Buchcover
Ilse Helbich

Wie das Leben so spielt

2023
gebunden , 13x18cm
80 Seiten
ISBN: 9783990591413
€ 19,00

AUTOREN

LESEPROBE

Ilse Helbich ist schlicht und einfach ein Phänomen. Vor zwanzig Jahren debütierte sie achtzigjährig mit ihrem ersten Roman und nun, zu ihrem 100. Geburtstag, hat sie bereits mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht.

In Wie das Leben so spielt betritt die unermüdliche Autorin abermals neue Pfade: drei literarische Dorfgeschichten, in denen ab und an Krimi-Elemente aufblitzen, sich Abgründe auftun und die Zugereisten als Störenfriede, Wunden-Aufreißer oder Außenseiter in Erscheinung treten.

In der titelgebenden Geschichte »Wie das Leben so spielt« zieht sich ein pensioniertes Professorenpaar aufs Land zurück und eine Rachegeschichte nimmt ihren Lauf. – Mit einer einfachen Renovierungsarbeit wird in »Einfach so« das Leben einer Frau komplett auf den Kopf gestellt. – Landwirt Hansi wird in »Die Welten« zurückversetzt in die Zeit, als er zwölf Jahre alt war, und das Schicksal eines Sonderlings aus der Vergangenheit geistert unentwegt in seinem Kopf umher.

Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit skizziert Ilse Helbich Leben, Land und Leute.

Presse

100. Geburtstag am 22. Oktober 2023

»Der Titel könnte stellvertretend für ihr gesamtes Werk stehen. Immer geht es darin um die „Essenz“ des Lebens, um die Verdichtung von Gegenwart und Vergangenheit. Zugleich ist es das Spielerische, diese scheinbar schwerelose Balance zwischen den dunklen und den helleren Seiten des Lebens, die Helbich eine treue Leser:innenschaft und große Anerkennung im deutschen Feuilleton gebracht hat.« (Peter Stuiber, Wien Museum)

Buch des Monats Oktober Darmstädter Jury:
»Die vielen als literarische Chronisten nicht nur des eigenen Älterwerdens und Altseins geltende Autorin verfasst ihre stille, aber keineswegs von Schwermut zeugende Prosa mit den souverän umgesetzten Stilmitteln der Lakonie. Verknappung und Verdichtung, Schnörkellosigkeit und Gelassenheit charakterisieren ihre Erzählungen. Sie kommen geradezu ›cool‹ daher. Kein Wort ist hier zu viel. Die Sprache glasklar. (…) Dorfgeschichten, die, eine nach der anderen, trotz ihrer Kürze, einen weiten Zeit- und Spannungsbogen aufbauen und dem Leser in kürzester Lesezeit ein Glücksgefühl bescheren.« (Hajo Steinert, Darmstädter Jury)

»Die Erzählung Wie das Leben so spielt ist weise, klug, raffiniert, kunstvoll und verblüffend. Und dabei noch eine Kriminalgeschichte. (…) Ilse Helbich ist die vielleicht größte Beschwörerin der Normalität und der in ihr nicht etwa lauernden, sondern einfach immer auch vorhandenen Abgründe.« (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau)

»Nicht, dass man es nicht gewusst hätte. Natürlich wohnt das Böse am Land, und zwar besonders gerne dort, wo es auffallend schön ist. Dort siedelt Ilse Helbich ihre Dorfgeschichten an. Das Wort ›abgründig‹ ist gar kein Ausdruck dafür. Durch ihre zarten, präzisen Erzählungen zieht sich von den ersten Zeilen an eine leise, unbestimmte Ahnung, dass da etwas auf uns zukommt. (…) Peter Handke, mit dem sie in Briefkontakt stand, bezeichnete Ilse Helbichs Schreiben als ›zarte Wucht‹. Und natürlich hat er recht.« (Barbara Beer, Kurier)

»Ilse Helbichs Erzählungen sind, auch das macht sie so sympathisch, keine ambitionierte Literatur. Sie zeugen von Einfühlungsvermögen und von Lebenserfahrung. Das sind Qualitäten, die gar nicht hoch genug zu schätzen sind.« (Christoph Schröder, SWR2)

»Eine Suchende, die sich schonungslos den großen Fragen des Lebens stellt.« (Janko Hanushevsky)

»Wie das Leben so spielt versammelt drei am Land spielende Geschichten, in denen Abgründe aufblitzen und Helbichs Lust am Unerwarteten deutlich spürbar ist.« (News)

»Mit diesem schmalen Erzählband festigt Ilse Helbich ihre Ausnahmestellung in der österreichischen Literatur.« (Julia Kospach, Falter)

»Ihre Texte sind von großer Wahrhaftigkeit und Tiefe, aber auch von Leichtigkeit geprägt. Ilse Helbich ist ein Glücksfall für die Literatur.« (Maria Renhardt, Die Furche)

»Drei Meisterinnen-Erzählungen!« (Franz Schuh)

»Sehr unschuldig tun die drei Erzählungen, die in einem Dorf in Österreich spielen. Dabei sind sie hintersinnig, spielen raffiniert auf mehreren Ebenen, führen den Leser durch ihre lakonische Sprache und der erzählerischen Gelassenheit schön hinters Licht.« (Georg Patzer, Badischen Neueste Nachrichten)

»Das Buch ist einfach wunderbar! Die Autorin beobachtet Menschen genau, meist sind es Sonderlinge, die eine Beziehung miteinander eingehen. Dieses kleine Juwel bietet köstliche Unterhaltung.« (buecher_mit_chris, Instagram)

»Das hätte man nicht für möglich gehalten: das sind Krimis! Ilse Helbich ist
eine ganz scharfe Beobachterin, das merkt man hier.« (Rotraut Schöberl, Puls TV)

»Die Geschichten kommen ganz leichtfüßig daher und haben doch jede Menge Tiefgang.« (Wolfgang Kühn, DUM)

»Helbich schreibt nüchtern, unaufgeregt, aber gerade die lakonische Distanz zu ihren Figuren macht diese lebendig und die Lektüre eindringlich und lebensnah.« (KunstStoff)

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