Buchcover
Ilma Rakusa

Impressum: Langsames Licht

2016
gebunden , 13 x 21 cm
184 Seiten
ISBN: 9783854209492
€ 20

AUTOREN

LESEPROBE

15 Jahre nach ihrem letzten Gedichtband, Love after love, bringt sich Ilma Rakusa wieder als Lyrikerin in Erinnerung. Impressum: Langsames Licht ist ein in mehrere Abteilungen gegliederter Band mit rund 90 kürzeren und längeren, z.T. auch mehrteiligen Gedichten, die die Themen und poetischen Verfahren ihres gesamten Werks exemplarisch vorführen.

Ihr Ort ist die ganze Welt, bevorzugt aber der ehemalige Osten Europas. Ilma Rakusa ist eine Schauende, eine Zeitgenossin, die die unerwarteten Anblicke im Gewohnten und Alltäglichen ebenso wie in der Fremde mit den Verfahren der Moderne bewältigt. Und mit einer unerhört geschmeidigen und hochmusikalischen Sprache, die sich – trotz knapper Schnitte und schneller Assoziationen – nie allzu weit von der Alltagssprache entfernt und diese dadurch zu unglaublicher Dichte komprimiert.

Die kleinen Bewegungen der Erinnerung, das sensible Registrieren vergehender Zeit, der genaue Blick: daraus entsteht in diesen Gedichten eine andere, eine ungewohnte Schönheit, die die klassischen Topoi (Natur, Vergänglichkeit, Sehnsucht) auf selbstverständliche Weise mit aktuellsten gesellschaftlichen Fragen verbindet.

Veranstaltungen

  • 24. April 2017, 19:00
    Wien, Alte Schmiede
  • 20. Mai 2017, 20:00
    Münster, Theater, Kleines Haus
  • 10. Juni 2017, 19:30
    Neuchâtel, Centre Dürrenmatt
  • 23. Juni 2017, 19:30
    Heidelberg, Literaturfestival

Presse

Berliner Literaturpreis 2017: In der Begründung der Jury heißt es, Rakusas literarisches Werk thematisiere auf sensible und poetische Weise die kulturelle Vielfalt und Vielstimmigkeit Europas. Ihr 2016 erschienener Gedichtband Impressum: Langsames Licht lege eine im Alltäglichen versteckte wunderbare Welt offen.

»Empathie und Poesie, Lebenswitz und sachter Blick für die Realität verleihen diesen Gedichten ihren federnd leichten Charme.« (Franz Haas, NZZ)

»Rakusas Gedichte zeichnet ein künstlerisches Gleichgewicht von Pathos und Beiläufigkeit aus. Das ist der Ton der Gegenwart, so klingt das Leben heute.« (Franz Schuh, WDR5)

»Wir folgen der Dichterin auf ihren weiten Reisen durch Sprachen, Kontinente, Kulturen. Ilma Rakusas Gedichte sind ein Werk der Erinnnerung und Vergegenwärtigung. Im Alltäglichen entdecken sie das Wunderbare.« (Manfred Papst, NZZ am Sonntag)

In Rakusas Gedichten »durchdringen sich Bildkraft, Lust an der Sprache und Selbstreflexion auf wundersame Art und Weise.« (Nico Bleutge, Südeutsche Zeitung)

»Rakusa topografiert in schönen Miniaturen und mit impressionistischer Eleganz europäische Geschichte.« (Michael Braun, Tagesspiegel)

»Diese Gedichte sind nicht statisch, sondern immer vorausschauend, vorausahnend. Rakusa gleitet auf ihrer Sprache geschickt durch Zeit und Raum und findet dabei oft das Wesen der Dinge.« (Marina Büttner, literatur leuchtet)

»Als wären in ihrem Kopf die Wörter herumgewirbelt wie Flocken in einer Schneekugel. Doch so, wie sie aufs Papier gefallen sind, steht jedes von ihnen genau auf seinem Platz.« (Ingrid Mylo, Badische Zeitung)

»Gedichte, die ganz bewusst innehalten, den Atem anhalten um die Welt um sich besser wahrnehmen zu können.« (Astrid Nischkauer, Fixpoetry)

»Rakusa überzeugt durch die Intensität ihrer Bilder, Farben und Klänge, die es dem Leser leicht macht, sich auf den genauen Blick und die Bedachtsamkeit dieser Autorin einzulassen.« (Manfred Bosch, ekz)

Eine »Poetin, die Reiseerlebnisse, Reflexionen über Kunst, aber auch die Erfahrungen des Alltags in große Sprachkunst verwandelt.« (Walter Titz, Kleine Zeitung)

»Rakusas Gedichte sind feine Gespinste, die in ihrer Klarheit von der Sehnsucht nach einem alten Europa sprechen.« (Beate Tröger, Der Freitag)

»Worüber sie schreibt, fasziniert. Das gelingt ihr mit einem coolen musikalischen Ton und durch Verwendung einer ganz eigenen, unprätentiösen bildhaften Sprache, die einen soghaft in ihre poetische Welt zieht. Außergewöhnlich gut.« (Matthias Ehlers, WDR 5 Bücher)

»Ilma Rakusas Gedichte laden zu vielen Orten, Zeiten, Dingen, Bildern, Hommagen, Träumen, Wünschen und Melancholien ein.« (Münchner Feuilleton)

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