Olga Martynova

Martynova entwickelt eine Sprache, »die mehrdeutig und munter ist, die von Ideen nur so sprüht und keine Gelegenheit auslässt, eine gute Geschichte zu erzählen.« (Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger)

Henri Michaux

»Henri Michaux, ein Reisender in Rhythmen, ein Sprach-Delphin der Lüfte, wo immer eine Botschaft von ihm zu erhaschen ist, sollte man sie in sein Netz schlagen.« (Thomas Böhme)

Mohammed Mrabet

In Mrabets Erzählungen und Romanen verbindet sich die Welt des marokkanischen Islam mit der lockeren Lebensweise der amerikanischen Exilanten, die sich über Jahrzehnte hinweg um das Ehepaar Bowles sammelten und die verlockende, laszive, billige Welt von Tanger erfahren und in ihren Werken einfangen wollten.

Wilhelm Muster

»Musters spezielle Variante des Postmodernismus ist nicht der sprachkritisch reduktionistischen Wirklichkeitskritik vieler deutschsprachiger Autoren, sondern der hispanischen Tradition des Fabulierens verpflichtet.« (Der Standard)

Kathrin Passig

Kathrin Passig zeigt, was sich im Netz verändert, wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten können, wie sich der mediale Fortschritt auf das Schreiben und Lesen auswirkt und erklärt, warum es verfehlt ist, alle paar Jahre vom Scheitern der Netzliteratur zu sprechen. #digitalistbesser?

Rosa Pock

Rosa Pock »nimmt es genau mit der Sprache, dreht und wendet die Worte, zerhackt die Syntax und beweist Sinn für Humor. Sie hat sich eine eigene Sprache angeeignet.« (Anton Thuswaldner)

Ronald Pohl

Ronald Pohl schlägt mit seinem Werk tragfähige Brücken zwischen zwei Bereichen, die für gewöhnlich als unvereinbar und verfeindet gelten: zwischen einer sprachbezogenen, autonomen und einer engagierten Literatur.

Reinhard Priessnitz

»… und wer sich diesen Texten entzieht und doch von moderner Lyrik reden möchte, ist nicht gut beraten und überdies bequem.«
(Wendelin Schmidt-Dengler)

Ilma Rakusa

»Ilma Rakusa ist eine Ausnahmeerscheinung.«
(Thomas Rothschild, Freitag)

Eberhard Rathgeb

Eberhard Rathgeb wirft in Unser Alter einen schonungslosen und zugleich empathischen Blick auf das Altwerden und verkneift sich dabei nicht das ein oder andere Augenzwinkern.

Peter Rosei

»Für den Dichter ist Wissen nur ein – wenn auch wichtiger – Subtext. Der Dichter staunt, er hat das Staunen nicht verlernt. Der Dichter vergisst, was er weiß.« (Peter Rosei)

Gerhard Rühm

»mag er ruh? Dreh / Uhr gerad. Mehr / Grad ehre. / Ruhm. Das heißt und ist: Gerhard Rühm. Der 1930 in Wien geborene Altmeister und Archivar der legendären Wiener Gruppe anagrammatisiert von ihm selbst.« (Falter)

Oksana Sabuschko

Der Umgang mit der Geschichte, mit Fragen des Geschlechterverhältnisses, mit Kolonialismus, das führt tief in die moralische Verantwortung jedes Einzelnen hinein, und niemand analysiert diese Verflechtungen lebendiger, kraftvoller und unverwechselbarer als Oksana Sabuschko.

Almut Tina Schmidt

»Die witzigen Einfälle der Autorin zeugen von Esprit, und es macht Freude zu sehen, wie sie lustvoll Konventionen dekonstruiert und unausgesprochenen Wahrheiten nachspürt.« (Jürgen Wicht, textrakt.de)

Stefan Schmitzer

»listen schreiben, als seien es gedichte, und gedichte, als seien es listen.«

Gerschon Schoffmann

Ein großer hebräischer Schriftsteller über Krieg, die verlorene Heimat, das Leben in der Fremde und den Antisemitismus in der Provinz.

Sabine Schönfellner

Sabine Schönfellner schafft es in einer unaufgeregten Weise Unausgesprochenes an die Oberfläche zu befördern.

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