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Thomas Stangl erhält den aspekte-Literaturpreis für den Roman Der einzige Ort als das beste deutschsprachige Prosadebüt des Jahres 2004.
Aus der Begründung der Jury: »Das Buch ist eine unbändige, ausufernde Auseinandersetzung mit dem Mythos Timbuktu und den Bildern, die Europäer und Afrikaner über afrikanische Verhältnisse entwickeln. Stangl schwelgt in Phantasien, zeichnet ein Afrika, in dem die Vorstellungen von Timbuktu den wahren Ort verdrängen (...) Ausgezeichnet wird ein Roman, der sich absetzt vom Trend zu subtilen, kleinteiligen Beschreibungen deutscher Zustände und das Risiko der großen Dimension auf sich nimmt.« Der Preis wird auf der Frankfurter Buchmesse überreicht und in der aspekte-extra-Sendung von der Frankfurter Buchmesse am 7. Oktober vorgestellt.
»Stangls nüchterne Einfühlung in die beiden Europäer der frühen Biedermeierzeit gehört zum Besten, was im historischen Roman überhaupt erreichbar ist (
) ein grandioser Roman.« (Tilman Spreckelsen, FAZ)
»ein glänzendes Debüt« (Karl-Markus Gauss, SZ)
»Unermessliche Distanzen und historische Räume bewegen sich an uns vorbei, flirren wie Fata Morganas in der Luft (
) kongenial.« (Andreas Langenbacher, NZZ)
»Es gab Momente, wo ich dachte, ich bin selbst auf einer Expedition.« (Gabriele von Arnim)
»Das ganze Buch besteht aus einer unglaublich großen Reflexion: Was heißt Welt erleben aufgrund dieser Entdeckungsreisen.« (Hardy Ruoss)
»Jahrtausende stürzen auf einen ein, funkeln wie ein Sack Edelsteine, den eine verdurstende Karawane verloren hat (
) ein mitreißendes Epos.« (Ingeborg Sperl, Der Standard)
»Die Suche zweier Entdeckungsreisender nach dem sagenhaften Timbuktu entfaltet Glanz und Sogwirkung (
) ein phantastisches Buch.« (Johanna Blasi, Hannoveraner Allgemeine Zeitung)
»Stangl spannt einen fulminanten Bogen dreitausendjähriger Zeitgeschichte. (
) Er hat in seinem Debütwerk einen opulenten, erstaunlich konzentrierten Text voll sinnlicher Eindrücke und Nuancen vorgelegt, der das Genre Historischer Roman auf den Stand des modernen Erzählens hebt.« (Thomas Kraft, Rheinischer Merkur)
»Thomas Stangl ist ein brillanter Roman geglückt. Ohne selbst je in Afrika gewesen zu sein, hat er mehr von Afrika begriffen, als die meisten Afrikareisenden.« (Bernhard Horwatitsch)
»Ein geniales Werk, mutig, kühn, demütig.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)
»Der einzige Ort ist ohne Zweifel ein ausserordentlich sprachmächtiges, bilderkräfiges Buch, das einen überbordenden Reichtum an Beobachtungen, Ideen, traumartigen Gespinsten und wunderbar-wunderlich verworrenen Handlungsabläufen bereithält und den Leser unentrinnbar in die süchtig machende Lektüre kippen lässt.« (Julia Kospach, Der Bund)
»Das, was heute bekannt ist, entspricht nicht der Geschichte einer alten Kultur, sondern ihrer Auslöschung. Dem anderen Afrika einen Teil seiner Wirklichkeit zurückzugeben, nicht weniger leistet dieses großartige Epos und nicht mehr kann ein historischer Roman heute leisten.« (Uta Beiküfner, Berliner Zeitung)
»Einer räumt auf mit der Vorstellung, dass die neuetse deutschsprachige Literatur nur den Rasen hinter dem Gartenzaun der kleinen Erlebniswelt pflegt. Thomas Stangl erprobt die große Form, wo Fantasie und Recherche kraftvoll zusammenstroßen.« (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)
»Jeden Abend, wenn ich das Buch schloss, wusste ich, dass ich es anächsten Tag wieder aufschlagen und darin weiterlesen würde, während vieler Tage, wie auf einer Reise, die sich über eine längere Dauer erstreckt, wie mechanisch, angezogen vom unerbittlichen Sog, den das Buch ausübt.« (Aurel Schmidt, BücherPick)
»Stangls Debüt ist fulminant und den Roman nicht zu kennen, Schande und Verlust.« (Ditta Rudle, Buchkultur)
»Thomas Stangl ist ein enorm komplexer, fantastischer, geheimnisvoller Roman gelungen, ein tatsächlich großer Afrika-Roman von einem, der noch nie in Afrika gewesen ist.« (Georg Pichler, Die Presse)
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