Walter Kappacher Gipskopf
Eine beliebige Geschichte, wie alles von Kappacher Geschriebene. Aber die peinliche Genauigkeit, die die bleiernen Gedankengänge dieses in seiner Allgemeinheit ganz genau lokalisierten Menschen schonungslos erfasst, erweist Kappacher wieder als genuinen, sprachmächtigen Realisten, der keiner Gruppierung oder Schule zugewiesen werden kann.
Ingomar Kieseritzky, Karin Bellingkrodt Tristan und Isolde im Wald von Morois oder Der zerstreute Diskurs
Witzig und boshaft inszenieren die beiden Autoren mit ihren Dialogen und Monologen die Sphäre der alltäglichen Neurosen und die große Neurose des Alltags – vorwiegend im zwischengeschlechtlichen Bereich.
Alfred Kolleritsch Hemler der Vogel Hemler, der Vogel ist der früheste Prosatext von Kolleritsch und zugleich der einzige, den er für Kinder geschrieben hat.
Alfred Kolleritsch Marginalien und Widersprüche
Texte zu Literatur, Kultur und Politik
»Marginalien und Widersprüche liefert ein weites Panorama von Kolleritschs kulturpolitischer Arbeit im Kampf gegen provinzielle Engstirnigkeit, Borniertheit und Modernitätsfeindlichkeit.« (Hans-Jürgen Heinrichs, Der kleine Bund)
Alfred Kolleritsch Tröstliche Parallelen
Gedichte
»In der Lyrik ist Kolleritsch ein Meister der Hermetik, der seinen Lesern die trügerische Welt der Wahrnehmung begreifbar macht. Seine Texte haben trotz ihres hohen Reflexionsgrades wunderbare Sinnlichkeit.« (Die Presse)
Antonio Fian, Nikolaus Korab Schreibtische österreichischer Autoren
Erzählungen
»Schon das H. P. Lovecraft zugeordnete Motto "Was immer es war, es war in diesem Schreibtisch" lässt etwas von Fians Witz erahnen, mit dem er die oftmals hysterischen Manierismen österreichischer Autoren auf die filigrane, aber dennoch elastisch-kraftvolle Schaufel nimmt.« (Manfred Maurer)