Julian Schutting, geboren 1937 in Amstetten, besuchte in seiner Jugend – »wegen schwer geschädigtem Gleichgewichtsorgan« – nur eine einzige Tanzstunde, was er aber in höherem Lebensalter intensiv nachholte. Er veröffentlicht seit 1973 und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen. Zu seinen letzten Veröffentlichungen zählen Gezählte Tage (2002), Dem Erinnern entrissen (Gedichte, 2001), Jahrhundertnarben. Über das Nachleben ungewollter Bilder (1999), Rohübersetzung. Mondscheiniges über die Liebe (1999). Bei Droschl erschienen seine beiden Bände zur Poetik Zuhörerbehelligungen (1990) und Leserbelästigungen (1993) sowie, in der Reihe Libell, die Aufsätze Was schön ist (2002) und der Essay Tanzende.
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