Buchcover
Andreas Unterweger

So long, Annemarie

Roman
2022
gebunden , 13x21 cm
280 Seiten
ISBN: 9783990591161
€ 24

AUTOREN

LESEPROBE

Raffiniert und gewitzt lässt Andreas Unterweger die Anfänge des Erwachsenseins aufleben.

Annemarie und Dani hatten eine Zeit voller Lachen und Weinen, doch jetzt ist die Beziehung aus und vorbei. Da kommt dem Anfang 20-Jährigen das Auslandsjahr in Nantes gerade recht.

Es ist September 2001. Die westliche Welt schaut auf die Trümmer der Twin Tower, während Dani in Frankreich den Scherbenhaufen aus seinem eigenen Leben betrachtet. Er versucht sich seiner selbst und seiner Gefühle sicher zu werden. Turbulent geht es in seinem Leben zu, auch wehmütig, und natürlich geistreich-witzig: amouröse Irrungen und Wirrungen, literarische und politische Erweckungserlebnisse, das Leben im Augenblick und jede Menge Wendepunkte.

Ganz im Sinne eines Flaneurs lässt Dani die Gedanken während seiner langen Spaziergänge schweifen und kreisen, erkundet und porträtiert die Stadt Nantes, verneigt sich vor der französischen Literatur, wie z. B. Verlaine und Rimbaud oder Houellebecq, und ergibt sich ganz dem Savoir-vivre.
Ein nostalgischer, aber niemals verklärter Blick auf ein Damals.

Veranstaltungen

  • 6. Oktober 2022, 18:30
    Leibnitz, Draxlers Büchertheke
  • 26. November 2022, 16:30
    BuchWien, STANDARD-Bühne
  • 19. Januar 2023, 19:30
    Salzburg, Literaturhaus

Presse

»Andreas Unterweger erzählt in So long, Annemarie mit Witz und Sprachlust vom Ende einer Liebe. Meisterhaft überblendet er das Erleben seiner Hauptfigur mit der Literaturgeschichte.« (Michael Wurmitzer, Der Standard)

»Vom Ende der ersten großen Liebe erzählt Andreas Unterweger in So long, Annemarie. Gleichzeitig ist sein feinsinniger Roman eine wunderbare Liebeserklärung an das uferlose Erzählen.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)

»Andreas Unterweger lässt seinen Ich-Erzähler die Geschichte seiner Jugend im Rückblick schildern, verspielt und subjektiv, in direkter Rede, Tagebuchaufzeichnungen und mit vielerlei literarischen und musikalischen Bezügen – Dani hat damals schließlich Literatur studiert und leidenschaftlich gern Musik gehört. Vordergründig ist es eine humorvolle, ironisch grundierte Liebesgeschichte, doch daneben spiegelt sie finten- und anspielungsreich ein Stück Zeitgeschichte, das gravierende Folgen hatte.« (Barbara Belic, Das rote Mikro)

»Unterweger findet einen wunderbaren Ton, der Nostalgie, Humor und skurrile Anekdoten aus der (französischen) Literaturgeschichte auf sympathische, aber auch ungewöhnliche Weise verbindet.« (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)

»In So long, Annemarie kultiviert Unterweger auf vergnügliche Weise am Rande der erzählerischen Konventionen Sehnsucht und Liebeskummer. Nebenbei entwirft der Autor wie aus dem Ärmel geschüttelt eine kleine Geschichte der französischen Literatur und ihrer zentralen Schriftsteller.« (Ursula Ebel, Die Presse)

»Ein gewitzter Roman über das Erwachsenwerden und ein lustvolles Spiel mit Erinnerungen.« (Werner Schandor, Wiener Zeitung)

»Andreas Unterweger legt mit seinem bereits neunten Buch eine sanfte Liebesgeschichte, einen gewitzten Coming of Age-Roman und ein Zeitdokument vor – so war ein Damals.« (Ilse Amenitsch, Ö1)

»Seine große Stärke hat Andreas Unterweger jedoch dort, wo er Danis biografische Suche mit dessen Lektüren kurzschließt und diese Verbindung für die Form des Romans nutzt. Wie schon in seinen Gedichten arbeitet er mit Überschreibungen und Zitaten, die so genau in die Kapitel eingepasst sind, dass man sie manchmal erst beim zweiten oder dritten Lesen bemerkt … eine mal witzig, mal melancholisch eingefärbte Montage.« (Nico Bleutge, Deutschlandfunk Büchermarkt)

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