Die literaturwissenschaftlichen Institute sind primär Orte der Selbstreproduktion. Sowohl die geistige Immobilität wie auch der stetig wachsende Ausstoß an Veröffentlichungen verraten ihre eigentliche Raison d’être einen Effekt von »Wissenschaftlichkeit«: hervorzubringen.
Nichts wäre vernichtender (aber auch nichts unwahrscheinlicher) als eine Literaturwissenschaft, die restlos gesiegt hätte und nur noch ›richtige‹ Interpretationen hervorbrächte.
Christoph Bode stellt die Frage, »ob unsere Institute Stätten des Geistes sind«.
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