Buchcover
Ludwig Biró

Die erste Hälfte meines Lebens

Herausgegeben von Christian Fleck
2025
gebunden , 13x21 cm
ca. 350 Seiten
Überarbeitete Neuausgabe mit Abbildungen
ISBN: 9783990591932
€ 26,00

AUTOREN

In Zeiten wie diesen, in denen die Festen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weltweit bedroht und erschüttert werden, ist die Neuauflage des 1998 erschienenen Buches von Ludwig Biró ein erschreckend aktuelles warnendes Zeitdokument. Denn es zeigt, wie schnell und grundlegend sich eine Zivilgesellschaft in neuen politischen Zeiten verändern kann.

In seiner Autobiografie schreibt der Rechtsanwalt Ludwig Biró (1898–1972) über das erstarrende jüdische Leben in Graz, den Einsatz an der Isonzofront während des Ersten Weltkrieges und die allmähliche Verdunkelung des politischen Horizonts bis zum »Anschluss«. Umfangreich widmet er sich den Ereignissen rund um die Machtübernahme Österreichs durch die Nazis. Mit großer Detailgenauigkeit und unbeeinflusst von den historischen Deutungen, die sich in der Nachkriegszeit durchsetzten, berichtet Ludwig Biró von Opfern und Verfolgern, Juden und Ariern, guten Freunden und machttrunkenen Nazis.

Die Fülle an Material und Anekdoten, seine auch berufsbedingte Sachkenntnis und nicht zuletzt der bemerkenswerte Stil der Aufzeichnungen machen Birós Memoiren zu einem wichtigen, herausragenden und spannenden Zeitzeugnis.

Presse

Ein »außergewöhnliches und wichtiges Buch, ein warnendes Dokument aus dunkler Zeit, das man im Sinne von ›Nie wieder!‹ gar nicht aufmerksam genug lesen kann.« (Bernd Melichar, Kleine Zeitung)

»Die Memoiren sind ein ehrlicher und direkter Rückblick und geben einen sehr persönlichen Einblick in eine Gesellschaft, die dabei ist im Bann einer Ideologie ihre Menschlichkeit völlig zu verlieren.« (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)

»Eine intensive Leseerfahrung! Wenn’s nicht schlimme Wirklichkeit und Geschichte wäre, könnte man sagen: spannend, atemberaubend.« (johannaberger25, Instagram)

»Ein wichtiges und richtig gutes Buch, das ich jedem, der sich für diese Zeit interessiert, ans Herz legen möchte. Ich habe so viele Sätze unterstrichen und würde am liebsten ganze Absätze hier abbilden, das sprengt aber den Rahmen. Ein Buch gegen das Vergessen und ein Nie Wieder!« (frau_fussi, Instagram)

»Ein von keinerlei nachträglicher Retusche verzeichnetes Bild jener Zeit.« (Neue Zürcher Zeitung)

»Der Text ist über weite Strecken zu einem Lehrbuch für politische Sensibilität geraten. Wie entwickelt sich eine Diktatur? Wie kippen Mentalitäten?« (Der Standard)

»Ein wertvolles Zeitdokument.« (Salzburger Nachrichten)

»Birós Analyse listet alle charakterlichen Schattierungen auf: sadistischen Exzess und fatale Bequemlichkeit, politische Indifferenz und Verzweiflung. Dabei stelt sein Bericht auch eine Würdigung jener Menschen dar, die den Mut aufbrachten, sich offen oder in kleinen Gesten der NS-Politik zu widersetzen.« (Harald Gschwandtner, Der Falter)

»Herausgegeben in einer überarbeiteten Neuausgabe, wirkt Birós Stimme zugleich historisch und alarmierend gegenwärtig. Ein Buch, das weh tut – und genau deshalb wichtig ist: als präzises Erinnern und als eindringliches ›Nie wieder‹ zwischen den Zeilen.« (sani aktuell)

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