Gundi Feyrer Auswendige Tage
Grazer Tagebuch
»Gundi Feyrers Sinne richten auf die Gesamtheit der Erscheinungen: die Stadt als Summe ihrer Menschen, Häuser, Straßen. Die Art des 'Umeinander-Herumgehens', das bedrückende 'Glotzen der Leute hier', ihre Unfähigkeit des 'Nehmens von Freude' – die Autorin mischt ihre Eindrücke zu einem einzigen großen Ganzen. Und was sie ihm entgegenstellt, ist das Begehren und sind Vorstellungen von dem, was sich ändern müsste.« (ZÜRICHSEE ZEITUNG)
Gundi Feyrer Das Schlagen der Augen
»Das Buch ist eine Text- wie Bilderfolge, lose. Und jeder einzelne Text eine Folge von Sätzen. Woraus sich eine höchst eigenartige Logik ergibt, eine dichterische Logik, die der Autorin und Zeichnerin Gundi Feyrer eigen ist.« (Lucas Cejpek)
Antonio Fian Was seither geschah
Dramolette II
Fians Dramolette sind kein harmloses Vergnügen. Seine ›handelnden Personen‹, ob frei oder nach realen Vorlagen erfunden, sprechen so, dass es uns spätestens beim Lesen dämmert, was unser tägliches Reden anrichtet.
Antonio Fian, Nikolaus Korab Schreibtische österreichischer Autoren
Erzählungen
»Schon das H. P. Lovecraft zugeordnete Motto "Was immer es war, es war in diesem Schreibtisch" lässt etwas von Fians Witz erahnen, mit dem er die oftmals hysterischen Manierismen österreichischer Autoren auf die filigrane, aber dennoch elastisch-kraftvolle Schaufel nimmt.« (Manfred Maurer)
Antonio Fian Schratt
Roman
Ein heruntergekommenes Vorstadthaus ist der zentrale Schauplatz, an dem Schratt eine bizarre Kindheit verlebt und wohin er nach Jahren zurückkehrt, mit dem Auftrag, es vor den Angriffen einer feindlichen Kommission zu schützen.
Antonio Fian Üble Inhalte in niedrigen Formen
Gedichte
Antonio Fians Kommentar zu einer literarischen Gattung, die wie keine andere dem Spiel verpflichtet ist: ein ernsthafter, spannender und gekonnter Spaß.
Antonio Fian Helden, Ich-Erzähler
Sieben Beispiele
»Fians neues Buch […] ist eine Prosa in der Ernst und Unernst eng beisammenliegen. Womit der Autor den Leser konfrontiert, ist Rollenprosa im besten, aber auch zweideutigen Sinn. […] Der unliebsame Ton bei Fian entbehrt aber nicht einer unterhaltsamen Ironie, mit der immer wieder der reale Literaturbetrieb aufs Korn genommen wird. Das Ergebnis sind herrliche Karikaturen der Wiener und Grazer Literaturszene [...].« (Gerhard Zeillinger)
Antonio Fian Alarm
Dramolette III
Die Chronik des laufenden Aberwitzes wird fortgesetzt: zweiundvierzig neue Stücke des Meisters der grimmigen Kurzdramatik.
Günther Freitag Lügenfeuer
Erzählung
»Lügenfeuer ist ein literarisches Capriccio bürgerlicher Lebenslügen und Günther Freitag ein musikalisch fühlender Satiriker, dem es gelingt, blasiertes Wehklagen auf Schmerz-Scherz-Assonanzen zu reduzieren.« (Armin Stadler)
Günther Freitag Abland
Die Suche nach dem fehlenden Rhythmus, ohne den jeder Schritt zur Kräfte raubenden Anstrengung wird, bestimmt das Leben des Studenten Georg Landauer.