Glauben Sie mir, es ist für die anderen, die Fremden, immer schwieriger, sich auf uns zuzubewegen als umgekehrt.
Barbara Frischmuth, eine der wesentlichen Stimmen der österreichischen Literatur, wurde 1941 in Altaussee geboren, wo sie 2025 verstorben ist. Sie studierte Türkisch und Ungarisch, gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Grazer Forum Stadtpark, veröffentlichte seit 1962. Mittlerweile sind mehr als 40 Titel von ihr erschienen, dazu Übersetzungen aus dem Ungarischen, Hörspiele, Aufsätze und Essays.
Bei Droschl erschienen 2001 ihre gesammelten Gedichte (Schamanenbaum) sowie das Dossier 4: Barbara Frischmuth (hrsg. v. Kurt Bartsch, 1992) und das Dossier extra: Barbara Frischmuth (hrsg. v. Silvana Cimenti u. Ingrid Spörk, 2007). Dem Verhältnis von Orient und Okzident, von Westen und Nahem Osten widmet sie sich im 2008 erschienen Essay-Band 59 Vom Fremdeln und vom Eigentümeln.
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