»Wenn dir alle sagen, dass das nicht normal ist, wenn niemand etwas findet, wie würdest du dich fühlen?«
Klara bekommt von Kindheit an vermittelt, dass sie an scheinbar harmlosen Erkrankungen länger laboriert als andere. Später kommen Zusammenbrüche und Erschöpfungszustände hinzu. Die Symptome sind für sie und ihr Umfeld offensichtlich, doch eine Diagnose, Behandlungs- oder gar Heilungsmöglichkeiten kann niemand in Aussicht stellen. Die Besuche bei unterschiedlichsten Ärzt*innen gleichen dem Gang von Pontius zu Pilatus.
Es fällt ihr immer schwerer, Elternschaft, Beziehung, Freundschaften und Job unter einen Hut zu bringen. Ist es chronische Erschöpfung oder etwas anderes? Wie damit leben und umgehen? Klara findet ihren eigenen Weg, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und stößt dabei bei ihrem Partner Matti und ihrer Familie auf Unverständnis.
»Ein tiefgründiger Roman über chronische Erkrankungen, Selbstbestimmung und den Umgang mit Frauen im Gesundheitssystem, den zu lesen sich sehr lohnt.« (vilianes.buecherwelt, Instagram)
»Schönfellner gelingt es meisterhaft, die innere Zerrissenheit und die immense Belastung zu beschreiben, die Klaras Alltag prägen. Schneckenkönigin ist mehr als nur die Geschichte einer Krankheit; es ist eine Erzählung über Resilienz, Selbstfindung und die Suche nach einem Weg, mit dem Unbekannten zu leben.« (gesundheit.com)
»Geschickt erzählt Sabine Schönfellner in kurzen Kapitel-Episoden Klaras Geschichte. Erfrischend, wie Klara bis zum Ende des Buches auf ihrem So-Sein beharrt und nicht die ›Reparatur‹ der Patientin, sondern die Akzeptanz genau dieses So-Seins steht.« (Marie Leitner, Buchkultur)
»Mit feinen Beobachtungen gewinnt der Charakter der Klara an Tiefe. Klara, so spürt man, ist viel mehr als eine Patientin, die sich von umfangreichen Listen seltener Leiden terrorisiert fühlt. In der vermeintlich gebrechlichen, kränkelnden jungen Frau steckt ein ordentliches Maß an Widerspruchsgeist, von dem die Außenwelt wenig ahnt.« (Susanne Schaber, Ö1)
»Ein ganz besonderes und spezielles Buch.« (lust_auf_literatur, Instagram)
»Kurze Szenen, die zwischen den Zeiten springen und manchmal die Perspektive wechseln, mit präzisen Worten und vor allem ganz ohne die Bewertung, vor der Klara sich so fürchtet.« (other_writers, Instagram)
»Was Sabine Schönfellner beschreibt, ist der Alltag vieler. Immer wieder auftretende Erschöpfungszustände haben infolge von Corona stark zugenommen, das Chronic Fatigue Syndrome ist ein komplexes Krankheitsbild, das weltweit Millionen Menschen betrifft. Klara fällt nicht nur das Leben an sich schwer, sondern ist auch damit konfrontiert, ihr Anders-Sein mit Beruf und Familie sowie mit ihren Rollen als Mutter, Tochter, Partnerin und Arbeitnehmerin unter einen Hut zu bringen. Ohne etwas zu beschönigen, beschreibt Schönfellner, wie schwer es dabei ist, aus der Defensive zu kommen und die Weichen für ein selbstbestimmtes Leben zu stellen.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)
»Die Art und Weise, in der sie in ihren Büchern Innen und Außen in ihrem unversöhnlichen Nebeneinander vorführt, zeugt von einem großen schriftstellerischen Vermögen.« (Franz Schörkhuber, Literaturhaus Wien)
»Schönfellner gelingt es, die Zartheit und zugleich die Zähigkeit einer Figur zu zeigen, die trotz allem nicht aufgibt.« (auf.der.anderen.seite, Instagram)
»Ein Buch über Grenzen. Über das Leben mit einem Körper, der nicht funktioniert, wie er sollte. Über das Aushalten von Unverständnis. Und über die Zähigkeit, die es braucht, einfach weiterzumachen, auch wenn die Welt längst weitergerannt ist.« (die buchbloggende, Instagram)
»Sabine Schönfellner entwirft das Bild einer Frau, die nicht klein beigeben will – egal, wie erschöpft sie ist.« (Eva Steinheimer, Weiberdiwan)
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