll verspiegeltes Artefakt, das leichtfüßig daherkommt, ironisch mit seiner eigenen Welt- und Lebenskenntnis spielt und eine sehr zeitgenössische hoffnungslose Heiterkeit ausstrahlt.« (Sigrid Löffler, Radio Bremen)

»Den neuen Roman von Iris Hanika liest man nicht ohne Schwindelgefühle. Köstlich.« (Barbara Weitzel, Welt am Sonntag)

»Mit leichter Hand wird hier im Vorbeigehen skizziert, was modernes Großstadtleben prägt.« (Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung)

»Literarisch ausgefuchst und gleichzeitig so lesbar … aus einem Kunstroman wird ein hochkomischer Liebesroman und gleichzeitig ein Stadtroman.« (Joachim Scholl, DLF Lesart)

»Mit einer unglaublichen ironischen Raffinesse und Leichtigkeit geschrieben.« (Michael Braun, Deutschlandradio)

»Schön streitbar, oft witzig und von vorne bis hinten unterhaltsam.« (René Hamann, taz)

»Mit Anmut, Witz und skurrilen Einfällen verarbeitet Iris Hanika komische, kritische, surreale Elemente und zusammengesammeltes Bildungsgut, Psychologisches und politische Kommentare zu einer Melange, die ein reiches und erheiterndes Leseerlebnis beschert.« (Kirsten Voigt, Badisches Tagblatt)

»Iris Hanika hat ein literarisches Capriccio zum anmutigen Thema geschrieben, mit viel Kenntnis im Hintergrund, als ein Konversationsstück, das sich in den Salons der großen Städte trefflich diskutieren lässt.« (Rose-Maria Gropp, FAZ)

»Iris Hanikas neues fabelhaftes Buch betreibt ein kunstvoll verspiegeltes, heiteres und zugleich zutiefst ernsthaftes Spiel mit den Topoi des Großstadt- und Liebesromans.« (Michael Braun, Die Rheinpfalz)

»Ein kluges, ironisches, hintergründiges, feministisches (?) Buch, ein Füllhorn an Einfällen, eine sprudelnde Quelle von Esprit, ein großes Lesevergnügen.« (Bettina Schulte, Badische Zeitung)

»Bei der Lektüre von Iris Hanikas Roman Echos Kammern kommt man zum Denken und Schauen, kann man lachen oder bleibt einem das Lachen im Hals stecken, kann man präzise gezeichnete Figuren beobachten – und manchmal auch sich selbst. Lesen kann schon ein unbändiges Vergnügen sein!« (Cornelius Hell, ORF ex libris)

»Fulminant, klug und sehr komisch!« (Manuela Reichart, WDR)

»Im Gesamtwerk von Iris Hanika, aber auch insbesondere in diesem Roman, bin ich immer wieder berührt von der fluiden Intelligenz dieser Erzählerin, die soziologische Beobachtungen mit einem großen Grimm auf die Welt paart, mich dabei aber auch amüsiert. Das wird nie verbittert und eigenbrötlerisch, das ist immer auf eine angenehme Weise luftig und leicht.« (Denis Scheck, SWR-Bestenliste)

»Selten gelingt ein avancierter literarischer Text, der Form- und Inhaltsebene ähnlich virtuos ineinander spiegelt wie hier.« (Jan Drees, Deutschlandfunk)

»Mit Ironie, erlesener Sprache und Anspielungsreichtum hat Iris Hanika ein panoramatisches Porträt der Spätmoderne geschaffen. … Gerade seiner so artistischen wie intellektuellen Ambition wegen ist der Text bis zur letzten Zeile ein Gewinn.« (Björn Hayer, Freitag)

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