Was bleibt vom Leben, wie wir es heute kennen? Was von unseren Werten? Und wie wird der Rückblick aus der Zukunft auf unser heutiges »Hoffnungszeitalter« aussehen? Flirren erweist sich als Bündel von Fragen, die aus einer fernen Zukunft auf uns selbst, unser Hier und Jetzt, zurückfallen.
Wir schreiben das 25. Jahrhundert. Klimakrise, Artensterben und nukleare Katastrophen haben die Erde zu einem unwirtlichen, schwer bewohnbaren Planeten gemacht. Hitze und Dürre flirren auf und über der Welt, Gletscher schmelzen, das Wasser dunstet den Menschen davon.
In einem Humanareal lebt der Vergangenheitsforscher Leonard und arbeitet im Auftrag einer mächtigen Behörde daran, einstige Hoffnungsquellen und verheerende Versäumnisse der Menschheitsgeschichte zu beschreiben. Er blickt auf das dunkle Herz des 20. und 21. Jahrhunderts und erinnert sich zugleich an seine große Liebe Lea.
Mit seiner umfangreichen Sachkenntnis als Ökologe mit dem Schwerpunkt Energiewende hat Helwig Brunner einen wachrüttelnden Roman geschaffen. Flirren ist ein Versuch, die offensichtlichen Gefährdungen menschlichen, zivilisatorischen und ökologischen Wohlergehens ungeschönt und in kompromisslos genauer Sprache weiterzudenken.
»Hier kommt ein poetischer und doch genregerechter Science-Fiction Roman über die letzten Tage der Menschheit. […]. Brunner kann einem fundiert Angst machen, und literarisch schreiben kann er auch.« (Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau)
»Mit Flirren hat Helwig Brunner eine eindringliche literarische Warnung verfasst, die allem voran durch das profunde Fachwissen des Autors glänzt.« (ORF)
»Eine zwingende und zudem hochliterarische Annäherung an ein Thema, das uns alle angeht.« (Bernd Melichar, Kleine Zeitung)
»In starken Bildern erzählt Flirren vom Untergang. Die kluge Konzeption erlaubt einen Blick aus der Zukunft auf eine Vergangenheit, die unsere Gegenwart ist und zeigt deren mächtige Gespenster, Trugbilder und Versäumnisse in Hinblick auf ihre nur allzu mögliche Tragweite.« (Ursula Ebel, Die Presse Spectrum)
»Ich bin begeistert von dieser atmosphärischen Dichte.« (Wolfgang Popp)
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