Toni und Toni entwickelten vor einiger Zeit eine Tanzperformance und standen kurz vor dem großen Durchbruch – bis ein Unfall nach der Generalprobe in einer euphorisierten Nacht in einem Wiener Club alles änderte. Seither suchen die beiden ihren Weg zurück ins gemeinsame Leben.
Toni, ausgebildete Tänzerin, fällt zurück in alte Muster der Selbstverletzung. Sie lebt antriebslos und Serien schauend in den Tag hinein, verlässt nur mehr selten das Bett, während Toni, der Erzähler, sich in Zen-Meditation übt und eine Obsession für buddhistische Lehre und das Erlernen japanischer Schriftzeichen entwickelt. Die gegenseitige Fürsorge und die inneren Konflikte stellen das Paar auf eine schwere Belastungsprobe.
Toni & Toni gleicht einer präzise durchkomponierten Choreografie. Mit seiner überwältigenden, rhythmischen Sprache gleitet der Text elegant zwischen Gegenwart und intensiven Erinnerungsbildern.
Von stillen, beinahe meditativen Schilderungen bis hin zum rauschhaften Ausbruch fängt dieser imposante Debütroman die Leidenschaft, Ekstase und die tiefsitzenden Zerrissenheiten von Toni und Toni ein.
Auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2024
Rotahorn-Preis 2025:
»Mit seinem Debütroman Toni und Toni sorgte der gebürtige Grazer 2024 für eine weitere literarische Sensation aus der Steiermark. Die Kritik lobte den rauschhaften Rhythmus und die ›Überwältigungsästhetik‹ seiner Sprache.«
»In einer soghaften und dichten Sprache, die mit wenig Punkten und ohne Absätze auskommt, hat Oravin einen bemerkenswerten Roman über die Liebe in Zeiten des Prekariats geschrieben.« (Alice Pfitzner, ORF)
»Max Oravins Debütroman beweist, dass er zu den vielversprechendsten literarischen Stimmen der Gegenwart gehört und setzt einen neuen Maßstab für emotionale und sprachliche Raffinesse in der modernen Literatur.« (Zuckerkick)
»Ganz große Empfehlung für Leser*innen, die sich gern in poetische, tiefgründige Texte abseits der klassischen Erzählformen eingraben.« (ins_lebenlesen)
»Ein Meisterwerk!« (Marco Lombardi)
»Kunstvoll geschrieben und spürbar intensiv.« (Berliner Morgenpost)
»Achronologisch, in Rückblicken und Vorausgriffen, ineinander verwobenen Szenen entfaltet Toni & Toni das Tableau einer dysfunktionalen Liaison.« (Jan Drees, Deutschlandfunk Büchermarkt)
»Toni&Toni ist ein besonderer, ein atemloser Text, der komplett ohne wörtliche Rede und Absätze auskommt, dabei zwischen Gegenwart und Erinnerung in starken Bildern und rhythmischer Sprache wechselt. Eine große Leseempfehlung für dieses Debüt.« (Nicole Kleber, Instagram)
»Sprachlich ist dieser kurze Roman ein Hochgenuss, inhaltlich tut er weh und ist doch so zärtlich, dass er sich wie eine traurige Umarmung anfühlt.« (Sarah Ricarda, Instagram)
»Ein starker Text der ganz besonderen Art, mich konnte das Buch gefangen nehmen, bis zum letzten Satz.« (dunis.lesefutter, Instagram)
»Max Oravin besticht durch seine authentischen Charaktere, seine poetische, präzise Sprache und eine Erzählweise, die es dem Leser ermöglicht, tief in die Gedankenwelt der Protagonisten einzutauchen.« (lesering.de)
»Oravin geht aufs Ganze, will die Leser mit seiner Überwältigungsästhetik mitreißen, was ihm auch gelingt, denn tatsächlich gerät man bei der Lektüre immer wieder in einen zügellosen Rausch.« (Björn Hayer, Falter)
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