Victor Segalen (1878-1919) fährt als Marinearzt 1902 nach Tahiti, beschäftigt sich mit Gauguin und der Geschichte der Polynesier. 1909 erste Chinareise, wo er als Arzt ar¬beitet und 1914 an einer archäo¬logischen Expedition teil¬nimmt, die nach Ausbruch des Weltkriegs abgebrochen wird. 1917 begleitet er eine zweite Expedition nach China, kehrt aber im selben Jahr zurück und arbeitet im Marine¬hospital in Brest. Erst lange nach seinem Tod wird Segalen in seiner Be¬deu¬tung als Ethnologe, Dichter und Reisender wahr¬genommen. Veröffentlichungen: Les Immémoriaux (Die Unvordenk¬lichen, Ro¬man, 1907), Stèles (Gedichte, 1912), Hommage à Gauguin (1919), René Leys (Roman, 1921), sowie eine Reihe von posthumen Veröffent¬lichungen, teilweise erst in den 70ern und 80ern. Die Stelen erschienen 1982 in einer kritischen Ausgabe bei Mercure de France.
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