Scheinbar Unvereinbares gelingt Wilfried Steiner, nämlich hier in einem Text zu vereinen: einerseits die ironische Haltung, mit der eine belanglose Urlaubsgeschichte genau, scharfsinnig und sehr vergnüglich geschildert wird, und andererseits eine aus dieser Ironie langsam herauswachsende bohrende Ernsthaftigkeit in der Darstellung von Eifersucht, die der Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten ihren Stempel aufdrückt.
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