Ingram Hartinger

Ingram Hartinger
© Literaturverlag Droschl

Die Welt schlüpft zuweilen in ihr pflanzliches Kleid zurück.

Ingram Hartinger

Ingram Hartinger, geboren 1949 in Saalfelden, studierte Psychologie, Romanistik und Medizin. Er arbeitete u. a. bei Franco Basaglia, dem Begründer der »Anti-Psychiatrie« in Triest, lebt heute – nach längeren Aufenthalten in Frankreich, Italien und Südamerika – als Psychologe und Schriftsteller in Klagenfurt. Er veröffentlicht seit 1973 Lyrik und Prosa, u. a. in den »manuskripten« und im Droschl Verlag (z. B. seine kunstvollen Naturbetrachtungen Tang und Distel, 2003). 2015 erschien sein Gedichtband Dinge aus Angst.

»Es gibt eine Steigerungsform von Sprache, die bereits ihrer Zerstörung gleichkommt. An diesem Punkt findet sich mein Betreiben.« Denn Kunst ist Hartinger zu wenig. Dennoch ist sie auch gemeint: Sein Schreiben ist Bekenntnis und Experiment, Zerstörung und Assoziation. Der Anspruch, ja der Raum dieser Textwelt ist enorm.

»Einer der ambitioniertesten Vertreter einer ›angewandten‹ Meta-Literatur.« (Bruno Steiger)

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